Regeln für die erweiterte Filterung von E-Mail-Inhalten einrichten

Anleitungen und Richtlinien zu rechtlichen, sicherheitsrelevanten und Compliance-Fragen finden Sie unter Rechtliche Hinweise und Compliance für Google Workspace.

Als Administrator können Sie Regeln einrichten, um Nachrichten zu verarbeiten, die Inhalte enthalten, die mit einem oder mehreren Ausdrücken übereinstimmen. Diese erweiterte E‑Mail-Filterung wird als Inhaltscompliance bezeichnet.

Beispiele:

  • Ausgehende Nachrichten ablehnen, die möglicherweise vertrauliche Unternehmensinformationen enthalten. Richten Sie beispielsweise einen ausgehenden Filter ein, der das Wort vertraulich in ausgehenden Nachrichten erkennt.
  • Richten Sie einen Metadatenabgleich für einen Bereich von IP-Adressen ein und stellen Sie Nachrichten von IP-Adressen außerhalb des Bereichs unter Quarantäne.
  • Leiten Sie Nachrichten, deren Inhalt bestimmten Textstrings oder Mustern entspricht, zur Rechtsabteilung weiter.

Dynamische E‑Mails:Wenn Sie Regeln für die Inhaltscompliance sowie dynamische E‑Mails für Ihre Organisation verwenden, finden Sie hier weitere Informationen zu Sicherheits- und Complianceregeln bei dynamischen E‑Mails.

DLP für Gmail: Sie können Regeln zum Schutz vor Datenverlust (Data Loss Prevention, DLP) erstellen, um sensible Inhalte zu verwalten, die Ihre Nutzer in Gmail freigeben. Mithilfe von Regeln können Sie vertrauliche Informationen kennzeichnen und verhindern, dass diese Ihre Organisation verlassen. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Datenlecks in E‑Mails und Anhängen verhindern.

Complianceregeln

Regeln für die Inhaltscompliance basieren auf vordefinierten Wörtern, Wortgruppen, Textmustern oder numerischen Mustern. Sie können einen einfachen oder erweiterten Abgleich oder einen Metadatenabgleich einrichten. Möglicherweise können Sie auch den Abgleich mit vordefinierten Inhalten konfigurieren.

Die Einstellung „Inhaltscompliance“ unterstützt das Scannen von Textanhängen sowie das Scannen üblicher Anhangstypen wie docx, xlsx und PDF. Darüber hinaus werden Nicht-ASCII-Zeichen erkannt. Einfache und erweiterte Inhaltsabgleiche für den Inhalt der Nachricht gelten auch für aus Anhängen extrahierten Text. Alle Regeln, die für den Inhalt der Nachricht gelten, gelten auch für den extrahierten Text.

Gmail versucht, binäre Anhänge wie Microsoft Word-Dokumente in Text zu konvertieren. Alle Regeln, die für den Nachrichtentext gelten, gelten auch für den konvertierten Text. Weitere Informationen zum Einrichten von Regeln für die Compliance von Anhängen

Compliancemaßnahmen

Wenn eine Nachricht mit einer Regel zur Inhalts-Compliance übereinstimmt, können Sie eine der folgenden Aktionen angeben:

  • Die Nachricht ablehnen
  • Die Nachricht in Quarantäne stellen
  • Nachricht mit Änderungen senden

So werden Regeln angewendet

Sofern Sie die Optionen nicht ändern, gelten die Regeln für alle Nutzer in einer Organisationseinheit. Sie können Regeln, die eine untergeordnete Organisation von einer übergeordneten Organisation übernimmt, in der untergeordneten Organisation deaktivieren. Jeder Organisation lassen sich mehrere Regeln hinzufügen.

Wenn Sie mehrere Regeln einrichten, hängt die Reaktion auf eine Nachricht von den Bedingungen ab, die Sie festgelegt haben, und davon, welche Regel Vorrang hat. Weitere Informationen finden Sie unter Auswirkungen mehrerer Einstellungen auf das Nachrichtenverhalten.

Nachrichtensicherheit mit gehostetem S/MIME erhöhen

Abhängig von Ihrer Version können Sie mit S/MIME die Nachrichtensicherheit verbessern. Fügen Sie beispielsweise eine Regel hinzu, die eine S/MIME-Verschlüsselung für ausgehende Nachrichten erfordert. Sie können in Ausdrücken auch S/MIME-Metadatenattribute verwenden. Dazu definieren Sie einen Metadatenabgleich, wenn Sie ein oder mehrere Ausdrücke hinzufügen, um anzugeben, wonach gesucht werden soll. Eine Übersicht finden Sie unter Nachrichtensicherheit mit gehostetem S/MIME erhöhen.

Regeln für die Inhaltscompliance einrichten

Schritt 1: In der Admin-Konsole zu den Gmail-Compliance-Einstellungen wechseln

  1. Öffnen Sie in der Admin-Konsole im Menü  und dann  Apps und dann Google Workspace und dann Gmail und dann Compliance.

    Hierfür ist die Administratorberechtigung für die Gmail-Einstellungen erforderlich.

  2. Optional: Wählen Sie links eine Organisation aus.

  3. Scrollen Sie im Abschnitt „Compliance“ zur Einstellung Inhaltscompliance. Bewegen Sie den Mauszeiger darauf und klicken Sie auf Konfigurieren. Wenn die Einstellung bereits konfiguriert wurde, bewegen Sie den Mauszeiger darauf und klicken Sie auf Bearbeiten oder auf Weitere hinzufügen.

  4. Geben Sie für jede neue Einstellung eine eindeutige Beschreibung ein.

  5. Folgen Sie der Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Konfiguration der Einstellung.

Schritt 2: Betroffene E-Mail-Nachrichten auswählen

Sie können Regeln für eingehende, ausgehende oder interne E-Mails einrichten. Interne E-Mails sind solche, die innerhalb der Domains und Subdomains gesendet und empfangen werden, die Ihrer Organisation zugeordnet sind.

