Gängige Begriffe | Begriffe für den Dienst zur Datenmigration | Begriffe für GWMME
Allgemeine Begriffe
API
Unter Programmierschnittstellen (Application Programming Interfaces, APIs) versteht man eine Reihe von Funktionen und Tools, mit denen Entwickler auf Google Workspace-Daten zugreifen und diese ändern können.
Rufen Sie Google Developers auf.
API-Kontingent
API-Kontingente schützen die Google-Infrastruktur davor, dass übermäßig viele API-Anfragen gestellt werden. Der Traffic wird blockiert, wenn das Tageskontingent für API-Anfragen oder nutzerspezifische Beschränkungen erreicht sind.
Weitere Informationen finden Sie unter API-Kontingente überwachen.
Kalenderressource
Eine Kalenderressource umfasst sämtliche Ressourcen, die gebucht werden, außer Termine und Gäste. Ein Konferenzraum oder ein Projektor sind typische Beispiele für Kalenderressourcen.
Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Kalenderressourcen verwalten.
CSV-Datei
In solchen Dateien sind Nur-Text-Daten in einem kommagetrennten Format (Comma Separated Value, CSV) gespeichert. Damit werden Informationen aus Ihrer alten Umgebung Ihrem neuen Google Workspace-Konto zugeordnet. Mit einer CSV-Datei können Sie Daten für mehrere Nutzer oder Kalenderressourcen in einer einzigen Datei zuordnen.
Globale Adressliste
Die globale Adressenliste (GAL) ist ein durchsuchbares Verzeichnis aller Nutzer, Gruppen, freigegebenen Kontakte und Ressourcen in Microsoft Outlook, die für Ihre Google Workspace-Domain definiert wurden. Globale Adressenlisten sind für alle Nutzer in Ihrer Organisation freigegeben.
IMAP
Das Internet Message Access Protocol (IMAP) ist ein Protokoll, mit dem ein E‑Mail-Client auf E‑Mails auf einem entfernten Server zugreifen kann. Mit IMAP können Sie von Gmail oder einem RFC 3501-kompatiblen IMAP-Server, einschließlich Exchange und Novell GroupWise, auf E-Mail-Daten zugreifen.
Diagramm: Legacy-Umgebung
Ihre alte Umgebung, auch „altes Konto“ genannt, ist die Umgebung, aus der Sie migrieren, z. B. Microsoft Office 365.
MSI
Eine MSI (Microsoft Software Installation) ist ein Microsoft Windows-Installationspaket im MSI-Format. Sie können solche Pakete verwenden, um Anwendungen über einen Server bereitzustellen.
MX-Einträge
Die MX-Einträge leiten die E‑Mails einer Domain an die Server weiter, auf denen die Nutzerkonten der Domain gehostet sind. Weitere Informationen finden Sie unter MX-Einträge verwalten.
PST-Dateien oder -Ordner
Personal Storage Table (PST) ist ein Dateiformat, das Daten in Microsoft Outlook enthält, z. B. E-Mails, Kalender oder Kontakte.
Ordner der obersten Ebene
Ein Ordner oberster Ebene ist jeder Ordner in einem E-Mail-Dienst, der sich auf derselben Ebene wie der Ordner „Posteingang“ befindet.
Begriffe für den Dienst zur Datenmigration
Bericht zur Domainmigration
Der Bericht zur Domainmigration enthält den Status aller Nutzer im Migrationsprozess. Der Bericht liegt als CSV-Datei vor.
Weitere Informationen finden Sie unter Migration überwachen.
EWS
Exchange-Webdienste (Exchange Web Services, EWS) bieten Zugriff auf E‑Mail-, Kalender- und Kontaktdaten, die auf einem Microsoft Exchange-Server gespeichert sind.
Identitätswechselrechte
Mit den Rechten zum Identitätswechsel können Sie die Berechtigungen, die mit dem Exchange-Konto eines anderen Nutzers verknüpft sind, anstelle Ihrer eigenen Berechtigungen verwenden.
Fehlerbericht für Elemente
Im Fehlerbericht für Elemente sind alle Inhalte aufgeführt, die nicht migriert werden konnten. Der Bericht liegt als CSV-Datei vor.
Weitere Informationen finden Sie unter Migration überwachen.
Rollenkonto
Ein Rollenkonto ist ein Konto auf dem E-Mail-Server, von dem Sie migrieren. Sie geben das Rollenkonto bei der Einrichtung der Migration an. Beim Übertragen von Daten zwischen Google Workspace-Konten ist das Rollenkonto beispielsweise die E-Mail-Adresse des Administrators und das Passwort für Ihr altes Google Workspace-Konto.
Sein Verwendungszweck hängt von der Umgebung ab, aus der Sie migrieren:
- Wenn Sie von einem EWS-Server (Exchange 2010, Exchange 2013, Exchange 2016 oder Exchange Online) migrieren, muss das Rollenkonto Identitätswechselrechte für alle zu migrierenden Konten haben, damit der Datenmigrationsdienst Zugriff auf diese Daten hat.
- Wenn Sie von einem IMAP-Server migrieren, wird das Rollenkonto für die Migration nur zur Verbindungsüberprüfung mit dem E-Mail-Server verwendet.
Weitere Informationen finden Sie unter Quellkonto vorbereiten.
TLS
Transport Layer Security (TLS) ist ein Protokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet, beispielsweise für das Surfen im Netz, den E‑Mail- oder sonstigen Datenverkehr. Um TLS mit dem Dienst zur Datenmigration verwenden zu können, muss Ihr alter Server ein TLS-Zertifikat haben.
Hinweis: TLS und der Vorgänger SSL (Secure Sockets Layer) werden oft zusammen „SSL“ genannt.
Weitere Informationen finden Sie unter TLS-Zertifikat einrichten.
GWMME-Begriffe
Deltamigration
Eine Deltamigration wird nach der Bulk-Migration ausgeführt, aber noch bevor alle Nutzer aktiv werden und ihre Google Workspace-Konten nutzen. Bei einer Deltamigration werden E‑Mails migriert, die während der Bulk-Migration in den alten Posteingängen der Nutzer eingegangen sind.
Öffentliche Ordner
Öffentliche Ordner in Exchange werden verwendet, um Informationen für alle oder für Nutzergruppen in Ihrer Organisation freizugeben. Nutzer können dort Nachrichten, Kalendertermine, Kontakte usw. posten.
Öffentliche Ordner mit den Funktionen wie bei Exchange gibt es in dieser Form in Google Workspace nicht. Sie können jedoch ähnliche Funktionen einrichten, beispielsweise, indem Sie eine Gruppe als gemeinsamen Posteingang verwenden oder Dateien in Google Drive freigeben.
Google, Google Workspace sowie zugehörige Marken und Logos sind Marken von Google LLC. Alle anderen Unternehmens- und Produktnamen sind Marken der jeweiligen Unternehmen.