Nachrichten mit Anhängen filtern

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Wenn Sie nach Anleitungen und Richtlinien in Bezug auf rechtliche, sicherheitsrelevante und Compliance-Belange suchen, lesen Sie Rechtliche Hinweise und Complianceinformationen zu Google Workspace.

Als Administrator können Sie Einstellungen hinzufügen, mit denen festgelegt wird, wie Nachrichten mit Anhängen verarbeitet werden. Eine Einstellung kann auf dem Dateityp, dem Dateinamen oder der Nachrichtengröße basieren.

In den Einstellungen kann eine der folgenden Aktionen für Nachrichten mit Anhängen festgelegt werden:

  • Die Nachricht ablehnen
  • Die Nachricht und den Anhang zur Überprüfung in Quarantäne verschieben
  • Die Zustellung der Nachricht und des Anhangs ändern

Sie können auch eine Einstellung hinzufügen, die verschlüsselte Anhänge erkennt. Dies ist nützlich, wenn Sie unverschlüsselte Kopien von Nachrichtenanhängen an einen Archivserver senden.

Wie werden Anhänge gescannt?

In Gmail wird der Dateityp für standardmäßige und benutzerdefinierte Dateitypen erkannt. Auch wenn ein böswilliger Absender die Dateiendung umbenennt, wird der Dateityp in Gmail dennoch korrekt ermittelt.

In Gmail werden die Namen archivierter Dateien überprüft, einschließlich verschlüsselter Archive und verschachtelter Archive ohne Verschlüsselung.

Inhaltsfilter scannen Nachrichten und Anhänge bis zu einer Größe von 1 MB. Nachrichteninhalte und Anhänge werden in eine einzelne Datei in einem scanbaren Format konvertiert. Gmail scannt die konvertierte Datei. Bei konvertierten Dateien, die größer als 1 MB sind, scannt Gmail nur das erste Megabyte der konvertierten Datei. Dateien, die größer als 10 MB sind, werden in Gmail weder konvertiert noch gescannt.

Folgendes ist mit Gmail nicht möglich:

  • Das Scannen von Archiven, die in verschlüsselten Archivdateien verpackt sind.
  • Das Öffnen oder Überprüfen von passwortgeschützten Dateien oder Archiven im Anhang.
  • Das Öffnen oder Überprüfen von passwortgeschützten ZIP-Dateien. In Gmail können jedoch Anhänge mit ZIP-Dateien untersucht werden, die nicht passwortgeschützt sind.

Hinweis:Wir können nicht garantieren, dass Inhaltsfilter alle vertraulichen Nachrichteninhalte oder Anhänge erkennen und melden. Die Filter verwenden reguläre Ausdrücke und andere Inhaltsparameter, um die Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung zu ermitteln. Es kann falsch-positive und falsch-negative Meldungen geben, die durch viele Faktoren ausgelöst werden.

So werden Einstellungen angewendet

Sofern Sie die Optionen nicht ändern, gelten die Regeln für alle Nutzer in einer Organisationseinheit. Sie können in einer untergeordneten Organisation alle Regeln deaktivieren, die von einer übergeordneten übernommen werden. Jeder Organisation lassen sich mehrere Regeln hinzufügen.

Wenn Sie mehrere Regeln einrichten, hängt die Reaktion auf eine Nachricht von den Bedingungen ab, die Sie festgelegt haben, und davon, welche Regel Vorrang hat. Weitere Informationen finden Sie unter Auswirkungen mehrerer Einstellungen auf das Nachrichtenverhalten.

Regeln für die Anhangscompliance festlegen

Vorbereitung: Complianceeinstellungen für Gmail in der Admin-Konsole aufrufen

  1. Gehen Sie in der Google Admin-Konsole zum Dreistrich-Menü und dannAppsund dannGoogle Workspaceund dannGmailund dannCompliance.

    Hierfür ist die Administratorberechtigung für die Gmail-Einstellungen erforderlich.

  2. Scrollen Sie zur Einstellung Compliance von Anhängen, bewegen Sie den Mauszeiger darauf und klicken Sie auf Konfigurieren. Wenn die Einstellung bereits konfiguriert wurde, klicken Sie auf Bearbeiten oder auf Weitere hinzufügen.

  3. Geben Sie für jede neue Einstellung eine eindeutige Beschreibung ein.

Folgen Sie der Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Konfiguration der Einstellung.