Eine Domain ist intern, wenn es sich um eine bestätigte Workspace-Domain oder eine Subdomain oder übergeordnete Domain einer bestätigten Workspace-Domain handelt.

  1. Klicken Sie die Kästchen neben den E-Mails an, auf die eine Regel angewendet werden soll.

  2. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Schritt 3: Ausdrücke hinzufügen, um festzulegen, wonach gesucht werden soll

Sie können bis zu zehn Ausdrücke hinzufügen. Jeder Ausdruck muss einzeln hinzugefügt und gespeichert werden.

Regeln müssen mindestens einen Ausdruck enthalten. Regeln ohne mindestens einen Ausdruck haben keine Auswirkungen.

Hinweis:Sie können im Feld Einstellung hinzufügen Ausdrücke eingeben, bearbeiten oder löschen. Wenn Sie neben einem Ausdruck nicht Bearbeiten oder Löschen sehen, scrollen Sie mit der Bildlaufleiste unten in der Tabelle nach rechts.

  1. Wählen Sie aus der Liste aus, ob einzelne oder alle Bedingungen erfüllt sein müssen, damit die entsprechende Aktion ausgelöst wird. Wenn Sie z. B. die Option Wenn die Nachricht mit einer BELIEBIGEN der folgenden Angaben übereinstimmt auswählen, kann jede beliebige Bedingung die Aktion für die Nachricht auslösen.

  2. Klicken Sie auf Hinzufügen.

  3. Wählen Sie aus der Liste aus, welche Art von Abgleich Sie für den Ausdruck verwenden möchten:

    • Einfacher Inhaltsabgleich: Legen Sie fest, welche Inhalte gesucht werden sollen. Der einfache Inhaltsabgleich funktioniert wie die Suchfunktion in Gmail. Wenn Sie beispielsweise nach „ein Wort“ suchen, wird jeder String mit „ein“ und „Wort“ zurückgegeben, z. B. „ein neues und anderes Wort“.

    • Erweiterter Inhaltsabgleich: Bei dieser Option können Sie zuerst die Position des Textstrings innerhalb der Nachricht und die Art der Übereinstimmung auswählen. Danach legen Sie fest, welche Inhalte gesucht werden sollen. Anders als beim einfachen Inhaltsabgleich muss der String hier genau übereinstimmen. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Beschreibung der einzelnen Positionen und der Arten der Übereinstimmung.

    • Metadatenabgleich: Wählen Sie das gewünschte Attribut und die Art der Übereinstimmung aus. Außerdem können Sie ggf. den Übereinstimmungswert eingeben. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Beschreibung der Metadatenattribute und Übereinstimmungstypen.

    • Abgleich mit vordefinierten Inhalten: Wählen Sie einen der vordefinierten Inhaltsdetektoren aus, z.B. Kreditkartennummer oder Social Security Number (SSN) (für die USA). Sie können nach Wunsch festlegen, wie oft der Detektor in der Nachricht vorhanden sein muss, damit die definierte Aktion ausgelöst wird. Die Aktion kann auch ausgelöst werden, wenn der Detektor in der Nachricht einem Konfidenzwert entspricht.

      Diese Funktion ist nicht in allen Versionen verfügbar. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel E‑Mail-Verkehr mit der Funktion „Schutz vor Datenverlust“ überprüfen.

  4. Klicken Sie auf Speichern. Eventuell müssen Sie scrollen, um den neuen Ausdruck zu sehen.

  5. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Erweiterter Standort für den Inhaltstyp „Abgleich“

Position Beschreibung

Header und Textkörper

Die vollständigen Header und der Textkörper, einschließlich Anhängen (MIME-Bestandteile decodiert).

Vollständige Header

Alle Header-Felder; Textkörper der Nachricht und Anhänge werden nicht berücksichtigt

Textkörper

Der Haupttext der E-Mail-Nachricht, einschließlich Anhänge (MIME-Bestandteile decodiert)

Betreff

Der Betreff der Nachricht im E-Mail-Header

Absender-Header

E-Mail-Adresse des Absenders, wie im Header „Von:“ angegeben, sie kann von der Angabe unter Envelope-Absender abweichen.

Der Absender-Header besteht nur aus der E-Mail-Adresse zwischen den spitzen Klammern. Der Kontoname gehört nicht dazu.

Beispiel:

Von: Erika Mustermann <emustermann@beispiel.de>

Der Absender-Header ist emustermann@example.com.

Hinweis:Bei der Inhaltsfilterung werden Punkte und Pluszeichen (+) von Gmail während der Nachrichtenzustellung aus Nutzernamen entfernt. Beispiel: e.mustermann@gmail.com wird in emustermann@gmail.com konvertiert. Wenn Sie Nachrichten abgleichen lassen möchten, bei denen in der Header-Zeile „Von:“ e.mustermann@gmail.com oder emustermann@gmail.com steht, schließen Sie daher den Punkt aus dem Muster für den Inhaltsabgleich aus. Weitere Informationen zu den Richtlinien für E‑Mail-Adressen finden Sie unter:

Empfänger-Header

Die in den E-Mail-Headern „An:“, „Cc:“ und „Bcc:“ angegebenen Empfänger. Die Angabe hier kann von der Eintragung unter Jeder Envelope-Empfänger abweichen.

Es wird jeweils nur ein Empfänger verglichen. Sind zwei oder mehr Empfänger angegeben, wird die erweiterte Inhaltsregel nicht mit allen Empfängern in einem String abgeglichen. Wenn Sie eine Regel für Nachrichten einrichten möchten, die an mehrere Nutzer gesendet werden, sollten Sie vollständige Header verwenden.

Vollständige Header enthalten nicht die E-Mail-Adressen der Empfänger in der Zeile „Bcc“. Regeln, die auf der Zahl der Empfänger im vollständigen Header basieren, werden daher möglicherweise nicht auf alle Empfänger angewendet, wenn einige Empfänger im Bcc stehen.

