Fehlerbehebung in GWMME

Google Workspace Migration for Microsoft Exchange

Wenn Sie ein Problem mit Google Workspace Migration for Microsoft Exchange (GWMME) haben, können Sie die Tests, Berichte und Logs im Produkt verwenden, um das Problem zu beheben. Ausführliche Hilfe finden Sie unten im Abschnitt Probleme beheben. Dort werden Antworten auf häufige Probleme bei der GWMME-Migration gegeben.

Log-Analysetool verwenden

Die meisten Probleme lassen sich so rasch ermitteln.

GWMME-Trace-Logs finden Sie auf Ihrem Computer unter C:\Benutzer\*Nutzername*\AppData\Local\Google\Google Apps Migration\Tracing\ExchangeMigration.

Ein Beispiel für eine GWMME-Trace-Log-Datei finden Sie unter Protokolle überprüfen.

Fehlerbehebung mit GWMME

Tests und Berichte im GWMME-Produkt können Ihnen bei der Fehlerbehebung bei der Migration helfen.

Methode Beschreibung Weitere Informationen
Diagnosetests Um Probleme mit der Konfiguration oder Nutzerliste zu erkennen, können Sie noch vor dem Migrieren von Daten Diagnosetests durchführen. Sie werden vom Dienstprogramm auf Fehler hingewiesen und sehen im Ausgabefenster die entsprechenden Informationen. Kapitel zur Datenmigration im GWMME-Administratorhandbuch (nur auf Englisch verfügbar)
Migrationsberichte

Nachdem Sie eine Migration durchgeführt haben, können Sie mithilfe des entsprechenden Migrationsberichts ermitteln, ob und warum Fehler aufgetreten sind und welche Nutzer davon betroffen waren.

Hinweis: Die Berichtsdaten werden im Microsoft Windows-Nutzerprofil auf dem lokalen Computer gespeichert. Nur der Windows-Nutzer, der GWMME ausgeführt hat, kann auch die Berichte aufrufen.

Kapitel zu Migrationsberichten im GWMME-Administratorhandbuch (nur auf Englisch verfügbar)

Fehler beheben

Hier finden Sie Beschreibungen und Lösungsvorschläge für häufig auftretende Migrationsprobleme.

Probleme mit der Migration beheben | Probleme bei fehlgeschlagenen Migrationen beheben | Fehlermeldungen interpretieren | Google Workspace-Dienste und GWMME

Probleme mit der Migration beheben

Das Exchange-Profil des Administrators konnte nicht erstellt werden

Mögliche Ursachen:

  • Der Exchange-Server wird nicht ausgeführt.
  • Es besteht ein Netzwerkproblem, sodass keine Verbindung zwischen dem Clientcomputer und dem Exchange-Server hergestellt werden kann. Pingen Sie den Server vom Clientcomputer aus an, um die Verbindung zu testen.
  • Sie haben einen falschen Namen für den Exchange-Server oder den Administrator eingegeben. So überprüfen Sie diese Informationen:
    1. Klicken Sie auf dem Clientcomputer auf Systemsteuerung und dann E-Mail, um ein Microsoft Outlook-Profil für das Administratorkonto zu erstellen, das Sie für die Migration verwenden möchten.
    2. Gehen Sie in GWMME auf dem Bildschirm „Step 1“ (Server Details) so vor:
      • Im Feld Hostname/IP-Adresse den Exchange-Hostnamen aus dem Profil
      • Im Feld Admin-Nutzername den Nutzernamen aus dem Profil

Wenn Sie von einem gehosteten Server migrieren, müssen Sie für das Profil des Administratorkontos die Standardeinstellungen verwenden, um eine Serververbindung herzustellen. Die Verbindung schlägt fehl, wenn Sie Einstellungen unter Systemsteuerung und dann E-Mail und dann Profilname und dann Eigenschaften und dann E-Mail-Konten und dann Profilname und dann E-Mail-Konto ändern und dann Mehr Einstellungen ändern.