Schritt 1: Betroffene E‑Mail-Nachrichten festlegen

Sie können Regeln für eingehende, ausgehende oder interne E‑Mails einrichten. Interne Nachrichten werden innerhalb der internen Domains Ihrer Organisation gesendet und empfangen.

Eine Domain ist intern, wenn sie eine bestätigte Workspace-Domain oder eine Subdomain oder übergeordnete Domain einer bestätigten Workspace-Domain ist.

  1. Klicken Sie die Kästchen neben den Nachrichten an, auf die die Regel angewendet werden soll.
  2. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Schritt 2: Ausdrücke hinzufügen, um festzulegen, wonach gesucht werden soll

Sie können bis zu zehn Ausdrücke hinzufügen. Jeder Ausdruck muss einzeln hinzugefügt und gespeichert werden.

  1. Wählen Sie aus der Liste aus, ob einzelne oder alle Bedingungen erfüllt sein müssen, damit die entsprechende Aktion ausgelöst wird. Wenn Sie z. B. die Option Wenn die Nachricht mit einer BELIEBIGEN der folgenden Angaben übereinstimmt auswählen, kann jede beliebige Bedingung die Aktion für die Nachricht auslösen.

  2. Klicken Sie auf Hinzufügen.

  3. Wählen Sie aus der Liste aus, welche Art von Ausdruck Sie bestimmen möchten:

    • Dateityp: Wählen Sie mindestens einen Anhangstyp aus, der in die Einstellung aufgenommen werden soll. Wenn Sie Übereinstimmungen auf Grundlage benutzerdefinierter Dateitypen finden möchten, die nicht aufgeführt sind, geben Sie unter Benutzerdefinierte Dateitypen – Dateien basierend auf der Dateiendung abgleichen eine oder mehrere Dateiendungen ein. Trennen Sie mehrere Dateiendungen durch ein Komma.

      Bei benutzerdefinierten Dateitypen wird immer nur der Dateiname abgeglichen, z. B. foto.jpg oder brief.doc. Damit auch das Dateiformat geprüft wird, klicken Sie nach dem Hinzufügen benutzerdefinierter Dateitypen auf das Kästchen neben Dateien auch basierend auf dem Dateiformat abgleichen.

      Hinweis:Aus Sicherheitsgründen werden ausführbare Dateien automatisch abgelehnt. Eine vollständige Liste der Erweiterungen finden Sie unter Allgemeine und benutzerdefinierte Dateitypen, die in Ausdrücken unterstützt werden.

    • Dateiname: Geben Sie den Namen des Anhangs an, den Sie einschließen möchten. Jeder Teil des Dateinamens eines Anhangs wird als Übereinstimmung zurückgegeben, unabhängig davon, ob es Klein- oder Großbuchstaben sind.

    • Nachrichtengröße: Geben Sie hier die Größenbeschränkung für Nachrichten ein. Die Größe wird in Megabyte angegeben. Die Gesamtgröße setzt sich aus dem Nachrichtentext und allen Anhängen zusammen. Diese Größenbeschränkung gilt für die Rohgröße der gesamten Nachricht. Aufgrund der normalen Codierung kann sie bis zu 33% größer als die Grundgröße der Nachricht und der Anhänge sein.

  4. Klicken Sie auf Speichern. Eventuell müssen Sie scrollen, um die Schaltfläche zu sehen.

  5. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Schritt 3: Festlegen, was geschehen soll, wenn Ausdrücke übereinstimmen

  1. Legen Sie fest, ob Nachrichten geändert, abgelehnt oder unter Quarantäne gestellt werden, wenn die Bedingungen erfüllt sind. Details dazu finden Sie unten.

  2. Konfigurieren Sie die Optionen für die ausgewählten Aktionen.

  3. Optional: Klicken Sie auf Optionen anzeigen, um die Anwendung dieser Einstellung mithilfe weiterer Optionen einzuschränken. Weitere Informationen finden Sie unten im Abschnitt Zusätzliche Parameter konfigurieren.

  4. Klicken Sie auf Konfiguration speichern.

Nachricht ablehnen

Dadurch wird die Nachricht abgelehnt, bevor sie den Empfänger erreicht. Sie können eine Nachricht eingeben, mit der der Absender über den Grund dafür informiert wird. Auf übereinstimmende Nachrichten werden keine anderen Weiterleitungs- oder Complianceregeln angewendet.