Der Empfängerheader enthält die E-Mail-Adresse, die sich innerhalb der spitzen Klammern befindet, nicht den Kontonamen.

Beispiel:

An: Jane Doe <jdoe@example.com>
Cc: John Doe <johndoe@example.com>
Bcc: John Smith <jsmith@example.com>

Die Empfänger-Header sind emustermann@example.com, maxmustermann@example.com und hmueller@example.com.

Hinweis:Bei der Inhaltsfilterung werden Punkte und Pluszeichen (+) von Gmail während der Nachrichtenzustellung aus Nutzernamen entfernt. Beispiel: e.mustermann@gmail.com wird in emustermann@gmail.com konvertiert. Wenn Sie Nachrichten abgleichen lassen möchten, bei denen in der Header-Zeile „Von:“ e.mustermann@gmail.com oder emustermann@gmail.com steht, schließen Sie daher den Punkt aus dem Muster für den Inhaltsabgleich aus. Weitere Informationen zu den Richtlinien für E‑Mail-Adressen finden Sie unter:

Envelope-Absender

Der ursprüngliche Absender, der während der SMTP-Kommunikationsanfrage gemeldet wurde. Er kann von dem im Absender-Header abweichen. Er entspricht häufig, aber nicht immer, der Adresse im Return-Path-Header.

Jeder Envelope-Empfänger

Alle Empfänger, die während der SMTP-Kommunikationsanfrage gemeldet wurden. Sie können von denen im Empfänger-Header abweichen. Dazu können auch Einzelpersonen gehören, die als Teil einer Gruppenerweiterung hinzugefügt wurden.

Es wird jeweils nur ein Empfänger verglichen. Sind zwei oder mehr Empfänger angegeben, wird die erweiterte Inhaltsregel nicht mit allen Empfängern in einem String abgeglichen.

Rohnachricht

Die vollständigen Header und der Textkörper einschließlich aller Anhänge und anderer MIME-Bestandteile der Nachricht. MIME-Bestandteile werden nicht decodiert. Dies entspricht RFC-2822-Nachrichtenbytes.

Erweiterter Inhaltsabgleich

Art der Übereinstimmung Beschreibung

Beginnt mit

Es wird an der ausgewählten Position nach Inhalten gesucht, die mit dem festgelegten Zeichen oder dem festgelegten String beginnen.

Endet mit

Es wird an der ausgewählten Position nach Inhalten gesucht, die mit dem festgelegten Zeichen oder dem festgelegten String enden.

Enthält Text

Es wird an der ausgewählten Position nach Inhalten gesucht, die den festgelegten String enthalten.

Text nicht enthalten

Es wird an der ausgewählten Position nach Inhalten gesucht, die den festgelegten String nicht enthalten.

Ist gleich

Es wird an der ausgewählten Position nach Inhalten gesucht, die genau mit dem festgelegten String übereinstimmen.

Ist leer

Es wird an der ausgewählten Position nach leeren Inhalten gesucht.

Stimmt mit dem Regex überein

Es wird an der ausgewählten Position nach Inhalten gesucht, die mit dem festgelegten regulären Ausdruck übereinstimmen. Weitere Informationen finden Sie weiter unten auf dieser Seite unter „Reguläre Ausdrücke“.

Stimmt nicht mit Regex überein

Es wird an der ausgewählten Position nach Inhalten gesucht, die nicht mit dem festgelegten regulären Ausdruck übereinstimmen. Weitere Informationen finden Sie weiter unten auf dieser Seite unter „Reguläre Ausdrücke“.

Stimmt mit einem beliebigen Wort überein

Es wird an der ausgewählten Position nach Inhalten gesucht, die mit einem beliebigen Wort in der angegebenen Wortliste übereinstimmen.

Stimmt mit allen Wörtern überein

Es wird an der ausgewählten Position nach Inhalten gesucht, die mit allen Wörtern in der angegebenen Wortliste übereinstimmen.

Abgleich mit regulären Ausdrücken

Für die Einrichtung von Regeln für die Inhaltscompliance, bei denen reguläre Ausdrücke genutzt werden sollen, verwenden Sie zwei Arten des erweiterten Inhaltsabgleichs – Stimmt mit dem regulären Ausdruck überein und Stimmt nicht mit dem regulären Ausdruck überein.

Was sind reguläre Ausdrücke?

Ein regulärer Ausdruck, auch „Regex“ („regular expression“) genannt, ist eine Methode zum Abgleich von Textinhalten mit bestimmten Mustern. Mit einem regulären Ausdruck kann z. B. das Muster von E-Mail-Adressen, URLs, Telefonnummern, Mitarbeiteridentifikationsnummern, Sozialversicherungsnummern oder Kreditkartennummern beschrieben werden.

Weitere Informationen zu regulären Ausdrücken finden Sie hier:

Hinweis: Jeder reguläre Ausdruck in einer Regel zur Inhaltscompliance ist auf 10.000 Zeichen begrenzt.

Warum ist der Ort des Spiels wichtig?

Mit dieser Angabe wird bestimmt, an welcher Position in einer Nachricht nach Übereinstimmungen gesucht werden soll. Daher ist es wichtig, bei der Formulierung des regulären Ausdrucks die zum Anwendungsfall passende Position anzugeben. Mit dieser Angabe wird bestimmt, an welcher Position in einer Nachricht nach Übereinstimmungen gesucht werden soll. Daher ist es wichtig, bei der Formulierung des regulären Ausdrucks die zum Anwendungsfall passende Position anzugeben (siehe Tabelle oben).