Der Exchange-Server erkennt den Administratornamen nicht, den ich für die Migration verwende.

Achten Sie darauf, dass Sie den korrekten Namen und das richtige Passwort für den Administrator eingegeben haben.

Wenn das Problem weiterhin besteht, prüfen Sie auch den Namen des Exchange-Servers, den Sie eingegeben haben:

  1. Klicken Sie auf dem Clientcomputer auf Systemsteuerung und dann E-Mail, um ein Outlook-Profil für das Administratorkonto zu erstellen, das Sie für die Migration verwenden möchten.
  2. Geben Sie im GWMME-Bildschirm „Schritt 1 (Serverdetails)“ Folgendes ein:
    • Im Feld Hostname/IP-Adresse den Exchange-Hostnamen aus dem Profil
    • Im Feld Admin-Nutzername den Nutzernamen aus dem Profil

GWMME stürzt kurz nach dem Start ab

Wenn die GWMME App nach dem Start schnell abstürzt, stellen Sie sicher, dass sie auf Ihrem Client-Computer und nicht auf dem Exchange-Server ausgeführt wird. Wenn Sie das Dienstprogramm auf dem Server ausführen, kann es abstürzen. Weitere Informationen finden Sie in der Microsoft-Dokumentation.

Wenn Sie der Ansicht sind, dass GWMME aufgrund von Problemen beim Lastausgleich abstürzt, lesen Sie das Kapitel zum Vorbereiten von Windows-Clientcomputern im GWMME-Administratorhandbuch (nur auf Englisch verfügbar).

Probleme, die durch Antivirensoftware oder ein Plug-in verursacht werden

Gelegentlich stören zusätzliche Prozesse, die auf Ihrem Computer ausgeführt werden (z. B. Antiviren-, Such- oder Sicherungssoftware), den Zugriff von GWMME auf die Datenbankdatei während einer Migration. Der folgende Fehlercode in Ihren Protokolldateien weist auf dieses Problem hin:

0x80040109
Fail:While stamping the message

Obwohl die Nachrichten migriert wurden, wurde die Information, dass die Migration abgeschlossen ist, nicht in GWMME gespeichert. Wenn Sie eine Migration wiederholen und die Option Nur neue Daten aktivieren, wird über GWMME versucht, diese Nachrichten noch einmal zu migrieren. Dadurch werden zwar keine Nachrichten dupliziert, aber möglicherweise Kalendertermine oder Kontakte.

Probleme bei fehlgeschlagenen Migrationen beheben

Fehler bei der Migration eines einzelnen Nutzers

Wenn die Migration für einen Nutzer nicht ausgeführt werden kann, prüfen Sie Folgendes:

  • Der Name oder die SMTP-Adresse des Nutzers in der Nutzerdatei ist richtig formatiert.
  • Der Nutzer ist in der globalen Adressliste (GAL) nicht ausgeblendet.
  • Der Nutzer hat ein Konto auf dem Exchange-Server.
  • Der Nutzer hat sich in Google Workspace angemeldet, die Nutzungsbedingungen akzeptiert und die Erstellung seines Google Workspace-Kontos abgeschlossen.

Migration aufgrund eines OAuth-Fehlers fehlgeschlagen

Mit den folgenden Schritten zur Fehlerbehebung sollten alle GWMME-OAuth-Validierungsfehler behoben werden:

  • Achten Sie darauf, dass Sie die Software für Ihre Domain wie im Hilfeartikel GWMME für mein Konto autorisieren beschrieben autorisiert haben.
  • Prüfen Sie, ob die in Ihrer CSV-Datei aufgeführten Google Workspace-Nutzer und ‑Passwörter korrekt sind. Selbst wenn die CSV-Datei nur einen einzigen Fehler enthält, kann die Migration nicht ausgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie unter CSV-Dateien für die Migration erstellen.
  • Auf dem Computer, auf dem Sie GWMME ausführen, muss die Systemuhr auf die richtige Uhrzeit eingestellt sein. Wenn die Uhr des Computers ausgeschaltet ist, wird während der OAuth-Bestätigung der falsche lokale Zeitstempel an die Google-Server gesendet, sodass ein Fehler auftritt. Synchronisieren Sie Ihren Computer am besten mit Zeitservern im Internet.
  • Prüfen Sie, ob das Google Workspace-Konto des Powerusers, das zur Authentifizierung von GWMME verwendet wird, gültig ist und der Nutzername in der GWMME-Konfiguration korrekt eingegeben wurde.