Hinweis: In Gmail wird der Nachricht automatisch ein SMTP-Ablehnungscode hinzugefügt, z. B. 550 5.7.1. Dies ist eine Anforderung des SMTP-Standards, der nicht gelöscht werden kann.

Nachricht unter Quarantäne stellen

Mit dieser Option wird die Nachricht unter Administratorquarantäne gestellt. Dort können Sie sie prüfen, bevor Sie sie senden oder ablehnen. Diese Option ist nur für den Kontotyp „Nutzer“ verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter Betroffene Kontotypen.

Wenn Sie Ihre Nutzer benachrichtigen möchten, wenn ihre gesendeten Nachrichten unter Quarantäne gestellt werden, klicken Sie das Kästchen Absender benachrichtigen, wenn E‑Mails unter Quarantäne gestellt werden (nur bei Zustellung) an.

Nachricht bearbeiten

Sie können Header hinzufügen, Anhänge entfernen, den Envelope-Empfänger ändern, weitere Empfänger hinzufügen und die Route ändern. Weitere Informationen finden Sie unter Optionen zum Ändern von Nachrichten.

Hinweis: Es wird empfohlen, die Einstellungen für das E-Mail-Routing an die jeweiligen Anwendungsfälle anzupassen. Für Anwendungsfälle mit Anhängen verwenden Sie eine Einstellung zur Compliance von Anhängen. Für allgemeine routingbezogene Anwendungsfälle wie die zweifache Zusendung legen Sie eine Routingeinstellung fest. Weitere Informationen zum E-Mail-Routing mit Anwendungsfällen und Beispielen

Steuerelemente

Header X-Gm-Original-To hinzufügen

Fügen Sie ein Header-Tag hinzu, wenn der Empfänger geändert wird, damit der empfangende Server den ursprünglichen Envelope-Empfänger sieht. Header-Tags haben z. B. folgendes Format: X-Gm-Original-To: user@solarmora.com.

Header X-Gm-Spam und X-Gm-Phishy hinzufügen

Sie können Header hinzufügen, um den Spam- und Phishingstatus der Nachricht anzugeben. Administratoren der empfangenden Server richten mit diesen Informationen spezielle Regeln für die Verwaltung von Spam- und Phishing-E-Mails ein. Weitere Informationen finden Sie unter Allen Standardrouting-Regeln eine Einstellung für Spam-Header hinzufügen.

Benutzerdefinierte Header hinzufügen

Fügen Sie Nachrichten, die von dieser Einstellung betroffen sind, benutzerdefinierte Header hinzu. Ein Beispiel ist ein Header, der mit der Beschreibung für die entsprechende Einstellung übereinstimmt. Mit benutzerdefinierten Headern können Sie Probleme mit Routingeinstellungen und der Nachrichtenzustellung beheben.

Dem Betreff benutzerdefinierten Text hinzufügen

Hiermit wird für bestimmte Nachrichten benutzerdefinierter Text am Anfang der Betreffzeile hinzugefügt. Geben Sie beispielsweise für vertrauliche Nachrichten Vertraulich ein. Wenn eine Nachricht mit dem Betreff Monatlicher Bericht von dieser Einstellung betroffen ist, wird die Betreffzeile zu [Vertraulich] Monatlicher Bericht aktualisiert.

Route ändern und Spam ebenfalls umleiten

  • Route ändern: Sie können das Nachrichtenziel vom Standard-Gmail-Server auf einen anderen E-Mail-Server festlegen. Bevor Sie die Route ändern können, müssen Sie den Server hinzufügen. Folgen Sie dazu der Anleitung im Hilfeartikel E-Mail-Server für die Gmail-E-Mail-Weiterleitung hinzufügen.

  • Spam ebenfalls umleiten: Diese Option wird angezeigt, wenn Sie Route ändern auswählen. Offensichtlicher Spam wird bei der Zustellung blockiert. Mit der Option Spam ebenfalls umleiten werden alle E-Mails weitergeleitet, die Sie als Spam markieren. Wenn Sie das Kästchen nicht anklicken, werden nur normale Nachrichten weitergeleitet und keine Spamnachrichten. E-Mail-Einstellungen in der Admin-Konsole (z. B. eine Liste vorab autorisierter Absender) überschreiben die Spameinstellungen.