Teilweise werden die Inhalte erst aufgeteilt und dann mithilfe des regulären Ausdrucks geprüft. Dies gilt z. B. für folgende Positionen:

  • Empfänger-Header: Die Inhalte der Felder „An:“, „Cc:“ und „Bcc:“ eines Nachrichtenheaders werden in einzelne E-Mail-Adressen aufgeteilt, die nacheinander mithilfe des Regex-Musters überprüft werden. Wenn Sie Nachrichten erkennen möchten, die an mindestens fünf Nutzer gesendet wurden, funktioniert die Übereinstimmungsstelle für den Empfängerheader nicht.
  • Vollständiger Header: Das Scannen über mehrere Nachrichtenheaderfelder hinweg wird nicht unterstützt. Stattdessen wird jedes Headerfeld einzeln mit dem regulären Ausdruck verglichen. So wird z. B. erst das Feld „An:“ als ein String geprüft und dann das Feld „Cc:“ als ein anderer String. Das bedeutet, dass Sie keinen regulären Ausdruck erstellen können, mit dem die Felder „An:“ und „Cc:“ gleichzeitig geprüft werden.

Hinweis:Wenn sich ein einzelnes Feld wie „Authentication Results“ über mehrere Zeilen erstreckt, kann der reguläre Ausdruck diese Zeilen durchsuchen. Die Abstände am Anfang jeder Zeile werden jedoch als Teil dieses Felds gespeichert. Leerzeichen müssen im Regex daher ausdrücklich oder mithilfe eines Platzhalters berücksichtigt werden.

Was ist die Option „Mindestanzahl von Übereinstimmungen“?

Wenn Sie einer Regel für die Inhaltscompliance einen regulären Ausdruck hinzufügen, können Sie zusätzlich zwei optionale Felder ausfüllen – „Beschreibung“ und „Mindestanzahl der Übereinstimmungen“.

Mit der Option „Mindestanzahl der Übereinstimmungen“ wird angegeben, wie oft der reguläre Ausdruck am Ort der Übereinstimmung vorkommen muss, damit die Aktion der Regel ausgelöst wird. Wenn Sie z. B. „2“ eingeben, wird für eine Nachricht nur dann eine Aktion ausgeführt, wenn an der angegebenen Position mindestens zwei Übereinstimmungen mit dem Regex-Muster gefunden werden.

 Metadatenattribute und Keyword-Optionen

Folgende Kombinationen sind für die Attribute und Übereinstimmungsarten verfügbar:

Attribut Art der Übereinstimmung Beschreibung

Authentifizierung der Nachricht

  • Nachricht wurde authentifiziert
  • Nachricht wurde nicht authentifiziert

Wählen Sie diese Option aus, um Nachrichten zu erfassen, die gemäß Ihrem Compliance-Ausdruck authentifiziert bzw. nicht authentifiziert sind.

Erfüllt den DMARC-Standard. Die Nachricht ist authentifiziert, wenn 1) das SPF-Verfahren erfolgreich abgeschlossen wurde und die Domain des Envelope-Absenders mit der Domain des Von-Headers übereinstimmt; oder 2) wenn die DKIM-Prüfung der Domain des Von-Headers erfolgreich ist. Ist dies nicht der Fall, gilt die Nachricht als nicht authentifiziert.

Quell-IP

  • Liegt im Bereich

  • Liegt nicht im Bereich

Wählen Sie diese Option aus, um Nachrichten zu erfassen, die bzw. die nicht in den IP-Bereich fallen, den Sie im Complianceausdruck festlegen. Geben Sie den gewünschten Bereich in das Feld ein.

Quell-IP ist die IP-Adresse des sendenden E-Mail-Servers. Sie wird normalerweise für die SPF-Authentifizierung verwendet. Weitere Informationen finden Sie unter Wie wird die Quell-IP in Gmail bestimmt?.

Sichere Übertragung (TLS)

  • Die Verbindung ist TLS-verschlüsselt

  • Die Verbindung ist nicht TLS-verschlüsselt

Wählen Sie diese Option aus, um empfangene Nachrichten zu erfassen, die gemäß Ihrem Compliance-Ausdruck TLS-verschlüsselt bzw. nicht TLS-verschlüsselt sind.

S/MIME-Verschlüsselung

  • Nachricht ist mit S/MIME verschlüsselt

  • Nachricht ist nicht mit S/MIME verschlüsselt

Wählen Sie diese Option aus, um Nachrichten einzuschließen, die S/MIME-verschlüsselt sind oder nicht.

Diese Option ist nur in Versionen verfügbar, die S/MIME unterstützen. Weitere Informationen dazu finden Sie im Artikel Gehostetes S/MIME für erhöhte E-Mail-Sicherheit aktivieren.

S/MIME-Signatur

  • Nachricht ist mit S/MIME signiert

  • Nachricht ist nicht mit S/MIME signiert

Wählen Sie diese Option aus, um Nachrichten zu erfassen, die S/MIME-signiert bzw. nicht S/MIME-signiert sind.

Diese Option ist nur in Versionen verfügbar, die S/MIME unterstützen. Weitere Informationen dazu finden Sie im Artikel Gehostetes S/MIME für erhöhte E-Mail-Sicherheit aktivieren.

Nachrichtengröße

  • Ist größer als die folgende (MB)

  • Ist kleiner als die folgende (MB)

Wählen Sie diese Option aus, um Nachrichten zu erfassen, die größer oder kleiner als die in Ihrem Compliance-Ausdruck angegebene Größe sind. Geben Sie die gewünschte Nachrichtengröße (MB) in das Feld ein.

Hinweis: Das ist die Rohgröße der gesamten Nachricht, die aufgrund der normalen Codierung bis zu 33 % größer als die native Größe der Nachricht und der Anhänge sein kann.

Gmail-Modus „Vertraulich“
  • Nachricht ist im Gmail-Modus „Vertraulich“
  • Nachricht ist nicht im Gmail-Modus „Vertraulich“

Wählen Sie diese Option aus, um Nachrichten zu erfassen, die im Gmail-Modus "Vertraulich" versendet wurden oder nicht.
Spam
  • Von Sicherheits-Sandbox als Malware erkannt

Wählen Sie diese Option aus, um Nachrichten zu erfassen, deren Anhang von der Sicherheits-Sandbox als Malware erkannt wurde.

