Chrome-Protokollereignisse

Chrome-Ereignisse in der Admin-Konsole ansehen

Je nach Google Workspace-Version haben Sie möglicherweise Zugriff auf das Sicherheits-Prüftool, das erweiterte Funktionen bietet. Super Admins können beispielsweise Sicherheits- und Datenschutzprobleme erkennen, eingehender untersuchen und die geeigneten Maßnahmen dafür ergreifen. Weitere Informationen

Als Administrator Ihrer Organisation können Sie nach Protokollereignissen für Chrome suchen und bei Sicherheitsproblemen entsprechende Maßnahmen ergreifen. Sie finden beispielsweise eine Liste von Aktionen, mit denen Sie Ereignisse im Zusammenhang mit verwalteten Chrome-Browsern und ChromeOS-Geräten verfolgen können. Sie sehen hier auch, ob eine unsichere Seite aufgerufen wurde.

Hinweis

So sehen Sie alle Chrome-Ereignisse:

Ob Sie eine Suche ausführen können, hängt von Ihrer Google-Version, Ihren Administratorberechtigungen und der Datenquelle ab. Sie können eine Suche für alle Nutzerinnen und Nutzer ausführen, unabhängig von deren Google Workspace-Version.

Audit- und Prüftool

Wenn Sie nach Protokollereignissen suchen möchten, müssen Sie zuerst eine Datenquelle auswählen und dann mindestens einen Suchfilter.

  1. Gehen Sie in der Admin-Konsole zum Menü  und dann Berichterstellung und dannAudit und Prüfung und dannChrome-Protokollereignisse.

    Hierfür ist die Administratorberechtigung Audit und Prüfung erforderlich.

  2. Wenn Sie Ereignisse filtern möchten, die vor oder nach einem bestimmten Datum aufgetreten sind, wählen Sie für Datum die Option Vor oder Nach aus. Standardmäßig werden Ereignisse der letzten 7 Tage angezeigt. Sie können einen anderen Zeitraum auswählen oder auf  klicken, um den Datumsfilter zu entfernen.

  3. Klicken Sie auf den Tab Filter.
  4. Klicken Sie auf Filter hinzufügen und dannwählen Sie ein Attribut aus. Wenn Sie beispielsweise nach einem bestimmten Ereignistyp filtern möchten, wählen Sie Ereignis aus.
  5. Wählen Sie einen Operator aus. und dannWählen Sie einen Wert aus. und dannKlicken Sie auf Anwenden.
  6. Optional: Wenn Sie mehrere Filter für Ihre Suche erstellen möchten, wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5.
  7. Klicken Sie auf Suchen. Hinweis: Auf dem Tab Filter lassen sich Suchergebnisse auch mit einfachen Parameter- und Wertepaaren filtern. Sie können auch den Tab Tool zur Bedingungserstellung verwenden. Dort werden die Filter als Bedingungen mit UND- bzw. ODER-Operatoren dargestellt.

Sicherheitsprüftool

Unterstützte Versionen für diese Funktion: Frontline Standard und Frontline Plus; Enterprise Standard und Enterprise Plus; Education Standard und Education Plus; Enterprise Essentials Plus; Cloud Identity Premiumversion. Versionen vergleichen

Wenn Sie im Sicherheitsprüftool eine Suchanfrage ausführen möchten, müssen Sie zuerst eine Datenquelle auswählen. Wählen Sie dann mindestens eine Bedingung aus. Wählen Sie für jede Bedingung ein Attribut, einen Operator und einen Wert aus.

  1. Gehen Sie in der Admin-Konsole zum Dreistrich-Menü  und dann Sicherheit und dannSicherheitscenter und dannPrüftool.

    Hierfür ist die Administratorberechtigung Sicherheitscenter erforderlich.

  2. Klicken Sie auf Datenquelle und wählen Sie Chrome-Protokollereignisse aus.
  3. Wenn Sie Ereignisse filtern möchten, die vor oder nach einem bestimmten Datum aufgetreten sind, wählen Sie für Datum die Option Vor oder Nach aus. Standardmäßig werden Ereignisse der letzten 7 Tage angezeigt. Sie können einen anderen Zeitraum auswählen oder auf  klicken, um den Datumsfilter zu entfernen.

