Probleme beim Ändern von MX-Einträgen vermeiden

Als Administrator müssen Sie bei der Einrichtung Ihres neuen Google Workspace-Kontos die MX-Einträge so ändern, dass E-Mails an Ihre neuen Konten in Gmail weitergeleitet werden.

Es kann bis zu 48 Stunden dauern, bis Ihre Google-MX-Einträge übernommen werden. Bis die neuen Einträge aktiv sind, werden E‑Mails an Ihren bisherigen E‑Mail-Anbieter weitergeleitet. So vermeiden Sie E‑Mail-Zustellungsfehler und andere Probleme:

E-Mail-Zurückweisungen vermeiden

Alle Nutzerkonten zuerst in Google Workspace erstellen

Bevor Sie Ihre MX-Einträge ändern, müssen Sie Ihre neuen Google Workspace-Nutzerkonten in der Google Admin-Konsole erstellen.

Sie können Nutzerkonten einzeln oder im Bulk in der Admin-Konsole hinzufügen. Auch Mailinglisten oder Aliasse in Ihrer Domain können Sie der Admin-Konsole hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter:

Catchall-Adresse einrichten

Sie können eine Catchall-Adresse für Nachrichten einrichten, die an falsche Adressen oder Adressen gesendet werden, die nicht in Ihrer Domain eingerichtet sind. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Falsch adressierte E‑Mail-Nachrichten in einem Catchall-Postfach abrufen.

E-Mail-Unterbrechungen vermeiden

MX-Einträge bei niedrigem E-Mail-Aufkommen ändern

Ändern Sie die MX-Einträge dann, wenn das E-Mail-Aufkommen niedrig ist, z. B. am Abend oder am Wochenende.

Wenn der Domainhost die Einträge für Sie ändert, kontaktieren Sie ihn frühzeitig und legen Sie eine Zeit fest, in der Ihre Organisation nicht viele E‑Mails erhält.

Wichtige Kontakte über die Änderung benachrichtigen

Informieren Sie Ihre wichtigsten Kontakte über die bevorstehende Änderung Ihres E‑Mail-Systems. Achten Sie darauf, dass Sie dabei Folgendes mitteilen:

  • Datum und Uhrzeit der geplanten Änderung
  • Anleitung, wie zurückgewiesene Nachrichten noch einmal gesendet werden können
  • Alternative Kommunikationsmöglichkeiten für dringende Angelegenheiten

Tipp: Betonen Sie, dass es sich um eine sehr kurze Ausfallzeit handelt. Betonen Sie, dass keine Nachrichten verloren gehen, manche aber möglicherweise noch einmal gesendet werden müssen.