Diese Option ist nur für Versionen verfügbar, die die Sicherheits-Sandbox unterstützen. Weitere Informationen finden Sie im Artikel Regeln zur Erkennung schädlicher Anhänge einrichten.

Schritt 4: Festlegen, was geschehen soll, wenn Ausdrücke übereinstimmen

  1. Legen Sie fest, ob Nachrichten geändert, abgelehnt oder unter Quarantäne gestellt werden, wenn die Bedingungen erfüllt sind. (Weitere Informationen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.)

  2. Konfigurieren Sie die Optionen für die ausgewählte Aktion.

  3. Optional: Klicken Sie auf Optionen anzeigen, um die Anwendung dieser Einstellung mithilfe weiterer Optionen einzuschränken. Weitere Informationen finden Sie weiter unten auf dieser Seite im Abschnitt „Zusätzliche Parameter konfigurieren“.

  4. Klicken Sie auf Konfiguration speichern.

Nachricht ablehnen

Dadurch wird die Nachricht abgelehnt, bevor sie den Empfänger erreicht. Sie können eine Nachricht eingeben, mit der der Absender über den Grund dafür informiert wird. Auf übereinstimmende Nachrichten werden keine anderen Weiterleitungs- oder Complianceregeln angewendet.

Hinweis: In Gmail wird der Nachricht automatisch ein SMTP-Ablehnungscode hinzugefügt, z. B. 550 5.7.1. Dies ist eine Anforderung des SMTP-Standards, der nicht gelöscht werden kann.

Nachricht unter Quarantäne stellen

Mit dieser Option wird die Nachricht unter Administratorquarantäne gestellt. Dort können Sie sie prüfen, bevor Sie sie senden oder ablehnen. Diese Option ist nur für den Kontotyp "Nutzer" verfügbar. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Betroffene Kontotypen.

Um Ihre Nutzer zu benachrichtigen, wenn ihre gesendeten Nachrichten unter Quarantäne gestellt werden, klicken Sie das Kästchen Absender benachrichtigen, wenn E-Mails unter Quarantäne gestellt werden (nur bei Zustellung) an.

Nachricht ändern

Sie können Header hinzufügen, Anhänge entfernen, den Envelope-Empfänger ändern, weitere Empfänger hinzufügen und die Route ändern. Weitere Informationen finden Sie unter Optionen zum Ändern von Nachrichten. Hinweis: Wir empfehlen, die Routing-Einstellungen für die jeweiligen Anwendungsfälle zu verwenden, für die sie vorgesehen sind. Sie können dieselben Routingoptionen beispielsweise mit einer Einstellung für die Inhaltscompliance oder mit einer Einstellung für das Routing festlegen. Die Einstellung für die Inhaltscompliance sollte jedoch speziell für inhaltsbezogene Anwendungsfälle eingesetzt werden, während jene für das Routing für allgemeine routingbezogene Anwendungsfälle verwendet werden sollte wie z. B. die zweifache Zusendung. Weitere Informationen zum E-Mail-Routing

Einstellungen

Header X-Gm-Original-To hinzufügen

Fügen Sie ein Header-Tag hinzu, wenn der Empfänger geändert wird, damit der empfangende Server den ursprünglichen Envelope-Empfänger sieht. Header-Tags haben z. B. folgendes Format: X-Gm-Original-To: user@solarmora.com.

Header X-Gm-Spam und X-Gm-Phishy hinzufügen

Sie können Header hinzufügen, um den Spam- und Phishingstatus der Nachricht anzugeben. Administratoren der empfangenden Server richten mit diesen Informationen spezielle Regeln für die Verwaltung von Spam- und Phishing-E-Mails ein. Weitere Informationen finden Sie unter Allen Standardrouting-Regeln eine Einstellung für Spam-Header hinzufügen.

Benutzerdefinierte Header hinzufügen

Fügen Sie Nachrichten, die von dieser Einstellung betroffen sind, benutzerdefinierte Header hinzu. Ein Beispiel ist ein Header, der mit der Beschreibung für die entsprechende Einstellung übereinstimmt. Mit benutzerdefinierten Headern können Sie Probleme mit Routingeinstellungen und der Nachrichtenzustellung beheben.

Benutzerdefinierten Betreff voranstellen

Hiermit wird für bestimmte Nachrichten benutzerdefinierter Text am Anfang der Betreffzeile hinzugefügt. Geben Sie beispielsweise für vertrauliche Nachrichten Vertraulich ein. Wenn eine Nachricht mit dem Betreff Monatlicher Bericht von dieser Einstellung betroffen ist, wird die Betreffzeile zu [Vertraulich] Monatlicher Bericht aktualisiert.

Route ändern und Spam ebenfalls umleiten

  • Route ändern: Sie können das Nachrichtenziel vom Standard-Gmail-Server auf einen anderen E-Mail-Server festlegen. Bevor Sie die Route ändern können, müssen Sie den Server hinzufügen. Folgen Sie dazu der Anleitung im Hilfeartikel E-Mail-Server für die Gmail-E-Mail-Weiterleitung hinzufügen.

  • Spam ebenfalls umleiten: Diese Option wird angezeigt, wenn Sie Route ändern auswählen. Offensichtlicher Spam wird bei der Zustellung blockiert. Mit der Option Spam ebenfalls umleiten werden alle zusätzlichen E‑Mails umgeleitet, die Sie als Spam markieren. Wenn Sie das Kästchen nicht anklicken, werden nur normale Nachrichten weitergeleitet und keine Spamnachrichten. E‑Mail-Einstellungen in der Admin-Konsole (z. B. eine Liste vorab autorisierter Absender) überschreiben die Spameinstellungen.