  4. Klicken Sie auf Bedingung hinzufügen.
    Tipp: Sie können eine oder mehrere Bedingungen in die Suche einschließen oder Ihre Suche mit verschachtelten Abfragen anpassen. Weitere Informationen finden Sie unter Individuelle Suche mit verschachtelten Abfragen erstellen.
  5. Klicken Sie auf Attribut und dann wählen Sie eine Option aus. Wenn Sie beispielsweise nach einem bestimmten Ereignistyp filtern möchten, wählen Sie Ereignis aus.
    Eine vollständige Liste der Attribute finden Sie im Abschnitt Attributbeschreibungen.
  6. Wählen Sie einen Operator aus.
  7. Geben Sie einen Wert ein oder wählen Sie einen Wert aus der Liste aus.
  8. Optional: Wiederholen Sie die Schritte, um weitere Suchbedingungen hinzuzufügen.
  9. Klicken Sie auf Suchen.
    Die Suchergebnisse aus dem Prüftool werden unten auf der Seite in einer Tabelle angezeigt.
  10. Optional: Wenn Sie die Untersuchung speichern möchten, klicken Sie auf „Speichern“  und danngeben Sie einen Titel und eine Beschreibung ein und dannklicken Sie auf Speichern.

Hinweise

  • Auf dem Tab Tool zur Bedingungserstellung werden Filter als Bedingungen mit UND- bzw. ODER-Operatoren dargestellt. Auf dem Tab Filter lassen sich Suchergebnisse auch mit einfachen Parameter- und Wertepaaren filtern.
  • Falls Sie einem Nutzer einen neuen Namen gegeben haben, sehen Sie keine Abfrageergebnisse mit dem alten Namen des Nutzers. Wenn Sie beispielsweise AlterName@beispiel.de in NeuerName@beispiel.de umbenennen, erhalten Sie keine Ergebnisse für Ereignisse im Zusammenhang mit AlterName@beispiel.de.
  • Sie können nur in Nachrichten nach Daten suchen, die noch nicht aus dem Papierkorb gelöscht wurden.

Attributbeschreibungen

Für diese Datenquelle können Sie die folgenden Attribute verwenden, wenn Sie nach Protokollereignisdaten suchen.

Attribut Beschreibung
Name der Gruppe des Akteurs

Der Gruppenname des Akteurs. Weitere Informationen finden Sie unter Ergebnisse nach Google-Gruppe filtern.

So fügen Sie eine Gruppe der Zulassungsliste für Filtergruppen hinzu:

  1. Wählen Sie Name der Gruppe des Akteurs aus.
  2. Klicken Sie auf Gruppenfilter.
    Die Seite „Gruppenfilter“ wird angezeigt.
  3. Klicken Sie auf Gruppen hinzufügen.
  4. Suchen Sie nach einer Gruppe, indem Sie die ersten Zeichen des Namens oder der E-Mail-Adresse eingeben. Wenn die gewünschte Gruppe angezeigt wird, wählen Sie sie aus.
  5. Optional: Um eine weitere Gruppe hinzuzufügen, suchen Sie danach und wählen Sie sie aus.
  6. Wenn Sie Ihre Auswahl getroffen haben, klicken Sie auf Hinzufügen.
  7. Optional: Klicken Sie zum Entfernen der Gruppe auf „Gruppe entfernen“ .
  8. Klicken Sie auf Speichern.
Organisationseinheit des Akteurs Organisationseinheit des Akteurs
Name der Anwendung Name der Erweiterung aus dem Chrome Web Store.
Browser version Der Version des Chrome-Browsers zugewiesene Nummer, z. B. 123.0.6312.59.
Clienttyp

Verwaltete Chrome-Oberfläche, auf der das Ereignis stattgefunden hat.