Migration fehlgeschlagen, da kein Google Workspace-Nutzer vorhanden ist

Mit GWMME werden keine Nutzer in Google Workspace bereitgestellt. Erstellen Sie die Google Workspace-Nutzerkonten, bevor Sie Daten migrieren.

Fehlermeldungen interpretieren

Logs auf Netzwerk- oder TLS-Probleme prüfen

Wenn Sie Netzwerkfehler (z. B. Zeitüberschreitung bei Netzwerk, Verbindung abgelehnt usw.) oder SSL/TLS-Probleme (z. B. Problem mit sicherer Verbindung) haben, wird in den Protokollen die IP-Adresse angezeigt, mit der das Tool versucht hat, eine Verbindung herzustellen. Bei Problemen mit der sicheren Verbindung wird in den Logs der Grund dafür angegeben, z. B. eine Nichtübereinstimmung des Zertifikatsnamens, ein abgelaufenes Zertifikat oder eine fehlgeschlagene CRL-Prüfung. Außerdem werden die Zertifikatsdetails angezeigt, z. B. ein Google-Zertifikat oder ein HTTPS-Proxy. Dadurch sollte die Netzwerkerfassung zur Fehlerbehebung erheblich reduziert werden und es gilt sowohl für die Hauptprotokolle (Trace-*.log) als auch für die Autorisierungsprotokolle (im Ordner "Identity").

Beispiel für ein Autorisierungslog

[2022-09-21T03:59:46:ERROR:windows_http.cc(331)] TLS connection failure. See details below. [Status: 0x00010000. Status Info: 0x00000001]
[2022-09-21T03:59:46:ERROR:windows_http.cc(340)] Certificate details:
---Validity--
Valid from: 2017-09-13 17:23:55 UTC
Valid until: 2017-12-06 17:10:00 UTC
---Subject---
US
California
Mountain View
Google Inc
*.googleapis.com
---Issuer----
US
Google Inc
Google Internet Authority G2
-------------
[2022-09-21T03:59:46:ERROR:windows_http.cc(282)] WINHTTP_CALLBACK_STATUS_FLAG_CERT_REV_FAILED: Certification revocation checking has been enabled, but the revocation check failed to verify whether a certificate has been revoked. The server used to check for revocation might be unreachable.
[2022-09-21T03:59:46:ERROR:windows_http.cc(197)] Error from API WinHttpSendRequest with WinHTTP proxy. Will try direct (without proxy). Code: 0x00002f8f
[2022-09-21T03:59:46:ERROR:windows_http.cc(107)] Network connection destination details: 216.58.194.170:443 (sfo07s13-in-f170.1e100.net)

In diesem Fall wurde das Jahr im aktuellen Datum des Computers in 2022 geändert, sodass das Zertifikat nicht mehr aktuell zu sein scheint. Sie sehen das aktuelle Datum am Anfang jeder Protokollzeile. Die Datumsangaben "Valid from" und "Valid until" des Zertifikats stimmen nicht mit dem aktuellen Datum überein. Die Fehlerkennzeichnung WINHTTP_CALLBACK_STATUS_FLAG_CERT_REV_FAILED zeigt an, dass die Zertifikatswiderrufsprüfung fehlgeschlagen ist.

Außerdem können Sie die Ziel-IP-Adresse und den aufgelösten Hostnamen nach "Network connection destination details" in der letzten Protokollzeile sehen. Es ist eine 1e100.net address, also Google.

