Sie können eine IP-Adresse oder einen Adressbereich innerhalb einer Domain angeben und Nachrichten nur von diesen Adressen zulassen. Diese Funktion wird manchmal als IP-Sperre bezeichnet.
Mit der IP-Sperre können Sie:
- Den gesamten eingehenden Datenverkehr von einer bestimmten Domain auf die Zulassungsliste setzen
- Spoofing verhindern, indem Sie die zulässigen IP-Bereiche manuell definieren
Die IP-Sperre ist nützlich für Domains, die keinen Sender Policy Framework (SPF)-Eintrag haben oder Drittanbieteranwendungen verwenden, um E-Mails für die Domain zu senden.
Richten Sie eine IP-Sperre mit der Einstellung Inhaltscompliance ein. Die Einrichtung der IP-Sperre umfasst drei Schritte:
- Domain hinzufügen
- Zulässigen IP-Bereich definieren
- Korrekte Anordnung und Unzustellbarkeitsnachricht (Non-Deliverable Response, NDR) festlegen
Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Regeln für die Inhaltscompliance einrichten.
Schritt 1: Domain hinzufügen
-
Gehen Sie in der Admin-Konsole zu „Menü“
Apps
Google Workspace
Gmail
Compliance.
Hierfür ist die Administratorberechtigung für die Gmail-Einstellungen erforderlich.
- Scrollen Sie zu Inhaltscompliance und klicken Sie auf Konfigurieren oder Weitere Regel hinzufügen.
- Wählen Sie unter Betroffene E-Mails die Option Eingehend aus.
- Wählen Sie im Menü die Option Wenn die Nachricht mit ALLEN folgenden Angaben übereinstimmt aus.
- Klicken Sie im Abschnitt Ausdrücke auf Hinzufügen.
- Klicken Sie im Menü auf Erweiterter Inhaltsabgleich.
- Klicken Sie im Menü Standort auf Absender-Header.
- Klicken Sie im Menü Art der Übereinstimmung auf Stimmt mit dem Regex überein.
- Geben Sie den Domainnamen für die IP-Sperre im Format @IhrUnternehmen.de(\W|$) ein, z. B. @google.de(\W|$).
- Klicken Sie auf Speichern.
- Lassen Sie die Einstellung für die Inhaltscompliance geöffnet, damit Sie einen weiteren Ausdruck hinzufügen können (siehe unten).
Schritt 2: Zulässigen IP-Bereich definieren
- Klicken Sie im Abschnitt Ausdrücke auf Hinzufügen.
- Klicken Sie im Menü auf Metadatenübereinstimmung.
- Klicken Sie im Menü Attribut auf Quell-IP.
- Klicken Sie im Menü Art der Übereinstimmung auf Quell-IP ist nicht im folgenden Bereich.
Geben Sie im Feld unter dem Menü die IP-Adressen ein, die abgeglichen werden sollen.
Hinweis: In das Feld können nur Bereiche im CIDR-Format sowie einzelne IP-Adressen eingegeben werden. Sie können nur einen Bereich pro Ausdruck eingeben, wie im Beispiel in Schritt 7 gezeigt. Wenn Sie weitere Bereiche hinzufügen möchten, klicken Sie auf Hinzufügen , um einen weiteren Ausdruck hinzuzufügen, und wiederholen Sie den Vorgang.
Klicken Sie auf Speichern.
Lassen Sie die Einstellung für die Inhaltscompliance geöffnet, damit Sie mit Schritt 3 (siehe unten) fortfahren können.
Im folgenden Beispiel wurden mehrere IP-Adressen angegeben, indem weitere Ausdrücke hinzugefügt und die oben genannten Schritte wiederholt wurden.
Schritt 3: Korrekte Anordnung und Unzustellbarkeitsnachricht festlegen
Um nur eingehende Zugriffe von den in Schritt 2 angegebenen IP-Adressen zuzulassen, wählen Sie Nachricht ablehnen aus. Sie können optional auch einen benutzerdefinierten Ablehnungshinweis eingeben.