Content-Hash Der SHA256-Hash des Inhalts.
Inhaltsname Der Name des heruntergeladenen Inhalts, z. B. ein Dateiname
Risikostufe des Inhalts Die allgemeine Risikostufe des Inhalts, basierend auf Google Safe Browsing.
Inhaltsgröße* Die Größe des heruntergeladenen Inhalts in Byte.
Inhaltstyp Der Medientyp oder MIME-Typ des heruntergeladenen Inhalts, z. B. text/html.
Datum Datum und Uhrzeit des Ereignisses (in der Standardzeitzone des Browsers)
Ziel Das Zieldateisystem für Dateitransferereignisse. Für Datenkontrollereignisse das Zieldateisystem oder die Ziel-URL für Dateiuploads oder Kopieren-und-Einfügen-Vorgänge.
Gerätename Der Name des Geräts.
Geräteplattform Das Betriebssystem, auf dem der Browser ausgeführt wird.
Gerätenutzer Der vom Betriebssystem gemeldete Name des Nutzers.
Directory API-ID Von der Directory API zurückgegebene Geräte-ID
Domain* Die Domain, in der die Aktion stattgefunden hat.
Typ der Erweiterungsaktion Der Typ der Chrome-Erweiterungs-Aktion, die das Ereignis auslöst. Kann Installieren, Deinstallieren oder Aktualisieren sein.
Erweiterungsquelle Die Quelle, aus der die Chrome-Erweiterung installiert wurde. Kann Chrome Web Store, Extern, Komponente oder Nicht angegeben sein.
Version der Erweiterung Die Version der Erweiterung.
Ereignis Die protokollierte Aktion, z. B. Inhalte wurden nicht gescannt, Aufrufe unsicherer Websites, Wiederverwendung von Passwörtern, Übertragung sensibler Daten, Übertragung von Malware oder Inhaltsübertragung
Grund des Ereignisses* Details zur Aktion, z. B. Datei ist passwortgeschützt.
Ereignisergebnis Das ist das Ergebnis des Ereignisses, das auf den festgelegten Richtlinien und Regeln basiert. Mögliche Werte: Umgangen, Blockiert, Gewarnt, Zulässig oder Erkannt.
iFrame-URL Die iFrame-URLs, die erfasst wurden, als das Ereignis aufgetreten ist. Wird von DLP-Regeln verwendet, um URL-Bedingungen abzugleichen.
Hinweis: Da die DLP-Funktion für iFrames den Trigger Besuchte URL nicht unterstützt, wird dieses Attribut nicht für DLP-Regeln zur Steuerung der Websitenavigation verwendet (z. B. Blockieren/Zulassen von Websitebesuchen).
iFrame-URL-Kategorie Die Inhaltskategorien der iFrame-URLs. Es können mehrere Kategorien vorhanden sein, die das Ereignis ausgelöst haben. Wird von DLP-Regeln verwendet, um URL-Kategoriebedingungen abzugleichen.
Hinweis: Da die DLP-Funktion für iFrames den Trigger Besuchte URL nicht unterstützt, wird dieses Attribut nicht für DLP-Regeln zur Steuerung der Websitenavigation verwendet (z. B. Blockieren/Zulassen von Websitebesuchen).

IP-ASN

Sie müssen diese Spalte den Suchergebnissen hinzufügen. Eine Anleitung finden Sie unter Daten der Suchergebnisspalten verwalten.

Die Nummer des autonomen Systems (Autonomous System Number, ASN), die Unterteilung und die Region, die dem Logeintrag zugeordnet sind.

Wenn Sie die IP-ASN, die Unterteilung und den Regionscode für die Aktivität aufrufen möchten, klicken Sie in den Suchergebnissen auf den Namen.

Ist verschlüsselt Gibt an, ob der Inhalt verschlüsselt ist.
Lokale IP Die IP-Adresse des Geräts.
Pehash Sha256 Der SHA-256-Hash der PEdata basierend auf dem peHash von Google Safe Browsing.
Nutzerprofil Der Nutzername des Profils im Chrome-Browser
Empfehlungs-URLs Eine Liste der Verweis-URLs, die dazu geführt haben, dass das Ereignis ausgelöst wurde.
Remote-IP Die öffentliche IP-Adresse des Servers, mit dem das Gerät kommuniziert.
Scan-ID Die Scan-ID der Inhaltsanalyse, die das Ereignis ausgelöst hat
Quelle

Die Quelle des Ereignisses:

  • Dateitransferereignisse: Das Quelldateisystem.
  • Ereignisse zur Datenkontrolle: Die Quell-URL für Dateiuploads oder Kopieren-und-Einfügen-Vorgänge.
  • Ereignisse zum Hochladen von Webinhalten: Die Quelle, aus der die Daten kopiert wurden. Das kann eine URL oder ein Quelltyp sein, z. B. der Inkognitomodus, ein anderes Chrome-Profil oder die Zwischenablage eines Computers.
Konto, mit dem Sie in der Quell-Web-App angemeldet sind Die E-Mail-Adresse des Nutzers, der in der Web-App angemeldet ist, die die Quelle der Inhalte enthält (die App, in der die Inhalte kopiert wurden). Dies gilt nur für Inhalt eingefügt-Ereignisse. Derzeit nur für private und verwaltete Google-Konten verfügbar.
Tab-URL

Die URL, zu der der Tab beim Herunterladen einer Datei weiterleitet.