  • Zurückweisungen von diesem Empfänger unterdrücken: Sie können verhindern, dass Unzustellbarkeitsnachrichten an die konfigurierte E-Mail-Route umgeleitet werden. So lässt sich beispielsweise verhindern, dass Unzustellbarkeitsnachrichten an ein automatisiertes System umgeleitet werden. Klicken Sie das Kästchen nicht an, wenn das E-Mail-System des Empfängers solche Nachrichten erhalten soll, z. B. um Absendern mitzuteilen, dass ihre Nachricht nicht zugestellt wurde.

Envelope-Empfänger ändern

Die Nachricht umgeht das Postfach des ursprünglichen Empfängers und wird an den neuen weitergeleitet. Sie haben folgende Möglichkeiten, den Envelope-Empfänger zu ändern:

  • Vollständige E-Mail-Adresse des Empfängers ersetzen: Geben Sie nach Empfänger ersetzen die vollständige E-Mail-Adresse ein, z. B. user@solarmora.com.
  • Nutzernamen ersetzen: Wenn Sie nur den Nutzernamen der E-Mail-Adresse des Empfängers ändern und die Domain beibehalten möchten, geben Sie vor @bestehende-domain den Nutzernamen ein, z. B. nutzer.
  • Domain ersetzen: Wenn Sie nur die Domain der E-Mail-Adresse des Empfängers ändern und den Nutzernamen beibehalten möchten, geben Sie nach bestehender-nutzername@ die Domain ein, z. B. solarmora.com.

Der Zielserver wird durch einen MX-Lookup in der Domain des neuen Empfängers ermittelt. Wenn Sie das Steuerelement Route ändern verwenden, bestimmt die angegebene Route den Zielserver. Wenn Sie weitere Empfänger in der Bcc-Zeile angeben möchten, verwenden Sie die weiter unten auf dieser Seite beschriebene Option Weitere Empfänger hinzufügen.

Spamfilter für diese Nachricht umgehen

Eingehende Nachrichten werden an die Empfänger zugestellt, auch wenn sie vom Spamfilter als Spam klassifiziert wurden. Diese Option gilt nur für eingehende Nachrichten. Bei ausgehenden Nachrichten lassen sich Spamfilter nicht umgehen. Hinweis: Diese Option ist für den Kontotyp „Gruppen“ nicht verfügbar. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Betroffene Kontotypen.

Anhänge aus der Nachricht entfernen

Wählen Sie diese Option aus, wenn alle Anhänge aus Nachrichten entfernt werden sollen. Sie können den Empfängern auch mitteilen, dass Anhänge entfernt wurden.

Weitere Empfänger hinzufügen

  1. Wenn Sie die zweifache oder mehrfache Zusendung einrichten möchten, klicken Sie auf das Kästchen Weitere Empfänger hinzufügenund dann klicken Sie auf „Hinzufügen“ .
  2. Um einzelne E-Mail-Adressen hinzuzufügen, wählen Sie Einfach aus der Liste aus und dann klicken Sie auf Speichern.
  3. Optional: Wenn Sie weitere Adressen hinzufügen möchten, klicken Sie auf „Hinzufügen“ .
  4. Optional: Wählen Sie Erweitert aus der Liste aus, um erweiterte Optionen für die sekundäre Zustellung auszuwählen.

    Sie können den Envelope-Empfänger ändern, Header hinzufügen, einen benutzerdefinierten Betreff voranstellen und Anhänge für sekundäre Zusendungen entfernen. Hinweis:Die erweiterte Option An diesen Empfänger keinen Spam übermitteln ist beim Kontotyp „Gruppen“ nicht verfügbar.

Beachten Sie Folgendes, wenn Sie Empfänger hinzufügen:

  • Für Regeln gilt ein Limit von 100 zusätzlichen Empfängern.
  • Die Einstellungen für die primäre Zustellung gelten auch für die sekundären Zustellungen.
  • Bei sekundären Zustellungen sind die Kästchen neben den Optionen An diesen Empfänger keinen Spam übermitteln und Zurückweisungen von diesem Empfänger unterdrücken standardmäßig angeklickt.
  • Wenn Sie weitere Empfänger hinzufügen, wird für jeden eine Nachricht erstellt. Die erweiterten Gmail-Einstellungen gelten für jede Nachricht.

