Zulassungsliste für Hostnamen in Google Workspace einrichten

Beim Einrichten von Google Workspace müssen Sie der Zulassungsliste einige Hostnamen hinzufügen, damit die Google Workspace APIs richtig funktionieren.

Wichtig:

  • Die Angaben in diesem Artikel können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
  • Informationen zu APIs für ein bestimmtes Produkt finden Sie in der jeweiligen Hilfe.

Schritt 1: Verbindungsports öffnen

Öffnen Sie die folgenden Ports:

Port Zweck
TCP-Port 443 (HTTPS) Zugriff auf die URLs zur Authentifizierung und zum API-Aufruf
TCP‑Port 80 (HTTP) CRL- und OCSP-Prüfungen zulassen (siehe Schritt 4)

Hinweise :

  • Je nach Einrichtung und Anwendung müssen Sie möglicherweise zusätzliche Regeln zulassen.
  • Wenn Sie einen Microsoft Windows-Client verwenden, müssen Sie diese Regeln unter Umständen für jede einzelne Anwendung erlauben. Weitere Informationen finden Sie in der Microsoft-Dokumentation.

Schritt 2: Zulässige URLs

Das ist neu

  • 17\. Januar 2023 : URL für eingebettete YouTube-Videos in Google Workspace for Education-Diensten hinzugefügt

    Nach der Einstellung der Funktion haben wir ihre Leistung und Qualität verbessert und sie im August 2024 wieder veröffentlicht. Wenn Ihre Organisation derzeit den Zugriff auf YouTube-Videos in Google Workspace for Education-Diensten über Zulassungs- und Sperrlisten erlaubt oder blockiert, müssen Sie die URL „www.youtubeeducation.com“ in die entsprechende Liste aufnehmen. Ihre Organisation kann dann wie gehabt YouTube-Videos in den Services von Google Workspace for Education verwenden.

  • 2. Mai 2022 : URLs für Google Chat hinzugefügt
  • 31\. März 2021 : URLs für Google Meet hinzugefügt und Google Kontakte als eingestellt markiert

URLs der obersten Ebene

Setzen Sie die folgenden URLs für Google Workspace APIs auf die Zulassungsliste:

Zweck URL
Authentifizierung

Weitere Informationen finden Sie im Dokument Verwenden von OAuth 2.0 für Webserveranwendungen.

https://accounts.google.com/o/oauth2
https://www.googleapis.com/oauth2
https://oauth2.googleapis.com/token
https://accounts.google.co.[Ihre Länderkennung]

Beispiel: https://accounts.google.de

API-Einstiegspunkt https://*.googleapis.com

Dabei ist * eine beliebige Zeichenfolge, die keinen Punkt enthält.

Generative KI

https://gemini.google.com
https://notebooklm.google.com
https://aistudio.google.com

Für Nutzer sichtbare Google Workspace-Dienste

https://drive.google.com
https://docs.google.com
https://sheets.google.com
https://slides.google.com
https://sites.google.com
https://meet.google.com
https://calendar.google.com
https://keep.google.com
https://script.google.com

E-Mail Zusätzlich zum API-Einstiegspunkt:
https://mail.google.com/mail
Kontakte und globale Adressliste (GAL) https://www.google.com/m8
Google Workspace Admin Settings API https://apps-apis.google.com/a
Konten und Anmeldung https://www.google.com/accounts/ClientLogin
https://www.google.com/accounts/

Tipp: Um den HTTP-Statuscode (204) zu prüfen,können Sie auch https://www.googleapis.com/generate_204 auf die Zulassungsliste setzen.

Optional: zusätzliche URLs für mehr Kontrolle

Darüber hinaus können Sie folgende URLs auf die Zulassungsliste setzen:

Zweck URL
Zusätzliche Authentifizierungs-URLs

Abhängig von Ihrer Einrichtung benötigen Sie möglicherweise nicht alle diese URLs.