  • Zurückweisungen von diesem Empfänger unterdrücken: Sie können verhindern, dass Unzustellbarkeitsnachrichten an die konfigurierte E-Mail-Route umgeleitet werden. So lässt sich beispielsweise verhindern, dass Unzustellbarkeitsnachrichten an ein automatisiertes System umgeleitet werden. Lassen Sie dieses Kästchen deaktiviert, wenn das empfangende E‑Mail-System Unzustellbarkeitsnachrichten erhalten soll, damit Absender beispielsweise darüber informiert werden, wenn ihre Nachricht nicht zugestellt wird.

Envelope-Empfänger ändern

Die Nachricht umgeht das Postfach des ursprünglichen Empfängers und wird an den neuen weitergeleitet. Sie haben folgende Möglichkeiten, den Envelope-Empfänger zu ändern:

  • Vollständige E-Mail-Adresse des Empfängers ersetzen: Geben Sie nach Empfänger ersetzen die vollständige E-Mail-Adresse ein, z. B. user@solarmora.com.
  • Nutzernamen ersetzen: Wenn Sie nur den Nutzernamen der E-Mail-Adresse des Empfängers ändern und die Domain beibehalten möchten, geben Sie vor @bestehende-domain den Nutzernamen ein, z. B. nutzer.
  • Domain ersetzen: Wenn Sie nur die Domain der E-Mail-Adresse des Empfängers ändern und den Nutzernamen beibehalten möchten, geben Sie nach bestehender-nutzername@ die Domain ein, z. B. solarmora.com.

Der Zielserver wird durch einen MX-Lookup in der Domain des neuen Empfängers ermittelt. Wenn Sie das Steuerelement Route ändern verwenden, bestimmt die angegebene Route den Zielserver. Wenn Sie weitere Empfänger in die Bcc-Zeile einfügen möchten, verwenden Sie die Option Weitere Empfänger hinzufügen, die weiter unten auf dieser Seite beschrieben wird.

Spamfilter für diese Nachricht umgehen

Eingehende Nachrichten werden an die Empfänger zugestellt, auch wenn sie vom Spamfilter als Spam klassifiziert wurden. Diese Option betrifft nur eingehende Nachrichten. Sie können Spamfilter für ausgehende Nachrichten nicht umgehen. Hinweis: Diese Option ist für den Kontotyp "Gruppen" nicht verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter Betroffene Kontotypen.

Anhänge aus der Nachricht entfernen

Wenn Sie Anhänge aus Nachrichten entfernen möchten, wählen Sie diese Option aus. Sie können den Empfängern auch mitteilen, dass Anhänge entfernt wurden.

Weitere Empfänger hinzufügen

  1. Wenn Sie die zweifache oder mehrfache Zustellung einrichten möchten, klicken Sie das Kästchen Weitere Empfänger hinzufügen an und dann klicken Sie auf „Hinzufügen“ .
  2. Wenn Sie einzelne E‑Mail-Adressen hinzufügen möchten, wählen Sie in der Liste Einfach aus und dann klicken Sie auf Speichern.
  3. Optional: Wenn Sie weitere Adressen hinzufügen möchten, klicken Sie auf „Hinzufügen“ .
  4. Optional: Wählen Sie Erweitert aus der Liste aus, um erweiterte Optionen für die sekundäre Zustellung auszuwählen.

    Sie können den Envelope-Empfänger ändern, Header hinzufügen, einen benutzerdefinierten Betreff voranstellen und Anhänge für sekundäre Zusendungen entfernen. Hinweis:Die erweiterte Option Spam nicht an diesen Empfänger senden wird für den Kontotyp „Gruppen“ nicht unterstützt.

Wenn Sie Empfänger hinzufügen, beachten Sie Folgendes:

  • Für Regeln gilt ein Limit von 100 zusätzlichen Empfängern.
  • Die Einstellungen für die primäre Zusendung gelten auch für die sekundären Zusendungen.
  • Bei sekundären Zusendungen sind die Kästchen An diesen Empfänger keinen Spam übermitteln und Zurückweisungen von diesem Empfänger unterdrücken standardmäßig angeklickt.
  • Wenn Sie weitere Empfänger hinzufügen, wird für jeden eine Nachricht erstellt. Die erweiterten Gmail-Einstellungen gelten für jede Nachricht.

Verschlüsselung (nur für ausgehende Zustellung)

Gmail versucht standardmäßig, Nachrichten über Transport Layer Security (TLS) zuzustellen. Falls diese sichere Übertragung nicht verfügbar ist, wird die Nachricht über eine nicht sichere Verbindung gesendet. Wählen Sie Verschlüsselungsoptionen für Nachrichten aus, die von der Einstellung betroffen sind:

  • Sichere Übertragung (TLS) erforderlich: Alle Nachrichten, die die Bedingungen in der Einstellung erfüllen, müssen über eine sichere Verbindung gesendet werden. Falls TLS beim Absender oder Empfänger nicht verfügbar ist, wird die Nachricht nicht gesendet.
  • Unverschlüsselte Nachrichten verschlüsseln: Nachrichten werden mit S/MIME verschlüsselt. Wenn Sie ein Enterprise- oder Enterprise for Education-Konto haben, können Sie auch Nachrichten als unzustellbar zurücksenden oder nur dann senden, wenn sie S/MIME-verschlüsselt sind. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Nachrichtensicherheit mit gehostetem S/MIME erhöhen.

Unterstützte Versionen für diese Funktion: Frontline Plus; Enterprise Plus; Education Fundamentals, Education Standard und Education Plus. Versionen vergleichen

Zusätzliche Parameter konfigurieren

Klicken Sie unten auf Optionen anzeigen, um zusätzliche Optionen für eine Routingrichtlinie einzurichten, z. B. Adressenlisten zu erstellen oder die betroffenen Kontotypen auszuwählen.