Diese URL kann die Datei heruntergeladen-Regel zum Schutz vor Datenverlust auslösen. Wenn ein Nutzer beispielsweise eine Datei aus Google Drive herunterlädt, kann die Regel über die Tab-URL (drive.google.com) oder die Download-URL (googleusercontent.com) ausgelöst werden.

Hinweis: Die Tab-URL und die URL sind mit Ausnahme von Downloads identisch.

Triggertyp Die Nutzeraktion, die das Ereignis ausgelöst hat, z. B. Unbekannt, Seite drucken, Datei hochladen, Dateidownload,Webinhalte hochladen oder Dateiübertragung.
Auslösender Nutzer Der Nutzername im Zusammenhang mit dem Ereignis:
  • Wiederverwendung von Passwörtern: Der Nutzername, zu dem das Passwort gehört
  • Zurückgesetztes Passwort: Der Nutzername, für den das Passwort zurückgesetzt wurde
URL Die URL, durch die das Ereignis hervorgerufen wurde
URL-Kategorie Die Kategorie der URL, durch die das Ereignis ausgelöst wurde.
Risikostufe der URL Das allgemeine URL-Risikoniveau, das auf Google Safe Browsing basiert.
User-Agent Der User-Agent-String des Browsers, der für den Zugriff auf den Inhalt verwendet wurde. Beispiel: Mozilla/5.0 (Macintosh; Intel Mac OS X 10_14_6) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/84.0.4140.0 Safari/537.36
ID des virtuellen Geräts* Die ID des Geräts. Der Wert ist plattformspezifisch.
Konto, mit dem Sie in der Web-App angemeldet sind Die E-Mail-Adresse des Nutzerkontos, das beim Auftreten des Nutzerereignisses aktiv in der Web-App angemeldet war, z. B. Gmail oder Drive. Dies gilt für die Ereignisse Einfügen, URL besucht, Dateidownload, Datei hochladen und Drucken. Derzeit nur für private und verwaltete Google-Konten verfügbar
* Sie können mit diesen Filtern keine Regeln für die Berichterstellung erstellen. Weitere Informationen zu Berichts- und Aktivitätsregeln

Daten nach Bedrohungs- oder Datenschutzereignissen filtern

  1. Öffnen Sie die Protokollereignisse wie oben unter Audit- und Prüftool beschrieben.
  2. Klicken Sie auf den Tab Filter.
  3. Klicken Sie auf Filter hinzufügen und dannEreignis.
  4. Wählen Sie im Pop-up-Fenster einen Operator aus. und dannWählen Sie ein Ereignis aus. und dannKlicken Sie auf Anwenden.
  5. Optional: Wenn Sie mehrere Filter erstellen möchten, wiederholen Sie die Schritte 2 bis 4.

Beschreibung der sicherheitsgefährdenden Chrome-Ereignisse

Ereigniswert Beschreibung Unterstützung für Berichterstellungs-Connector
Abstürze Ein Absturz wird erkannt, entweder für einen Tab oder für den Browser. Wird in Chrome-Version 112 und höher unterstützt
Installation von Erweiterungen Eine Browsererweiterung wurde entweder durch eine Nutzeraktion oder vom Administrator installiert. Wird in Chrome-Version 110 und höher unterstützt
Übertragung von Malware Vom Nutzer hochgeladene oder heruntergeladene Inhalte werden als schädlich, gefährlich oder unerwünscht eingestuft. Wird in Chrome-Version 104 und höher unterstützt
Anmeldeereignisse

Hinweis: Damit dieses Ereignis gemeldet werden kann, muss der Passwortmanager aktiviert sein.

Erfolgreiche Anmeldung eines Nutzers in einer Domain mit der in den Einstellungen des Connectors für die Berichterstellung angegebenen URL. Sie können sich das Ereignis im Google-Sicherheitscenter ansehen. Fehlgeschlagene Anmeldungen werden nicht aufgeführt.

Wird in Chrome-Version 105 und höher unterstützt
Datenpanne bei Passwort

Hinweis: Damit dieses Ereignis gemeldet werden kann, muss der Passwortmanager aktiviert sein.

Wenn ein Nutzer seinen Nutzernamen und sein Passwort auf einer Website eingibt, warnt Chrome ihn, falls er bei einer Datenpanne auf einer Website oder in einer App gehackt wurde. Weitere Informationen finden Sie unter Unsichere Passwörter in Ihrem Google-Konto ändern.

Chrome empfiehlt außerdem, dass der Nutzer sein Passwort auf jeder Website oder in jeder App ändert. Wenn das Passwort im Passwortmanager gespeichert wurde, können Sie die URLs im Sicherheitszentrum im Zusammenfassungsbericht zum Bedrohungsschutz in Chrome einsehen. Jede URL wird als separater Eintrag angezeigt.