Beispiel für ein Trace-Log

Hinweis:Dieses Log-Beispiel stammt aus GWMMO. Ähnliche Trace-Log-Einträge werden auch in GWMME, Password Sync oder GWSMO angezeigt, wenn bei diesen Produkten Netzwerk-/TLS-Probleme auftreten.

2017-09-21T04:10:04.356-03:00 1a20 E:Network ClientMigration!WinHttp::HandleCallback @ 2025 ()> Secure connection failure. Status: 0x00010000. Info 0x00000009
2017-09-21T04:10:04.356-03:00 1a20 E:Network ClientMigration!WinHttp::HandleCallback @ 2030 ()> Failure details:
WINHTTP_CALLBACK_STATUS_FLAG_CERT_REV_FAILED: Certification revocation checking has been enabled, but the revocation check failed to verify whether a certificate has been revoked. The server used to check for revocation might be unreachable.
WINHTTP_CALLBACK_STATUS_FLAG_INVALID_CA: The function is unfamiliar with the Certificate Authority that generated the server's certificate.
Certificate details:
---Validity--
Valid from: 2016-09-20T04:08:45.000Z
Valid until: 2022-09-20T04:08:45.000Z
---Subject---
Created by http://www.fiddler2.com
DO_NOT_TRUST
*.google.com
---Issuer----
Created by http://www.fiddler2.com
DO_NOT_TRUST
DO_NOT_TRUST_FiddlerRoot
-------------
2017-09-21T04:10:04.356-03:00 1a20 E:Network ClientMigration!WinHttp::HandleCallback @ 2071 ()> Error result 5, hr = 0x80072f8f. Setting event 0000000000001638.
2017-09-21T04:10:04.356-03:00 1a20 E:Network ClientMigration!WinHttp::HandleCallback @ 2076 ()> Network connection destination details: 127.0.0.1:8888 (COMPUTERNAME)

In diesem Fall wurde Fiddler installiert und für die HTTPS-Entschlüsselung eingerichtet, d. h., es wird ein eigenes Zertifikat verwendet. Das Zertifikat wurde jedoch aus der Liste vertrauenswürdiger Windows-Zertifikate entfernt und ist daher nicht vertrauenswürdig. Da Fiddler ein Proxy ist, wurde eine Verbindung zu 127.0.0.1 und nicht zu Google hergestellt. Die Fehlerkennzeichnungen enthalten WINHTTP_CALLBACK_STATUS_FLAG_INVALID_CA, was bedeutet, dass das System der Zertifizierungsstelle (CA). nicht vertraut. Dieses Zertifikat wurde nicht von Google ausgestellt.

Migration mit Fehler 0x80070005 fehlgeschlagen

Auf dem Ausgabebildschirm oder in der Trace-Log-Datei wird die folgende oder eine ähnliche Fehlermeldung angezeigt:

E:Generic ExchangeMigration!SetPropertyGuid @ 641 (user@example.com)> Failed with 0x80070005, last successful line = 637.

Dieses Problem wird in der Regel durch Nutzerkonten ohne die erforderlichen Berechtigungen verursacht. Sie können den Fehler beheben, indem Sie für die Konten die Berechtigung Empfangen als für Exchange festlegen.

Falls die Konten bereits die Berechtigung Empfangen als haben und der Fehler weiterhin auftritt, müssen Sie den Nutzerkonten in Ihrer Exchange-Umgebung möglicherweise auch die Berechtigung Senden als zuweisen.

GWMME-Fehler 0x80004005 bei der Migration von Exchange 2010

Einige Nutzer können die Migration von Exchange 2010 nicht ausführen und sie erhalten in der Trace-Log-Datei die Fehlermeldung „Failed with 0x80004005“. Außerdem enthalten die Protokolle Folgendes:

  • Zufällige MAPI-Aufrufe an Exchange 2010
  • Fehler „BufferTooSmall“ im Clientzugriffsprotokoll des Remote-Prozeduraufrufs (RPC) auf dem Exchange Server 2010-Clientzugriffsserver.

