Umstellung auf einen einzigen Lizenztyp für Google Workspace for Education

Dieser Artikel richtet sich nur an Kunden mit einem Abo für Google Workspace for Education Standard oder Education Plus.

Bei Education Standard- und Education Plus-Kunden, deren Abo am oder nach dem 1. Februar 2026 verlängert wird, gibt es künftig nur einen einzigen Lizenztyp. Diese Umstellung soll die Bestellung, die Lizenzbereitstellung und die Verwaltung für unsere Partner und Kunden vereinfachen.

Neuzuweisung von Lizenzen verwalten

Wenn Sie Ihr Abo bei einem Reseller von Google Workspace for Education erworben haben, verwaltet dieser die Verlängerungseinstellungen für Ihr Abo. Wenn für Abos von Ihrem Reseller eine automatische Verlängerung eingestellt ist, erfolgt die Neuzuweisung der Lizenzen automatisch innerhalb von 24 Stunden nach dem Verlängerungsdatum. In den meisten Fällen ist jedoch eine Aktion des Kunden oder Resellers erforderlich, um Lizenzen neu zuzuweisen. Kunden sollten sich bei ihrem Reseller erkundigen, ob sie im Rahmen dieser Umstellung Maßnahmen ergreifen müssen. Wenn ein Kunde seinem Reseller den Zugriff auf seine Admin-Konsole erlaubt hat, können Reseller die Neuzuweisung im Namen des Kunden verwalten. Weitere Informationen zu den verschiedenen Tools, mit denen Sie die Lizenzierung für Ihre Bildungseinrichtung verwalten können, finden Sie im Lizenzierungsleitfaden für Google Workspace for Education.

Mitarbeiterlizenzen neu zuweisen

Fragen Sie Ihren Reseller, ob Sie Mitarbeiterlizenzen neu zuweisen müssen oder ob dies bei der Verlängerung automatisch geschieht. Wenn Sie Mitarbeiterlizenzen neu zuweisen müssen, haben Sie dazu 30 Tage nach dem ursprünglichen kostenpflichtigen Verlängerungsdatum Zeit.

  1. Abrechnungsadministratoren für Workspace erhalten eine E-Mail-Benachrichtigung, dass für ihr Education Standard-Abo (Mitarbeiter) oder Education Plus-Abo (Mitarbeiter) eine Kulanzfrist beginnt. Wenn Ihr Reseller keine Maßnahmen ergreift, wird das Abo gesperrt. Diese E‑Mails werden gesendet, wenn der Kulanzzeitraum für das Abo beginnt, dann 30 Tage vor dem Ende des Kulanzzeitraums und schließlich am Tag vor dem Ende des Kulanzzeitraums. Diese E‑Mails werden standardmäßig verschickt und Kunden sollten sich keine Sorgen machen, dass das Mitarbeiterabo gesperrt wird.
  2. Alle Nutzer mit einer Mitarbeiterlizenz müssen über die Admin-Konsole, Google Cloud Directory Sync, GAM, die Enterprise License Manager API, das Lizenzverwaltungstool für Google Workspace for Education oder ein anderes Lizenzverwaltungstool auf den Lizenztyp „Education Standard“ oder „Education Plus“ umgestellt werden. Administratoren können die Methode verwenden, die für ihre Bildungseinrichtung am besten geeignet ist.
  3. Wenn der Kulanzzeitraum für das Abo „Education Standard (Mitarbeiter)“ oder „Education Plus (Mitarbeiter)“ abläuft, erhalten Kunden eine E‑Mail-Benachrichtigung und das Abo wird nicht mehr in der Admin-Konsole angezeigt.
  4. Administratoren können prüfen, ob ihre Lizenzen neu zugewiesen wurden, indem sie bestätigen, dass allen Nutzern, denen zuvor eine Mitarbeiterlizenz für Education Standard oder Education Plus zugewiesen war, jetzt eine Education Standard- oder Education Plus-Lizenz zugewiesen ist.