Wird in Chrome-Version 105 und höher unterstützt
Passwort geändert

Der Nutzer setzt sein Passwort für das zuerst angemeldete Nutzerkonto zurück.

Wird in Chrome-Version 104 und höher unterstützt
Wiederverwendung von Passwörtern Der Nutzer hat ein Passwort unter einer URL eingegeben, die nicht auf der Liste der zulässigen URLs für die Unternehmensanmeldung steht. Wird in Chrome-Version 104 und höher unterstützt
Ereignisse vom Typ „Verdächtige URL“ Die vom Nutzer aufgerufene URL wird als mittleres oder höheres Risiko eingestuft. Wird in Chrome-Version 138 und höher unterstützt
Aufrufe unsicherer Websites Die URL, die der Nutzer besucht, wird als betrügerisch oder schädlich eingestuft. Wird in Chrome-Version 104 und höher unterstützt

Beschreibung der Datenschutzereignisse in Chrome

Datenschutzereignisse in Chrome sind nur für Chrome Enterprise Premium-Kunden verfügbar.

Weitere Informationen zu Chrome Enterprise Premium und zur Einrichtung finden Sie unter Chrome-Nutzer mit Chrome Enterprise Premium-Bedrohungs- und Datenschutz schützen.

Ereigniswert Beschreibung Unterstützung für Berichterstellungs-Connector
Inhaltsübertragung Die Inhalte wurden über Chrome hochgeladen, heruntergeladen oder gedruckt und auf Malware oder sensible Daten gescannt.

Wird in Chrome-Version 104 und höher unterstützt

Erfordert Chrome Enterprise Premium

Inhalte nicht gescannt Es gibt mehrere Gründe, warum eine Datei nicht gescannt wird:
  • Datei ist passwortgeschützt
  • Die Datei ist zu groß.
  • DLP-Scan war nicht erfolgreich
  • Malwarescan war nicht erfolgreich
  • Malwarescan – nicht unterstützter Dateityp
  • Dienst nicht verfügbar

Wird in Chrome-Version 104 und höher unterstützt

Erfordert Chrome Enterprise Premium

Übertragung sensibler Daten In den vom Nutzer hochgeladenen, heruntergeladenen, gedruckten oder eingefügten Inhalten wurden mit den Datenschutzregeln sensible Daten erkannt.

Wird in Chrome-Version 104 und höher unterstützt

Erfordert Chrome Enterprise Premium

URL-Filterung Der Nutzer hat versucht, auf eine URL zuzugreifen, die den Anforderungen einer vom Administrator festgelegten Datenschutzregel entspricht.

Wird in Chrome-Version 113 und höher unterstützt

Erfordert Chrome Enterprise Premium

Wichtig:Versuche, Inhalte hochzuladen, nicht jedoch abgeschlossene Ereignisse werden für Chrome-Datenschutzereignisse protokolliert. Uploads können aufgrund von Serverfehlern, Netzwerkfehlern, Abbruch des Uploads durch den Nutzer oder Websites, die keine Datei- oder Ordner-Uploads unterstützen, fehlschlagen.

Beschreibung der ChromeOS-Sicherheitsereignisse

Ereigniswert Beschreibung Unterstützung für Berichterstellungs-Connector Erforderliche Richtlinie
ChromeOS-Anmeldefehler Der Nutzer konnte sich nicht auf seinem ChromeOS-Gerät anmelden. Unterstützt Berichte mit Telemetriedaten der Geräte erstellen und dannStatus der Anmeldung/Abmeldung
Erfolgreiche ChromeOS-Anmeldung Der Nutzer hat sich auf seinem ChromeOS-Gerät angemeldet. Unterstützt
ChromeOS-Abmeldung Der Nutzer hat sich von seinem ChromeOS-Gerät abgemeldet. Unterstützt
ChromeOS-Nutzer hinzugefügt Einem ChromeOS-Gerät wurde ein Nutzerkonto hinzugefügt. Unterstützt
ChromeOS-Nutzer entfernt Ein Nutzerkonto wurde von einem ChromeOS-Gerät entfernt. Unterstützt
ChromeOS-Sperre erfolgreich Der Bildschirm eines ChromeOS-Geräts wurde gesperrt. Nicht unterstützt
ChromeOS-Entsperrung erfolgreich Der Bildschirm eines ChromeOS-Geräts wurde entsperrt. Nicht unterstützt
ChromeOS-Entsperrung fehlgeschlagen Der Versuch, ein ChromeOS-Gerät zu entsperren, ist fehlgeschlagen. Nicht unterstützt
Bootstatus des ChromeOS-Geräts geändert

Der Bootstatus eines ChromeOS-Geräts wurde entweder auf den Entwickler- oder bestätigten Modus umgestellt.