Verschlüsselung (nur für ausgehende Zustellung)

Gmail versucht standardmäßig, Nachrichten über Transport Layer Security (TLS) zuzustellen. Falls diese sichere Übertragung nicht verfügbar ist, wird die Nachricht über eine nicht sichere Verbindung gesendet. Wählen Sie Verschlüsselungsoptionen für Nachrichten aus, die von der Einstellung betroffen sind:

  • Sichere Übertragung (TLS) erforderlich: Alle Nachrichten, die die Bedingungen in der Einstellung erfüllen, müssen über eine sichere Verbindung gesendet werden. Falls TLS beim Absender oder Empfänger nicht verfügbar ist, wird die Nachricht nicht gesendet.
  • Unverschlüsselte Nachrichten verschlüsseln: Nachrichten werden mit S/MIME verschlüsselt. Wenn Sie ein Enterprise- oder Enterprise for Education-Konto haben, können Sie auch Nachrichten als unzustellbar zurücksenden oder nur dann senden, wenn sie S/MIME-verschlüsselt sind. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Nachrichtensicherheit mit gehostetem S/MIME erhöhen.

Unterstützte Versionen für diese Funktion: Frontline Plus; Enterprise Plus; Education Fundamentals, Education Standard und Education Plus. Versionen vergleichen

Tipp:Wir empfehlen, dass Sie bei neuen Regeln erst testen, ob sie für Ihre Organisation funktionieren. Weitere Informationen finden Sie unter Best Practices für schnelleres Testen von Regeln.

Zusätzliche Parameter konfigurieren (optional)

Klicken Sie unten auf Optionen anzeigen, um zusätzliche Optionen für eine Routingrichtlinie einzurichten, z. B. Adressenlisten zu erstellen oder die betroffenen Kontotypen auszuwählen.

Adressenlisten

Eine Adressenliste ist eine von Ihnen erstellte Liste mit E-Mail-Adressen und Domains. Mit Adressenlisten können Sie Einstellungen für E-Mail-Adressen und Domains in der Liste anwenden oder umgehen. Hier finden Sie detaillierte Informationen zu Adressenlisten und erfahren, wie sie in den Gmail-Einstellungen verwendet werden.

Beim Abgleich von Adressenlisten wird in Gmail Folgendes geprüft:

  • Eingehende Nachrichten: Absenderdomain oder E-Mail-Adresse anhand der Adressenliste
  • Ausgehende Nachrichten: Empfängerdomain oder E-Mail-Adresse anhand der Adressenliste

So verwenden Sie Adressenlisten in dieser Einstellung:

  1. Klicken Sie auf Optionen anzeigen.
  2. Klicken Sie das Kästchen Adressenlisten verwenden, um die Anwendung dieser Einstellung zu umgehen oder zu steuern an.
  3. Nur Routingeinstellungen: Wählen Sie für den Abgleich der Adressenliste eine Option für Adressenlisten auf beteiligte E-Mail-Adressen anwenden aus:
    • Adressenlisten auf beteiligte E-Mail-Adressen anwenden: Bei empfangenen E-Mails wird das Feld „Von“ geprüft und bei gesendeten E-Mails die Empfänger. Bei Absendern wird außerdem die Option Authentifizierung erforderlich geprüft. Details hierzu finden Sie in Schritt 8.
    • Adressenliste auf Empfänger anwenden: Die Empfänger müssen in der Adressenliste enthalten sein.

    Hinweis:Diese Option ist in den Gmail-Einstellungen für die Inhaltscompliance nicht verfügbar.

  4. Wählen Sie eine Option zum Umgehen oder Anwenden dieser Einstellung aus:
    • Diese Einstellung für bestimmte Adressen/Domains umgehen: Wenn es eine Übereinstimmung mit einer Adressenliste gibt, wird die Einstellung umgangen. Alle anderen Kriterien in der Einstellung werden ignoriert.
    • Diese Einstellung nur auf bestimmte Adressen/Domains anwenden: Damit können Sie eine Einstellung abhängig davon anwenden, ob es eine Übereinstimmung in einer Adressenliste gibt. Wenn es andere Kriterien in der Einstellung gibt, müssen diese Bedingungen ebenfalls zutreffen, damit die Einstellung angewendet wird. Beispiele für andere Kriterien sind übereinstimmende Ausdrücke, Kontotypen und Envelope-Filter.
  5. Klicken Sie auf eine Option für die Adressenliste:
    • Vorhandene Liste verwenden: Wählen Sie den Namen einer vorhandenen Adressenliste aus und fahren Sie mit Schritt 9 fort.
    • Liste erstellen oder bearbeiten: Das Feld Adressenliste hinzufügen oder der Tab Adressenliste verwalten wird geöffnet. Führen Sie die Schritte 6 bis 9 aus.
  6. Geben Sie in das Feld Adressenliste hinzufügen den Namen der neuen Adressenliste ein.
  7. Wenn Sie der Liste die E‑Mail-Adressen oder Domains einzeln hinzufügen möchten, klicken Sie auf Adresse hinzufügen. Wenn Sie eine durch Kommas getrennte Liste von Adressen oder Domains eingeben möchten, klicken Sie auf Mehrere Adressen gleichzeitig hinzufügen.

