Gruppen und Nutzer mit einer Cloud Search-Identitätsquelle synchronisieren

Mit Google Cloud Search können Sie Nutzeridentitäten aus Drittanbieter-Repositories mithilfe einer Identitätsquelle zuordnen. Sie können Nutzeridentitäten auf einem LDAP-Server wie Microsoft Active Directory speichern. Wenn Sie Active Directory-Gruppen mit Ihrer Identitätsquelle synchronisieren möchten, können Sie dazu Google Cloud Directory Sync (GCDS) verwenden.

Wenn die zu synchronisierenden Nutzer-IDs durch bestimmte Such- und Ausschlussregeln definiert sind, dann wenden Sie ein benutzerdefiniertes Schema auf eine Gruppe von Nutzern an, indem Sie beispielsweise den Sektor, in dem sie arbeiten, oder den Jobtyp verwenden.

Hinweis

Schritt 1: Gruppen mit Identitätszuweisung aktivieren

  1. Wenn Sie Linux verwenden, geben Sie im Installationsverzeichnis den folgenden Befehl ein: $ ./config-manager --enable-img
  2. Wenn Sie Windows verwenden, geben Sie den folgenden Befehl ein: > config-manager.exe --enable-im
  3. Öffnen Sie den Konfigurationsmanager.
  4. Klicken Sie seitlich auf Allgemeine Einstellungen.
  5. Klicken Sie das Kästchen Gruppen mit Identitätszuweisung an.

Schritt 2: Gruppen der Synchronisierung hinzufügen

  1. Öffnen Sie den Konfigurationsmanager.
  2. Klicken Sie im Seitenbereich auf Gruppen mit Identitätszuweisung.
  3. Geben Sie auf dem Tab Suchregeln Folgendes ein:
    • Identity source ID (ID der Identitätsquelle, einschließlich des Teils „identitysources/“ des Strings)
    • Service account file path (Dateipfad des Dienstkontos)
  4. Klicken Sie auf Suchregel hinzufügen und geben Sie die folgenden Informationen ein:
    • Scope (Bereich)
    • Rule (Regel)
    • Group attributes (Gruppenattribute)
  5. Klicken Sie auf OK.
  6. Optional: Klicken Sie auf Test LDAP Query (LDAP-Abfrage testen), um die hinzugefügte Suchregel zu prüfen.
  7. Optional: Wenn Sie weitere Suchregeln hinzufügen möchten, folgen Sie der Anleitung unter „LDAP-Suchregel hinzufügen“. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel LDAP-Suchregeln für die Synchronisierung von Daten verwenden.
  8. Optional: Wenn Sie Gruppen ausschließen möchten, klicken Sie auf den Tab Ausschlussregeln und fügen Sie eine neue Ausschlussregel hinzu. Weitere Informationen finden Sie unter Daten mit Ausschlussregeln und Abfragen weglassen.

Tipp:Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis Gruppen mit zugeordneten Identitäten mit GCDS synchronisiert werden. Warten Sie daher bitte so lange, bevor Sie Probleme mit fehlenden Suchergebnissen oder 403-Fehlern beheben. Es kann einige Zeit dauern, bis ACL-Zuordnungen und Gruppenmitgliedschaften wirksam werden.

  1. Öffnen Sie den Konfigurationsmanager.
  2. Klicken Sie im linken Bereich auf Benutzerdefinierte Schemas.
  3. Klicken Sie auf Schema hinzufügen und wählen Sie eine Option aus:
  4. Geben Sie unter Schema name (Name des Schemas) die ID der Identitätsquelle ein. Die ID darf nicht „identitysources“ enthalten.
  5. Geben Sie unter LDAP field name (Name des LDAP-Felds) ein, in welchem Feld die ID des externen Nutzers enthalten ist. Dies ist beispielsweise die ID, die in Cloud Search-Nutzerhauptkonten verwendet wird, und zwar in folgendem Format: identitysources/source-id/users/user-identifier
  6. Geben Sie unter Google field name (Google-Feldname) die ID der Identitätsquelle mit dem Suffix _identifier ein. Wenn die ID der Identitätsquelle beispielsweise 02b392ce3a23 lautet, geben Sie 02b392ce3a23_identifier ein.
  7. Wählen Sie unter Google-Feldtyp die Option String aus und achten Sie darauf, dass das Feld nur einen Wert hat.
  8. Klicken Sie auf OK.

Weitere Informationen

Schritt 4: Synchronisierung planen

  1. Öffnen Sie den Konfigurationsmanager.
  2. Klicken Sie seitlich auf Synchronisieren.

Sie können eine Synchronisierung simulieren oder Ihre Einstellungen speichern. Informationen zum Automatisieren des Synchronisierungsprozesses

Schritt 5: Codierungsschema für binäre Attribute auswählen (optional)

Wenn Sie für group name (Gruppenname) oder das Attribut user email (E-Mail des Nutzers) ein binäres Attribut (z. B. objectSid oder objectGUID) verwenden, wird es per Codierungsschema in einen String umgewandelt. Die folgenden Codierungsschemas werden unterstützt:

  • Base 16 (hexadezimal)
  • Base 32
  • Base 32 Hex
  • Base 64
  • Base 64 URL

Wenn Sie das Codierungsschema ändern möchten, müssen Sie die Konfigurationsdatei manuell aktualisieren:

  1. Öffnen Sie die Konfigurationsdatei und suchen Sie unter dem Tag <identityMappedGroupBasicConfig> nach <binaryAttributesEncoding>.
  2. Falls <binaryAttributesEncoding> nicht vorhanden ist, verwenden Sie ein altes Base64-Codierungsschema. Fügen Sie unter <identityMappedGroupBasicConfig> Folgendes hinzu: <binaryAttributesEncoding>.

  3. Aktualisieren Sie <binaryAttributesEncoding> mit einer dieser Optionen:

    • BASE16
    • BASE32_NOPADDING
    • BASE32_HEX_NOPADDING
    • BASE64_URL_NOPADDING

Beispiel:

<identityMappedGroupBasicConfig>
    <identitySourceId>identitysources/...</identitySourceId>
    <serviceAccountFilePath>....</serviceAccountFilePath>
    <binaryAttributesEncoding>BASE16</binaryAttributesEncoding>
</identityMappedGroupBasicConfig>


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