  • Geräte müssen vor und nach dem Wechsel des Bootstatus in einer verwalteten Domain registriert sein, damit ein Ereignis hinsichtlich der Änderung des Bootstatus generiert wird.
Nicht unterstützt Berichte mit Informationen zum Gerätebetriebssystem erstellen und dannBootmodus des Betriebssystems
ChromeOS-USB-Gerät hinzugefügt

Ein USB-Gerät wurde einem ChromeOS-Gerät hinzugefügt. Dieses Ereignis wird nur für verbundene Nutzer erfasst.

Unterstützt Berichte mit Informationen zum Gerätebetriebssystem erstellen und dannStatus von USB-Peripheriegeräten
ChromeOS-USB-Gerät entfernt Ein USB-Gerät wurde von einem ChromeOS-Gerät entfernt. Dieses Ereignis wird nur für verbundene Nutzer erfasst. Unterstützt
Änderung des USB-Status von ChromeOS Wenn sich ein verbundener Nutzer auf dem Gerät anmeldet, werden alle bestehenden USB-Verbindungen erfasst. Unterstützt
ChromeOS-CRD-Host gestartet Ein verbundener Nutzer hat auf einem verwalteten Gerät eine CRD-Hostsitzung (Chrome Report Desktop) gestartet. Unterstützt Berichte mit Informationen zum Gerätebetriebssystem erstellen und dannCRD-Sitzungen
ChromeOS-CRD-Client verbunden

Ein Nutzer ist mit der CRD-Sitzung (Chrome Report Desktop) verbunden.

Unterstützt
Verbindung zum ChromeOS-CRD-Client getrennt Ein Nutzer hat die Verbindung zur CRD-Sitzung (Chrome Report Desktop) getrennt. Unterstützt
ChromeOS-CRD-Host gestoppt Ein verbundener Nutzer hat auf einem verwalteten Gerät eine CRD-Hostsitzung (Chrome Report Desktop) beendet. Unterstützt
ChromeOS-Rollback erfolgreich Auf einem ChromeOS-Gerät wurde ein Betriebssystem-Rollback durchgeführt. Nicht unterstützt Berichte mit Informationen zum Gerätebetriebssystem erstellen und dannUpdate-Status des Betriebssystems melden
ChromeOS-Versionsupdate erfolgreich Ein Nutzer hat ein ChromeOS-Gerät auf die ChromeOS-Zielversion aktualisiert. Nicht unterstützt
Fehler beim Update der ChromeOS-Version Ein ChromeOS-Gerät konnte nicht auf die ChromeOS-Zielversion aktualisiert werden. Nicht unterstützt
Powerwash für ChromeOS-Gerät gestartet Auf einem ChromeOS-Gerät wurde das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen per Powerwash gestartet. Nicht unterstützt
Datenzugriffssteuerung Ein Nutzer hat die vom Administrator angewendeten ChromeOS-Datenkontrollregeln ausgelöst. Unterstützt Berichterstellung zur Datenkontrolle

Protokollereignisdaten verwalten

Daten der Suchergebnisspalte verwalten

Sie können festlegen, welche Datenspalten in Ihren Suchergebnissen angezeigt werden.

  1. Klicken Sie rechts oben in der Tabelle der Suchergebnisse auf „Spalten verwalten“ .
  2. Optional: Wenn Sie die aktuellen Spalten entfernen möchten, klicken Sie auf „Entfernen“ .
  3. Optional: Wenn Sie Spalten hinzufügen möchten, klicken Sie neben Neue Spalte hinzufügen auf den Drop-down-Pfeil  und wählen Sie die Datenspalte aus.
    Wiederholen Sie die Schritte je nach Bedarf.
  4. Optional: Wenn Sie die Reihenfolge der Spalten ändern möchten, ziehen Sie die Datenspaltennamen an die gewünschte Stelle.
  5. Klicken Sie auf Speichern.

Suchergebnisdaten exportieren

Sie können die Suchergebnisse in Google Sheets oder in eine CSV-Datei exportieren.