Das ist ein bekanntes Problem bei Exchange 2010, Outlook 2007 und Outlook 2010. Führen Sie ein Update auf Exchange 2010 SP2 RU3 aus. Weitere Informationen finden Sie in der Microsoft-Dokumentation zu Fehlern bei MAPI-Aufrufen.

Nachrichten werden nicht hochgeladen und es werden 0x8004106a-Fehler generiert

Wenn in den Protokollen viele HTTP-Fehlercodes (500, 502 und 503) vorhanden sind und die Nachrichten nicht hochgeladen werden und der Fehlercode „0x8004106a“ angezeigt wird, liegt möglicherweise ein Problem mit dem Zielpostfach vor, normalerweise eine hohe Auslastung.

Sie haben folgende Möglichkeiten, dieses Problem zu beheben:

  • Deaktivieren Sie alle Synchronisierungsclients wie IMAP, POP, Mobilgeräte und E-Mail-Clients.
  • Migrieren Sie Nachrichten jeweils nur aus einer Quelle.

Google Workspace-Dienste und GWMME

Migrierte Google Kalender-Termine werden nicht korrekt aktualisiert

Die folgenden Probleme weisen darauf hin, dass Nutzer nicht korrekt eingerichtet wurden:

  • Änderungen an einem Kalendertermin werden nicht mit den Gästen geteilt.
  • Kalenderbenachrichtigungen und ‑Updates werden nicht in die Kalender der Gäste übernommen.

Stellen Sie alle Nutzer in Google Workspace bereit, bevor Sie Konten migrieren – auch wenn Sie nur eine teilweise Migration durchführen möchten. Auch Domain-Aliasse und Alternativnamen müssen hinzugefügt werden. Um den Fehler zu beheben, löschen Sie alle Termine, bei denen der Nutzer der Organisator oder ein Gast ist, und erstellen Sie sie anschließend neu.

Beim Migrieren von Kontakten und Kalendern treten 403-Fehler und Probleme auf

Standardmäßig migriert GWMME Daten mit einer Geschwindigkeit von 25 Nutzern pro Sekunde. Das ist schneller als die Standardgeschwindigkeit (Abfragen pro Sekunde) für die Contacts API und die Calendar API.

Gehen Sie daher für Kontakte und Kalender so vor:

  • Migrieren Sie sie getrennt von E-Mails.
  • Verwenden Sie eine niedrigere Geschwindigkeit von 4–8 Nutzern pro Sekunde.

Fehler bei der Migration einiger Nachrichten

Wenn einige Nachrichten nicht migriert werden, überschreiten sie möglicherweise die Größenbeschränkung in Gmail. Es kann auch sein, dass sie Anhänge enthalten, die von Gmail blockiert wurden. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel In Gmail blockierte Dateitypen.

Möglicherweise müssen Sie auch die Größenbeschränkungen für Ordner entfernen und sicherstellen, dass Ordner in IMAP angezeigt werden. Weitere Informationen finden Sie unter IMAP und POP für Nutzer aktivieren und deaktivieren.

Die Anzahl der Gmail-Nachrichten stimmt nicht mit der Anzahl der E-Mails im Quellkonto überein

Google Workspace schätzt die Anzahl der Nachrichten in Ihrem Posteingang nach einer Migration. Es wird keine absolute Anzahl angegeben. Daher kann sie sich von der Anzahl der E-Mails in Ihrem alten Posteingang unterscheiden.

Wenn Sie vermuten, dass Nachrichten fehlen, prüfen Sie Folgendes:

  • Die Nachricht ist einschließlich Anhängen größer als 25 MB. Solche Nachrichten können nicht migriert werden. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Dateianhänge mit Gmail-Nachrichten versenden.
  • Gmail blockiert keinen Anhang der Nachricht. Gmail blockiert bestimmte Arten von Anhängen, z. B. ausführbare Dateien. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel In Gmail blockierte Dateitypen.
  • Die Nachricht befindet sich in einem Ordner oder in einem Zeitraum, der nicht Teil der Migration ist.