  8. Wenn diese Einstellung für zugelassene, nicht authentifizierte Absender umgangen werden soll, deaktivieren Sie die Option Authentifizierung erforderlich. Beachten Sie, dass sich durch das Deaktivieren dieser Option das Risiko von Spam- oder Spoofing-Nachrichten erhöhen kann. Weitere Informationen zur Absenderauthentifizierung

  9. Klicken Sie auf Speichern.

Rufen Sie abschließend Betroffene Kontotypen auf.

Betroffene Kontotypen (erforderlich)

Abhängig von der ausgewählten Aktion je Nachricht und dem Typ der Organisationseinheit, die Sie konfigurieren, sind einige Kontotypen möglicherweise nicht verfügbar.

Wählen Sie mindestens einen Kontotyp aus, für den die Einstellung gilt:

  • Nutzer (Standard): Die Einstellung gilt für bereitgestellte Nutzer. Sie wird für das Senden und ausgehende E-Mails ausgelöst, wenn Nutzer eine E-Mail senden. Für den Empfang und eingehende E-Mails wird sie ausgelöst, wenn Nutzer E-Mails erhalten.
  • Gruppen: Die Einstellung gilt für Gruppen, die in Ihrer Organisation eingerichtet sind. Sie wird für das Senden und ausgehende E-Mails ausgelöst, wenn Gruppen E-Mails oder Zusammenfassungen an Mitglieder weiterleiten. Für den Empfang und eingehende E-Mails wird sie ausgelöst, wenn Gruppen E-Mails empfangen.
  • Nicht erkannt/Catchall: Die Einstellung wird ausgelöst, wenn Ihre Organisation E‑Mails erhält, die mit keinem Ihrer verwalteten Nutzer übereinstimmen. Die Auswahl gilt nur für empfangene E‑Mails bzw. den Posteingang.

Hinweis: Die Kontotypen „Gruppen“ und „Nicht erkannt/Catchall“ gelten nicht für diese Steuerelemente:

  • Header X-Gm-Spam und X-Gm-Phishy hinzufügen
  • Spamfilter für diese Nachricht umgehen
  • Spam ebenfalls umleiten

Wenn Sie fertig sind, gehen Sie zu Einstellung hinzufügen und speichern.

Envelope-Filter

Sie können festlegen, dass die Einstellung nur für bestimmte Envelope-Absender und ‑Empfänger gilt. Dafür richten Sie einen Envelope-Filter ein:

  1. Klicken Sie unten im Fenster Einstellung hinzufügen auf Optionen anzeigen.
  2. Klicken Sie eines oder beide der folgenden Kästchen an:
    • Nur für bestimmte Envelope-Absender
    • Nur für bestimmte Envelope-Empfänger
  3. Wählen Sie in der Liste eine der folgenden Optionen aus:
    • Einzelne E-Mail-Adresse: Geben Sie die vollständige E-Mail-Adresse eines Nutzers ein.
    • Schemaabgleich: Geben Sie einen regulären Ausdruck ein, um mehrere Absender oder Empfänger in Ihrer Domain festzulegen. Beispiel:

      ^(?i)(nutzer1@solarmora\.com|nutzer2@solarmora\.com|nutzer3@solarmora\.com)$

      Weitere Informationen zu Richtlinien für die Verwendung regulärer Ausdrücke

    • Gruppenmitgliedschaft: Wählen Sie eine oder mehrere Gruppen aus der Liste aus. Bei Envelope-Absendern betrifft diese Option nur gesendete E-Mails. Bei Envelope-Empfängern gilt sie nur für empfangene E-Mails. Zuerst müssen Sie die Gruppe erstellen.