  1. Klicken Sie oben in der Tabelle mit den Suchergebnissen auf Alle exportieren.
  2. Geben Sie einen Namen ein  und dann klicken Sie auf Exportieren.
    Der Export wird unter der Suchergebnistabelle unter Ergebnisse der Export-Aktion angezeigt.
  3. Klicken Sie auf den Namen des Exports, um sich die Daten anzusehen.
    Der Export wird in Google Tabellen geöffnet.

Die Exportbeschränkungen variieren:

  • Insgesamt können 100.000 Zeilen exportiert werden.
  • Unterstützte Versionen für diese Funktion: Frontline Standard und Frontline Plus; Enterprise Standard und Enterprise Plus; Education Standard und Education Plus; Enterprise Essentials Plus; Cloud Identity Premiumversion. Versionen vergleichen

    Wenn Sie das Sicherheitsprüftool haben, sind die Gesamtergebnisse des Exports auf 30 Millionen Zeilen beschränkt.

Weitere Informationen finden Sie unter Suchergebnisse exportieren.

Wann und wie lange sind Daten verfügbar?

Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Datenaufbewahrung und Zeitverzögerungen.

Auf Grundlage von Suchergebnissen Aktionen durchführen

Aktivitätsregeln erstellen und Benachrichtigungen einrichten

  • Mit Regeln zur Berichterstellung können Sie Benachrichtigungen anhand von Protokollereignisdaten einrichten. Eine Anleitung dazu finden Sie im Hilfeartikel Regeln für die Berichterstellung erstellen und verwalten.
  • Unterstützte Versionen für diese Funktion: Frontline Standard und Frontline Plus; Enterprise Standard und Enterprise Plus; Education Standard und Education Plus; Enterprise Essentials Plus; Cloud Identity Premiumversion. Versionen vergleichen

    Um Sicherheitsprobleme effizient zu verhindern, zu erkennen und zu beheben, können Sie Aktionen im Sicherheitsprüftool automatisieren und Benachrichtigungen einrichten. Dazu erstellen Sie Aktivitätsregeln. Sie richten Bedingungen für eine Regel ein und geben dann an, welche Aktionen ausgeführt werden sollen, wenn die Bedingungen erfüllt sind. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Aktivitätsregeln erstellen und verwalten.

Auf Grundlage von Suchergebnissen Aktionen durchführen

Unterstützte Versionen für diese Funktion: Frontline Standard und Frontline Plus; Enterprise Standard und Enterprise Plus; Education Standard und Education Plus; Enterprise Essentials Plus; Cloud Identity Premiumversion. Versionen vergleichen

Nachdem Sie im Sicherheitsprüftool eine Suche ausgeführt haben, können Sie anhand der Suchergebnisse entsprechende Maßnahmen ergreifen. Beispiel: Wenn Sie in den Gmail-Protokollereignissen suchen, können Sie anschließend mit dem Tool bestimmte Nachrichten löschen, unter Quarantäne stellen oder an die Posteingänge von Nutzern senden. Weitere Informationen finden Sie unter Auf Grundlage von Suchergebnissen Aktionen durchführen.

Prüfungen verwalten

Unterstützte Versionen für diese Funktion: Frontline Standard und Frontline Plus; Enterprise Standard und Enterprise Plus; Education Standard und Education Plus; Enterprise Essentials Plus; Cloud Identity Premiumversion. Versionen vergleichen

Prüfungsliste aufrufen

Wenn Sie eine Liste der Prüfungen aufrufen möchten, deren Inhaber Sie sind und die für Sie freigegeben wurden, klicken Sie auf „Prüfungen ansehen“ . Die Liste enthält die Namen, Beschreibungen und Inhaber der Prüfungen sowie das Datum der letzten Änderung.

Dort können Sie Aktionen für alle Prüfungen ausführen, deren Inhaber Sie sind, z. B. Prüfungen löschen. Klicken Sie einfach auf das Kästchen neben einer Prüfung und dann auf Aktionen.

Hinweis: Ihre gespeicherten Prüfungen können Sie direkt über der Liste unter Schnellzugriff aufrufen.

Einstellungen für Prüfungen konfigurieren

Klicken Sie als Super Admin auf „Einstellungen“ , um Folgendes zu tun:

  • Die Zeitzone für Ihre Prüfungen ändern. Sie gilt für Suchbedingungen und ‑ergebnisse.
  • Aktivieren oder deaktivieren Sie die Option Prüfer erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter Prüfer für Bulk-Aktionen anfordern.
  • Aktivieren oder deaktivieren Sie die Option Inhalt ansehen. Mit dieser Einstellung können sich Administratoren mit den entsprechenden Berechtigungen Inhalte ansehen.
  • Aktivieren oder deaktivieren Sie Begründung für die Aktion aktivieren.