Adressenlisten

Eine Adressliste ist eine Liste mit E-Mail-Adressen und Domains, die Sie erstellen. Mit Adressenlisten können Sie Einstellungen auf die E-Mail-Adressen und Domains in der Liste anwenden oder umgehen. Weitere Informationen zu Adressenlisten und deren Verwendung mit Gmail-Einstellungen

Beim Abgleich von Adressenlisten wird in Gmail Folgendes geprüft:

  • Eingehende Nachrichten: Die Absenderdomain oder ‑E-Mail-Adresse wird mit der Adressliste verglichen.
  • Ausgehende Nachrichten: Die Empfängerdomain oder ‑E-Mail-Adresse wird mit der Adressliste verglichen.

So verwenden Sie Adressenlisten in dieser Einstellung:

  1. Klicken Sie auf Optionen anzeigen.
  2. Klicken Sie das Kästchen Adressenlisten verwenden, um die Anwendung dieser Einstellung zu umgehen oder zu steuern an.
  3. Nur für Routingeinstellungen: Wählen Sie eine Option für Adressliste auf Korrespondenzpartner anwenden aus:
    • Adressenlisten auf Korrespondenz anwenden: Das Feld „Von“ für empfangene E‑Mails und die Empfänger für gesendete E‑Mails werden geprüft. Bei Absendern wird auch die Option Authentifizierung erforderlich geprüft (siehe Schritt 8).
    • Adressenliste auf Empfänger anwenden: Prüfen Sie, ob die Empfänger in den Adressenlisten enthalten sind.

    Hinweis:Diese Option ist nicht in den Einstellungen für die Inhaltskonformität von Gmail verfügbar.

  4. Wählen Sie eine Option aus, um diese Einstellung zu umgehen oder anzuwenden:
    • Diese Einstellung für bestimmte Adressen/Domains umgehen: Die Einstellung wird vollständig umgangen, wenn eine Adressenliste übereinstimmt. Alle anderen Kriterien in der Einstellung werden ignoriert.
    • Diese Einstellung nur auf bestimmte Adressen/Domains anwenden: Damit können Sie eine Einstellung abhängig davon anwenden, ob es eine Übereinstimmung in einer Adressenliste gibt. Wenn die Einstellung weitere Kriterien enthält, müssen auch diese Bedingungen erfüllt sein, damit die Einstellung angewendet wird. Beispiele für andere Kriterien sind Abgleichsausdrücke, Kontotypen und Envelope-Filter.

    Hinweis:Das Umgehen der Adressliste kann nicht auf folgende Weise verwendet werden:

    • Interne Empfänger in Regeln für eingehende Nachrichten umgehen
    • Internen Absendern erlauben, Regeln für ausgehende Nachrichten zu umgehen

  5. Klicken Sie auf eine Option für die Adressenliste:
    • Vorhandene Liste verwenden: Wählen Sie den Namen einer vorhandenen Adressenliste aus und fahren Sie direkt mit Schritt 9 fort.
    • Liste erstellen oder bearbeiten: Das Feld Adressenliste hinzufügen oder der Tab Adressenliste verwalten wird geöffnet. Führen Sie die Schritte 6 bis 9 aus.
  6. Geben Sie in das Feld Adressenliste hinzufügen den Namen der neuen Adressenliste ein.
  7. Wenn Sie E-Mail-Adressen oder Domains einzeln in die Liste eingeben möchten, klicken Sie auf Adresse hinzufügen. Wenn Sie eine durch Kommas getrennte Liste von Adressen oder Domains eingeben möchten, klicken Sie auf Mehrere Adressen gleichzeitig hinzufügen.

  8. Wenn Sie die Einstellung für zugelassene Absender ohne Authentifizierung umgehen möchten, deaktivieren Sie die Option Authentifizierung erforderlich. Wenn Sie die Authentifizierungsanforderungen deaktivieren, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Spam oder gefälschte Nachrichten erhalten. Weitere Informationen zur Absenderauthentifizierung

  9. Klicken Sie auf Speichern.

Wenn Sie fertig sind, fahren Sie mit dem Abschnitt Betroffene Kontotypen fort.

Betroffene Kontotypen (erforderlich)

Je nach der von Ihnen ausgewählten nachrichtenbasierten Aktion und dem Typ der Organisationseinheit, die Sie konfigurieren, sind einige Kontotypen möglicherweise nicht verfügbar.

Wählen Sie einen oder mehrere Kontotypen aus, auf die die Einstellung angewendet werden soll:

  • Nutzer (Standard): Die Einstellung gilt für bereitgestellte Nutzer. Sie wird für das Senden und ausgehende E-Mails ausgelöst, wenn Nutzer eine E-Mail senden. Für den Empfang und eingehende E-Mails wird sie ausgelöst, wenn Nutzer E-Mails erhalten.
  • Gruppen: Die Einstellung gilt für Gruppen, die in Ihrer Organisation eingerichtet sind. Sie wird für das Senden und ausgehende E-Mails ausgelöst, wenn Gruppen E-Mails oder Zusammenfassungen an Mitglieder weiterleiten. Für den Empfang und eingehende E-Mails wird sie ausgelöst, wenn Gruppen E-Mails empfangen.
  • Nicht erkannt/Catchall: Die Einstellung wird ausgelöst, wenn Ihre Organisation E‑Mails erhält, die mit keinem Ihrer verwalteten Nutzer übereinstimmen. Die Auswahl gilt nur für empfangene E-Mails bzw. den Posteingang.

Hinweis: Die Kontotypen „Gruppen“ und „Nicht erkannt/Catchall“ gelten nicht für diese Einstellungen:

  • Header X-Gm-Spam und X-Gm-Phishy hinzufügen
  • Spamfilter für diese Nachricht umgehen
  • Spam ebenfalls umleiten

Wenn Sie fertig sind, gehen Sie zu EInstellung hinzufügen und speichern.