Speicher während der Umstellung verwalten

Fragen Sie Ihren Reseller, ob Sie Mitarbeiterlizenzen neu zuweisen müssen oder ob dies bei der Verlängerung automatisch geschieht. Wenn Sie Mitarbeiterlizenzen neu zuweisen müssen, sollten Sie sich über die Auswirkungen auf den Speicherplatz im Klaren sein, die sich aus manuellen Speicherplatzanpassungen ergeben, während sich das Mitarbeiterabo im Kulanzzeitraum befindet. Weitere Informationen zum Speicherplatz bei Google Workspace for Education finden Sie in diesem Hilfeartikel.

Wenn Sie während der Umstellung auf einen einzigen Lizenztyp die Anzahl der zugewiesenen Nutzer mit einer Education Standard-Lizenz (Mitarbeiter) oder Education Plus-Lizenz (Mitarbeiter) ändern, während sich das Abo im Kulanzzeitraum befindet, kann das Gesamtspeicherkontingent Ihrer Bildungseinrichtung bis zum Verlängerungsdatum vorübergehend variieren. Es wird empfohlen, die Gesamtzahl der zugewiesenen Mitarbeiterlizenzen so stabil wie möglich zu halten, um vorübergehende Schwankungen des Speicherkontingents zu vermeiden. Andernfalls kann es zu Unklarheiten hinsichtlich des verfügbaren Speicherplatzes kommen. Die Neuzuweisung von Lizenzen (z. B. aufgrund von Personaländerungen) während des Kulanzzeitraums hat keine Auswirkungen auf das Speicherkontingent, solange die Gesamtzahl der zugewiesenen Lizenzen gleich bleibt. Am Verlängerungsdatum läuft die manuelle Speicheranpassung für das Mitarbeiterabo ab. Eine Neuzuweisung von Lizenzen hat dann keine Auswirkungen mehr auf das Speicherkontingent. Außerdem wird das mit Ihrem neuen Abo mit einem einzigen Lizenztyp verknüpfte Speicherkontingent in der Admin-Konsole korrekt angezeigt.

Nutzerzugriff auf Google Meet-Funktionen aktivieren

Dieser Abschnitt ist nur für Education Plus-Kunden relevant.

Bisher waren einige Google Meet-Funktionen wie Aufzeichnungen, Transkriptionen von Videokonferenzen und das Livestreaming für den Lizenztyp „Education Plus (Schüler/Student)“ standardmäßig deaktiviert. Mit der Umstellung auf einen einzigen Lizenztyp wird der Zugriff auf diese Funktionen jetzt ausschließlich über die Einstellungen in der Admin-Konsole gesteuert. Wenn das Abo „Education Plus (Mitarbeiter)“ gekündigt wird, sind die Standardeinstellungen für diese Meet-Funktionen nach Ablauf des Kulanzzeitraums (falls zutreffend) in der Admin-Konsole deaktiviert.

Administratoren können vor oder nach der Umstellung auf einen einzelnen Lizenztyp Maßnahmen ergreifen, um die gewünschte Verfügbarkeit für ihre Nutzer festzulegen.

  • Bisher waren diese Funktionen standardmäßig für die oberste Organisationseinheit aktiviert. Wenn diese Funktionseinstellungen auf Nutzer-, Gruppen- oder untergeordneter Organisationsebene zuvor aktiv auf „EIN“ oder „AUS“ eingestellt wurden, bleibt diese Einstellung nach der Umstellung auf einen einzelnen Lizenztyp unverändert.
  • Wenn die Standardeinstellungen nie angepasst wurden, müssen Administratoren diese Meet-Funktionen für bestimmte Nutzer, Gruppen oder untergeordnete Organisationseinheiten aktivieren, um ihnen Zugriff auf diese Funktionen zu gewähren.

Administratoren können Einstellungen für Nutzer, Gruppen oder untergeordnete Organisationseinheiten vor der Umstellung auf einen einzelnen Lizenztyp konfigurieren. Manuell konfigurierte Einstellungen für diese Funktionen sollten sich bei der Umstellung nicht ändern.