Nachrichten fehlen oder wurden mit einem falschen Absender oder Empfänger migriert

Das kann bei der Migration von Exchange- oder PST-Dateien passieren. Die SMTP-Adresse des Absenders oder Empfängers einer Nachricht kann fehlen und es wird stattdessen die Exchange X.500-Adresse verwendet. Das ist möglicherweise der Fall, wenn kein Profil in der globalen Adressliste (GAL) erstellt wurde oder der Nutzer aus der Liste entfernt wurde.

Was passiert, wenn GWMME eine X.500-Adresse findet?

Wenn bei der Migration mit GWMME eine X.500-Adresse gefunden wird, wird nach einem MAPI-E-Mail-Profil gesucht, das auf dem Migrationsserver registriert ist, der demselben X.500 Exchange-Organisationsnamen entspricht. Wenn ein solches Profil vorhanden ist, wird die X.500-Adresse mithilfe der Adressbuchregistrierung im MAPI-E-Mail-Profil aufgelöst.

Sollten diese Informationen im Exchange-Adressbuch nicht gefunden werden, wird versucht, die X.500-Adresse in eine SMTP-Adresse umzuwandeln. Dazu wird der letzte CN-Wert der X.500-Adresse berücksichtigt und als Nutzername der E-Mail-Adresse verwendet. Die X.500-Adresse /O=ExchangeOrg/OU=CA/CN=RECIPIENTS/CN=EX_ALIAS führt beispielsweise zur SMTP-E-Mail-Adresse ex_alias@beispiel.de.

X.500-Adresse mithilfe des Exchange-Adressbuchs auflösen

  1. Erstellen Sie auf dem Server, auf dem die Migration ausgeführt wird, ein MAPI-E-Mail-Profil (nicht im Cache-Modus).
  2. Das Profil muss auf dem Server eingerichtet sein, der für die PST-Migration verwendet wird.
  3. Das MAPI-E-Mail-Profil muss mit dem ursprünglichen Exchange-Server verbunden sein, damit GWMME die Empfänger mithilfe der GAL korrekt auflösen kann.
  4. Richten Sie das MAPI-E-Mail-Profil mit dem Nutzer- oder Dienstkonto ein, in dem Sie zurzeit angemeldet sind, um Authentifizierungsfehler auszuschließen.

Wichtiger Hinweis

Testen Sie die Migration und bestätigen Sie, dass Sie sie richtig eingerichtet haben. Wenn der Fehler weiterhin besteht, werden bei einer neuen Migration die bereits in Ihre Google-Konten migrierten Daten nicht aktualisiert. Löschen Sie die E-Mail-Daten, entfernen Sie sie aus dem Papierkorb und migrieren Sie sie dann noch einmal.

Nachrichten in Gmail enthalten das falsche Datum

Migrierte Nachrichten werden möglicherweise mit dem Datum und der Uhrzeit der Migration angezeigt und nicht mit dem Datum und der Uhrzeit der ursprünglichen E-Mail.

Das liegt meist daran, dass der Datumsheader der ursprünglichen E-Mail nicht RFC 5322-konform ist. Nachrichten mit nicht korrekt formatierten Datumsheadern werden in Gmail mit dem Datum und der Uhrzeit der Migration angezeigt.

Ich erhalte die Warnung „Nutzer weder Teilnehmer noch Organisator der Veranstaltung“

Dies geschieht, wenn Sie Termine für Nutzer importieren, die nicht der ursprüngliche Organisator bzw. Teilnehmer sind.

Trotz der Fehlermeldung wird der Termin erfolgreich in Google Workspace migriert und der Google Workspace-Zielnutzer wird als Teilnehmer des Termins in Google Kalender angezeigt. Das ist erforderlich, da Google Kalender die Auflistung von Kalenderterminen nicht für Nutzer unterstützt, die weder Organisatoren noch Teilnehmer sind.


Google, Google Workspace und zugehörige Warenzeichen und Logos sind Marken von Google LLC. Alle anderen Unternehmens- und Produktnamen sind Marken der jeweiligen Unternehmen.