Unterstützte Versionen für diese Funktion: Frontline Standard und Frontline Plus; Enterprise Standard und Enterprise Plus; Education Fundamentals, Education Standard und Education Plus. Versionen vergleichen
Mit Regeln für die Inhaltscompliance können Sie vordefinierte Inhaltsdetektoren verwenden, wenn Sie eingehende oder ausgehende E‑Mails scannen. Wir bei Google haben diese speziell dafür entwickelt, sensible Daten wie Kreditkarten-, Sozialversicherungs- und Reisepassnummern zu finden. Vordefinierte Detektoren sind für viele gängige US-amerikanische und internationale Datentypen verfügbar. Liste der verfügbaren vordefinierten Inhaltsdetektoren
Wie bei einer standardmäßigen Compliance-Einstellung für Gmail-Inhalte können Sie mit vordefinierten Detektoren automatische Reaktionen veranlassen. Dazu gehören das Verschieben einer Nachricht in die Quarantäne, das Ablehnen oder das Ändern einer Nachricht. Vordefinierte Detektoren sind auch mit Schlüsselwörtern oder regulären Ausdrücken kombinierbar, um komplexere Richtlinien für die Inhaltscompliance zu erstellen.
Weitere Informationen zur Einstellung für die Inhaltscompliance
DLP für Gmail: Sie können Regeln zum Schutz vor Datenverlust (Data Loss Prevention, DLP) erstellen, um sensible Inhalte zu verwalten, die Ihre Nutzer in Gmail freigeben. Mithilfe von Regeln können Sie vertrauliche Informationen kennzeichnen und verhindern, dass diese Ihre Organisation verlassen. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Datenlecks in E‑Mails und Anhängen verhindern.
Genauigkeit
Der Abgleich mit vordefinierten Inhaltsdetektoren ist nicht zu 100% genau, da nicht alle Datentypen mit hoher Zuverlässigkeit erkannt werden können. Kreditkartennummern z. B. werden mit hoher Zuverlässigkeit erkannt, da sie einem bestimmten Muster folgen und eine Prüfsumme haben. Bankleitzahlen, die dem ABA-Standard entsprechen, werden dagegen nur mit mittlerer Zuverlässigkeit erkannt, da nur nach einer Prüfsumme aus neun Zahlen gesucht wird.
Ein Abgleich mit vordefinierten Inhaltsdetektoren ist keine Garantie für die Einhaltung regulatorischer Vorgaben. Als Kunde können Sie entscheiden, welche Daten sensibel sind und wie Sie sie am besten schützen. Testen Sie die Einstellungen, um sicherzugehen, dass sie Ihren Anforderungen entsprechen, und verwenden Sie die Option „Quarantäne“, um die Übereinstimmung von Inhalten zu überprüfen.
Regel für die Inhaltscompliance mit vordefinierten Inhaltsdetektoren erstellen
Bevor Sie eine eigene Regel für die Inhaltscompliance erstellen, sollten Sie vordefinierte Inhaltsdetektoren verwenden.
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Öffnen Sie in der Admin-Konsole im Menü
Apps
Google Workspace
Gmail
Compliance.
Hierfür ist die Administratorberechtigung für die Gmail-Einstellungen erforderlich.
- Optional: Wählen Sie links eine Organisation aus.
- Wählen Sie Inhaltscompliance aus:
- Lautet der Status Noch nicht konfiguriert, bewegen Sie den Mauszeiger auf die Einstellung und klicken Sie auf Konfigurieren.
- Lautet der Status Lokal übernommen oder Übernommen, klicken Sie auf Bearbeiten oder Weitere Regel hinzufügen, um den Status zu bearbeiten oder eine neue Einstellung hinzuzufügen.
- Geben Sie oben eine kurze Beschreibung ein, z. B. Kreditkartennummer-Erkennung.
Wählen Sie im Abschnitt Betroffene E‑Mails die erforderlichen Nachrichtentypen aus.
Wenn Sie diese Einstellung beispielsweise auf ausgehende E-Mails beschränken möchten, deaktivieren Sie alle Kästchen außer Ausgehend.
Klicken Sie im Abschnitt Ausdrücke auf Hinzufügen.
Wählen Sie aus der Liste Abgleich mit vordefinierten Inhalten aus.
Wählen Sie aus der Liste den entsprechenden vordefinierten Detektor aus.
Wenn Sie beispielsweise ausgehende Nachrichten nach Inhalten durchsuchen möchten, die Kreditkartendaten enthalten, wählen Sie Kreditkartennummer aus.
Optional: Legen Sie die folgenden Optionen fest:
- Mindestanzahl der Übereinstimmungen: Gibt an, wie oft der angegebene Inhalt in einer Nachricht vorkommen muss, damit die Aktion ausgelöst wird. Wenn Sie beispielsweise „2“ auswählen, müssen in einer Nachricht mindestens zwei verschiedene Kreditkartennummern vorkommen, um die Aktion auszulösen. Doppelte Einträge derselben Kreditkartennummer lösen die Maßnahme nicht aus.
- Konfidenzschwellenwert: Eine zusätzliche Maßnahme, mit der bestimmt wird, ob Nachrichten die Aktion auslösen. Dabei gibt es zwei Stufen:
- Hoch: Bei einem hohen Schwellenwert wird die Aktion für weniger Nachrichten ausgelöst. Dabei kann es passieren, dass fälschlicherweise mehr Nachrichten zugestellt werden. Verwenden Sie diese Einstellung daher nur, wenn es für Sie in Ordnung ist, dass gelegentlich Nachrichten zugestellt werden, bei denen eigentlich die Aktion ausgelöst werden sollte.
- Mittel: Ein mittlerer Wert bedeutet, dass mehr Nachrichten eine Aktion auslösen. Dabei kann es passieren, dass Nachrichten fälschlicherweise die Aktion auslösen, obwohl sie einfach zugestellt werden sollten. Verwenden Sie diese Einstellung, wenn es für Sie in Ordnung ist, dass gelegentlich Nachrichten die Aktion auslösen, obwohl sie zugestellt werden sollten.
Klicken Sie auf Speichern.
Wählen Sie aus, ob Sie die Nachricht ändern, ablehnen oder in Quarantäne verschieben möchten. Verwenden Sie die Option „Quarantäne“, um die Übereinstimmung von Inhalten zu überprüfen.
Klicken Sie auf Einstellung hinzufügen oder auf Speichern, um das Dialogfeld zu schließen.
Alle hinzugefügten Einstellungen werden auf der Seite E-Mail-Einstellungen hervorgehoben.
Klicken Sie unten auf Speichern.