https://accounts.google.com/o/oauth2/auth
https://accounts.google.com/o/oauth2/token
https://accounts.google.com/o/oauth2/v2/auth
https://oauth2.googleapis.com/token
https://www.googleapis.com/oauth2/v3/token
https://www.googleapis.com/oauth2/v4/token
https://www.googleapis.com/oauth2/v2/tokeninfo
https://www.googleapis.com/oauth2/v3/tokeninfo
https://accounts.google.com/o/oauth2/revoke
https://accounts.youtube.com
https://www.google.com
https://fonts.gstatic.com
https://ssl.gstatic.com
https://www.gstatic.com
https://*.googleusercontent.com/* https://scf.usercontent.goog
Gmail und dann Gmail API https://mail.google.com/mail https://www.googleapis.com/gmail https://www.googleapis.com/upload/gmail
Google Calendar API https://www.googleapis.com/calendar
Google Chat https://chat.google.com
https://mail.google.com/chat
Google Classroom API https://classroom.googleapis.com
Google Contacts API

Eingestellt. Die People API wird empfohlen.

https://www.google.com/m8/feeds
Globale Adressliste (GAL)

Google Workspace Admin SDK und dann Domain Shared Contacts API

https://www.google.com/m8/feeds/gal
Google Drive APIs https://www.googleapis.com/drive https://www.googleapis.com/upload/drive
Google Drive Activity API https://www.googleapis.com/appsactivity
Google Meet https://*.googlevideo.com/*
https://*.youtube-nocookie.com/*
https://*.ytimg.com/*
Google Sheets API https://sheets.googleapis.com
Google Slides API https://slides.googleapis.com
Google Tasks API https://www.googleapis.com/tasks
Google Workspace Admin SDK und dann Data Transfer API https://www.googleapis.com/admin/datatransfer
Google Workspace Admin SDK und dann Directory API https://www.googleapis.com/admin/directory
Google Workspace Admin SDK und dann Enterprise License Manager API https://www.googleapis.com/apps/licensing
Google Workspace Admin SDK und dann Groups Migration API https://www.googleapis.com/upload/groups
Google Workspace Admin SDK und dann Groups Settings API https://www.googleapis.com/groups
Google Workspace Admin SDK und dann Reports API https://www.googleapis.com/admin/reports
People API https://people.googleapis.com
In Google Workspace for Education-Dienste eingebettete YouTube-Videos https://www.youtubeeducation.com

Hinweis für Administratoren von Google Workspace for Education: Die URL von in Google Workspace for Education-Dienste eingebetteten YouTube-Videos ist nur für Google Workspace for Education-Administratoren relevant. Sie müssen www.youtubeeducation.com nur dann auf die Zulassungs- oder Sperrliste setzen, wenn Sie einen Drittanbieterdienst nutzen, um bestimmte Domains zuzulassen oder zu blockieren.

Schritt 3: IP-Adressbereiche von Google prüfen

Sehen Sie sich an, wie Sie IP-Adressbereiche von Google abrufen. Für alle in Schritt 2 angegebenen Google-URLs können die Google-IP-Adressen verwendet werden.

Sie können die Verbindung auch über die Google Admin Toolbox testen.

Schritt 4: Prüfungen zulassen

CRL-Prüfung

Eine Zertifikatssperrliste (Certificate Revocation List, CRL) ist eine Liste digitaler Zertifikate, die von der ausstellenden Zertifizierungsstelle vor ihrem geplanten Ablaufdatum widerrufen wurden. Diese Zertifikate sind nicht vertrauenswürdig.

Eine HTTP-URL (nicht HTTPS) auf der Website der Zertifizierungsstelle sendet in der Regel eine CRL. Die CRL-Verteilungspunkte sind in den Details des X509v3-Zertifikats aufgeführt.

Hier finden Sie die aktuellen CRL-Verteilungspunkte, die für Google-Dienste verwendet werden:

  • http://crl.pki.goog
  • http://crls.pki.goog
  • http://c.pki.goog

Weitere Informationen finden Sie unter Google Trust Services.

OCSP-Prüfung

Das Online Certificate Status Protocol (OCSP) ist ein Internetprotokoll, mit dem der Sperrstatus eines digitalen X.509-Zertifikats ermittelt wird.

Der aktuelle OCSP-Verteilungspunkt für Google-Dienste ist http://ocsp.pki.goog.


Google, Google Workspace und zugehörige Warenzeichen und Logos sind Marken von Google LLC. Alle anderen Unternehmens- und Produktnamen sind Marken der jeweiligen Unternehmen.