Weitere Informationen finden Sie unter Einstellungen für Prüfungen konfigurieren.

Prüfungen speichern, freigeben, löschen und duplizieren

Wenn Sie Ihre Suchkriterien speichern oder sie mit anderen teilen möchten, können Sie eine Prüfung erstellen und speichern und sie dann freigeben, duplizieren oder löschen.

Weitere Informationen finden Sie unter Prüfungen speichern, freigeben, löschen und duplizieren.

Telemetriedaten für Chrome-Erweiterungen

Nur für Kunden verfügbar, die eine Google Security Operations-Lizenz erworben haben.

Sie können Telemetriedaten zu Chrome-Erweiterungen in Google Security Operations erfassen. Senden Sie in Chrome erfasste Telemetriedaten zu Erweiterungen an Google Security Operations, um sofort Analysen und Kontext zu riskanten Aktivitäten zu erhalten.

  1. Öffnen Sie das Dreistrich-Menü  und dann Chrome-Browser > Einstellungen. Die Seite Nutzer‑ und Browsereinstellungen wird standardmäßig geöffnet.

    Hierfür ist die Administratorberechtigung „Mobilgeräteverwaltung“ erforderlich.

  2. Rufen Sie die Browserberichte auf.
  3. Klicken Sie auf Ereignisberichte und wählen Sie Ereignisberichte aktivieren aus.
  4. Klicken Sie auf Weitere Einstellungen und setzen Sie ein Häkchen bei Telemetrieberichte zu Erweiterungen.
  5. Klicken Sie auf Speichern.
  6. Öffnen Sie das Dreistrich-Menü  und dann Chrome-Browser > Connectors.

    Hierfür ist die Chrome-Administratorberechtigung erforderlich.

  7. Öffnen Sie eine Google Security Operations-Konfiguration. und dann klicken Sie auf Details. und dann Bearbeiten.
  8. Gehen Sie zu Nutzer- und Browserereignisse und setzen Sie unter Optionale Ereignistypen ein Häkchen bei Telemetrieberichte zu Erweiterungen. Alternativ können Sie auf Neue Anbieterkonfiguration klicken, um eine neue Konfiguration zu erstellen, in der Sie Telemetrieereignisse für Erweiterungen empfangen möchten.
  9. Klicken Sie auf Speichern.

Wenn Sie weitere Informationen zu Google Security Operations und zur Einrichtung benötigen, wenden Sie sich an Google Cloud Security.

Telemetriedaten von Chrome-Browsererweiterungen

Für alle Erweiterungswerte in der folgenden Tabelle gilt:

  • Der API-Aufruf wird in Chrome-Version 129 und höher unterstützt.
  • Zum Aufrufen der Telemetriedaten ist eine Google Security Operations-Lizenz erforderlich.
Wert der Chrome-Browsererweiterung Beschreibung
chrome.cookies.get

Ruft Informationen zu einem einzelnen Cookie ab.

API, mit der Cookies bearbeitet werden können. Der Telemetriedienst erfasst API-Aufrufe und ‑Argumente, um Cookie-Diebstahl aufzudecken.

chrome.cookies.get(All)

Ein Telemetriesignal für Chrome-Erweiterungen. Ruft alle Cookies aus einem einzelnen Cookie-Speicher ab, die den angegebenen Informationen entsprechen.

API, mit der Cookies bearbeitet werden können. Der Telemetriedienst erfasst API-Aufrufe und ‑Argumente, um Cookie-Diebstahl aufzudecken.

chrome.tabs Ein Telemetriesignal für Chrome-Erweiterungen. Diese API bietet Einstellungen für Tabs. Der Telemetriedienst erfasst die Nutzung der API-Methoden „create“, „update“ und „remove“, um Such- oder Browser-Hijacking aufzudecken.
Remote-Hosts kontaktiert Ein Telemetriesignal für Chrome-Erweiterungen. Der Telemetriedienst zeichnet eine Liste aller Remote-Hosts auf, die über HTTP(S) und WebSocket(s) kontaktiert werden.
Erweiterungen, die nicht über den Chrome Web Store installiert wurden Ein Telemetriesignal für Chrome-Erweiterungen. Der Telemetriedienst erfasst Dateinamen und Hash-Werte von Erweiterungen, die nicht über den Chrome Web Store installiert wurden.