      Hinweis:Diese Option betrifft Gruppenmitglieder und Mitglieder von untergeordneten Gruppen. Wenn beispielsweise Gruppe B Mitglied der Gruppe A ist, wirkt sich die Option auf Mitglieder der Gruppe A und B aus.

Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Konfiguration speichern.

Konfiguration speichern

Letzter Schritt: Einstellung hinzufügen und speichern

  1. Klicken Sie auf Einstellung hinzufügen oder Speichern.

    Neue Einstellungen werden auf der Seite mit den Complianceeinstellungen geöffnet.

  2. Klicken Sie unten auf Speichern.

Allgemeine und benutzerdefinierte Dateitypen, die in Ausdrücken unterstützt werden

In der folgenden Tabelle finden Sie allgemeine und benutzerdefinierte Dateitypen, die in Ausdrücken für die Compliance von Anhängen verwendet werden können. Zu Ihrem eigenen Schutz werden ausführbare Dateien oder Programme automatisch abgelehnt. Weitere Informationen zu blockierten Dateitypen

  • Gängige Dateitypen: Bei allen gängigen Dateitypen werden immer das Dateiformat und der Dateiname abgeglichen, um den Inhaltstyp und die Dateierweiterung des Anhangs zu identifizieren. Beispiel: bild/foto.jpg oder dokument/brief.doc.
  • Benutzerdefinierte Dateitypen: Bei benutzerdefinierten Dateitypen wird immer nur der Dateiname abgeglichen, z. B. foto.jpg oder brief.doc. Damit auch das Dateiformat geprüft wird, klicken Sie auf das Kästchen neben Dateien auch basierend auf dem Dateiformat abgleichen.

Hinweis:Im Allgemeinen werden die meisten Formate in Text oder HTML umgewandelt, auch unbekannte Formate. Der Inhalt der so entstandenen normalisierten Dateien wird dann abgeglichen.

Dokumente

CPR, CWK, CWS, DCX, DOC, DOCM, DOCX, DOT, DOTM, DOTX, FAX, FP, FP3, FRM, GIM, GIX, GNA, GNX, GRA, MCW, MDB, MDN, MET, MPP, OBD, ODG, ODP, ODS, ODT, PDF, POTM, POTX, PPAM, PPS, PPSM, PPSX, PPT, PPTM, PPTX, PRE, PRS, RTF, SHB, SHW, SLDX, SLDM, WB1, WB2, WDB, WK1, WK3, WK4, WKS, WP, WPW, WP4, WP5, WP6, WPD, WPS, WPT, WQ1, WQ2, WRI, WS1, WS2, WS3, WS4, WS5, WS6, WS7, WSD, XLAM, XLM, XLS, XLSB, XLSM, XLSX, XLT, XLTM, XLTX

Bilder

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Audio (Musik und Ton)

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Video und Multimedia

AVI, CFB, CMV, DIR, GAL, M3D, MMM, MOV, MPE, MPEG, MVB, QT, QTM, XTP, XY3, XY4, XYP, XYW, MPG, WMV

Komprimierte Dateien und Archivdateien

.7z, .ace, .bz, .bz2, .cab, .gz, .hex, .hqx, .lzh, .pages, .rar, .sea, .sit, .tar, .tgz, .uue, .zip, .zoo

Benutzerdefinierte Typen

asc., .brf, .c, .c++, .cc, .cpp, .css, .csv, .cxx, .eps2, .eps3, .epsf, .epsi, .epub, .es, .fnt, .fon, .h, .h++, .hh, .hpp, .hwp, .hxx, .jpe, .js, .kml, .kmz, .markdown, .md, .mdown, .mhtml, .mkd, .mkdn, .numbers, .otf, .otp, .ott, .php, .pht, .phtml, .pot, .qjs, .qjsp, .sdc, .sdd, .sdw, .shtm, .shtml, .svg, .svgz, .swf, .swfl, .sxc, .sxd, .sxi, .sxw, .tsv, .ttf, .wml, .xhtml, .xlb, .xml, .xps, .xsd, .xsl

Hinweis: Sie können zwar auch nicht unterstützte benutzerdefinierte Dateitypen eingeben, dann wird jedoch nur der Dateiname abgeglichen, z. B. document.sac.


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