Envelope-Filter

Wenn Sie nur bestimmte Envelope-Absender und ‑Empfänger berücksichtigen möchten, richten Sie einen Envelope-Filter ein:

  1. Klicken Sie unten im Fenster Einstellung hinzufügen auf Optionen anzeigen.
  2. Klicken Sie eines oder beide der folgenden Kästchen an:
    • Nur für bestimmte Envelope-Absender
    • Nur für bestimmte Envelope-Empfänger
  3. Wählen Sie in der Liste eine der folgenden Optionen aus:
    • Einzelne E-Mail-Adresse: Geben Sie die vollständige E-Mail-Adresse eines Nutzers ein.
    • Schemaabgleich: Geben Sie einen regulären Ausdruck ein, um mehrere Absender oder Empfänger in Ihrer Domain festzulegen. Beispiel:

      ^(?i)(user1@solarmora\.com|user2@solarmora\.com|user3@solarmora\.com)$

      Weitere Informationen zu Richtlinien für die Verwendung regulärer Ausdrücke

    • Gruppenmitgliedschaft: Wählen Sie eine oder mehrere Gruppen aus der Liste aus. Bei Envelope-Absendern betrifft diese Option nur gesendete E-Mails. Bei Envelope-Empfängern betrifft es nur erhaltene E‑Mails. Zuerst müssen Sie die Gruppe erstellen.

      Hinweis:Diese Option betrifft Gruppenmitglieder und Mitglieder von untergeordneten Gruppen. Wenn beispielsweise Gruppe B Mitglied der Gruppe A ist, wirkt sich die Option auf Mitglieder der Gruppe A und B aus.

Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Konfiguration speichern.

Konfiguration speichern

Letzter Schritt: Einstellung hinzufügen und speichern

  1. Klicken Sie auf Einstellung hinzufügen oder Speichern.

    Die neuen Einstellungen werden auf der Seite „Einstellungen“ angezeigt.

  2. Klicken Sie unten auf Speichern.

Regeln für die Verarbeitung von Nachrichten im Modus „Vertraulich“ festlegen

Wie Nachrichten im Modus „Vertraulich“ interpretiert werden

Sie können festlegen, welche Maßnahmen bei eingehenden oder ausgehenden Nachrichten im Gmail-Modus „Vertraulich“ ergriffen werden sollen, indem Sie eine oder mehrere Compliance-Regeln erstellen. So können Sie beispielsweise bei Ihrer Domain eingehende Nachrichten blockieren.

    So werden Complianceregeln durch Nachrichten ausgelöst

    • Ausgehende Nachrichten, die im Modus „Vertraulich“ gesendet werden, unterliegen allen Einstellungen oder Regeln zur Inhalts-Compliance, die Sie für Nachrichtenbetreff, Nachrichtentext und Anhänge festgelegt haben.
    • Ausgehende Nachrichten, die einer Complianceregel zum Entfernen von Anhängen entsprechen, werden abgelehnt und der Absender erhält eine Unzustellbarkeitsnachricht.

    • Eingehende Nachrichten im Modus „Vertraulich“ werden geprüft, aber nur der Nachrichten-Header wird gescannt.

    So werden vertrauliche Nachrichten unter Quarantäne gestellt

    • Ausgehende Nachrichten im Modus „Vertraulich“ werden nicht unter Administratorquarantäne gestellt, sondern abgelehnt. Der Absender erhält eine Unzustellbarkeitsnachricht.
    • Eingehende Nachrichten im Modus „Vertraulich“ werden unter Administratorquarantäne gestellt, aber nur der Nachrichten-Header wird gescannt.

    Complianceregel zum Blockieren eingehender Nachrichten erstellen

    In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie eine Complianceregel erstellen, mit der Nachrichten im Modus „Vertraulich“ blockiert werden, wenn sie bei Ihrer Domain eingehen. Weitere Informationen zum Erstellen von Complianceregeln für alle Arten von Inhalten finden Sie unter Regeln für die Inhaltscompliance einrichten.

    1. Öffnen Sie in der Admin-Konsole im Menü  und dann  Apps und dann Google Workspace und dann Gmail und dann Compliance.

      Hierfür ist die Administratorberechtigung für die Gmail-Einstellungen erforderlich.

    2. Scrollen Sie im Abschnitt Compliance zu Inhaltscompliance.

    3. Bewegen Sie den Mauszeiger auf die Einstellung „Inhaltscompliance“ und klicken Sie auf Konfigurieren. Wenn Sie bereits Complianceregeln für andere Arten von E‑Mails festgelegt haben, bewegen Sie den Mauszeiger auf eine beliebige Regel und klicken Sie auf Weitere hinzufügen.

      Daraufhin wird das Dialogfeld Einstellung hinzufügen geöffnet. Geben Sie einen Namen ein, wählen Sie den zu überprüfenden Nachrichtentyp aus und legen Sie fest, wie damit verfahren werden soll.

    4. Führen Sie im Dialogfeld Einstellung hinzufügen folgende Schritte aus:
      • Geben Sie einen Namen für die Regel ein.
      • Klicken Sie unter Betroffene E‑Mails auf das Kästchen neben Eingehend.
      • Wählen Sie unter „Ausdrücke hinzufügen, die beschreiben, welche Inhalte in den Nachrichten gesucht werden sollen“ die Option Wenn die Nachricht mit einer BELIEBIGEN der folgenden Angaben übereinstimmt aus.
      • Klicken Sie unter „Ausdrücke“ auf Hinzufügen und wählen Sie dann Metadatenabgleich aus.
      • Wählen Sie aus der Drop-down-Liste Attribut die Option Gmail-Modus „Vertraulich“ und für Übereinstimmungstyp den Typ Nachricht ist im Gmail-Modus „Vertraulich“ aus.
      • Klicken Sie auf Speichern.
    5. Im nächsten Abschnitt geben Sie an, wie bei übereinstimmenden Ausdrücken verfahren werden soll. Wählen Sie dort Nachricht ablehnen aus.

    6. Optional: Sie können einen benutzerdefinierten Ablehnungshinweis eingeben, der an den Absender gesendet wird.

    7. Klicken Sie auf Einstellung hinzufügen.

    Best Practices für schnelleres Testen von Regeln


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