Bei der Verwendung von Google Workspace Migration for Microsoft Exchange (GWMME) kann es zu Problemen beim Zugriff auf die Exchange-Postfächer von Nutzern kommen. Die folgenden Tipps zur Fehlerbehebung helfen Ihnen dabei, die zugrundeliegende Ursache zu ermitteln.
Log-Analysetool verwenden
Die meisten Probleme lassen sich so rasch ermitteln.
- Senden Sie die Trace-Logs (als unkomprimierte ZIP-Dateien) an das Log-Analysetool in der Google Admin Toolbox.
- Für erweiterte Protokollanalysen können Sie unkomprimierte Dateien an das Log-Analysetool 2 senden.
Hier erfahren Sie, wo Sie Ihre Trace-Log-Dateien finden.
Hinweis
- Sehen Sie nach, ob die aktuellen Updates für Microsoft Windows und Outlook installiert sind.
- Melden Sie sich in Windows mit dem Administratorkonto an, das für die Migration verwendet wird. So werden Pop-ups verhindert.
- Wenn Windows oder Outlook nicht auf Englisch sind, führen Sie GWMME auf einem Computer mit englischen Versionen von Windows und Outlook aus.
- Achten Sie darauf, die 32-Bit-Version von Outlook zu verwenden, und nicht die 64-Bit-Version.
Schritt 1: Einstellungen verifizieren
Outlook-Profil
- Erstellen Sie ein Outlook-Profil für den Administratornutzer und verwenden Sie dieses Profil für die Migration. Wählen Sie dieses Profil aus, wenn Sie in GWMME einen Wert in das Feld Specify a profile to use for migration (Ein für die Migration zu verwendendes Profil angeben) eingeben.
- Wenn Sie Folgendes erhalten:
- Wenn Sie das Outlook-Profil für den Administratornutzer einrichten, aktivieren Sie das Kästchen Immer zulassen, bevor Sie die Nutzungsbedingungen akzeptieren.
- Wenn Sie beim Einrichten des Profils oder beim Öffnen von Outlook in einem Feld nach einem Nutzernamen und einem Passwort gefragt werden, aktivieren Sie die Option zum Speichern des Nutzernamens und des Passworts.
- Prüfen Sie, ob der Administratornutzer auf die Postfächer der Nutzer zugreifen kann:
- Öffnen Sie das von Ihnen erstellte Outlook-Administratorprofil und dann das Postfach eines anderen Nutzers.
- Öffnen Sie den Posteingang des Nutzers und prüfen Sie, ob Sie dessen Nachrichten lesen können.
Informationen zum Hinzufügen des Postfachs einer anderen Person zu Ihrem Profil finden Sie in der Microsoft-Dokumentation.
Globale Adressliste
- Öffnen Sie im Outlook-Profil für den Administratornutzer die globale Adressliste (GAL). Warten Sie ab, bis sie vollständig geladen wurde.
- Das Administratorkonto muss ein Postfachnutzer sein und darf nicht in der globalen Adressliste ausgeblendet sein.
Im Administratorprofil darf Exchange nicht im Cache-Modus verwendet werden.
Informationen zum Deaktivieren des Exchange-Cache-Modus finden Sie in der Microsoft-Dokumentation.
CSV-Datei
- Sie müssen sicherstellen, dass Nutzer in Ihrer CSV-Datei den Abwesenheitsstatus nicht aktiviert haben.
Geben Sie im Feld für den Exchange-Nutzernamen in der CSV-Datei ausschließlich die Nutzernamen ohne zugehörigen Domainnamen ein. Die Eingabe folgt also dem Muster Nutzername, nicht Domain/Nutzername.
Weitere Informationen finden Sie unter CSV-Dateien für die Migration erstellen.
Führen Sie die Migration noch einmal aus. Wenn sie immer noch nicht funktioniert, fahren Sie mit Schritt 2 fort.
Schritt 2: Fehler nach einer Migration beheben
Verwenden Sie in Schritt 1 von GWMME im Feld Hostname/IP Address (Hostname/IP-Adresse) den Hostnamen des Exchange-Servers und wiederholen Sie die Migration. Wenn das nicht funktioniert, versuchen Sie es mit der IP-Adresse des Exchange-Servers.
In seltenen Fällen können Sie Probleme beheben, indem Sie dem Administrator Berechtigungen zum Senden und Empfangen erteilen. Versuchen Sie, die Einstellung in Microsoft Exchange zu ändern. Weitere Informationen finden Sie in der Microsoft-Dokumentation.
Support kontaktieren
Wenn das Problem durch diese Schritte nicht behoben wird, wenden Sie sich an den Google Workspace-Support.
Verfügbar:
- Eine ZIP-Datei mit den Dateien unter C:\Benutzer*Nutzername*\AppData\Local\Google\Google Apps Migration\Tracing\ExchangeMigration
- Die CSV-Datei bzw. -Dateien, die Sie für die Migration verwendet haben
Weitere Informationen
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