Gmail-Nachrichten an einen anderen Nutzer umleiten oder weiterleiten

Als Google Workspace-Administrator können Sie eingehende Nachrichten, die an eine Person in Ihrer Organisation oder an einen oder mehrere andere Empfänger gesendet werden, automatisch um- bzw. weiterleiten. Dazu erstellen Sie in der Admin-Konsole Adressenzuordnungen.

Themen in diesem Hilfeartikel

Optionen und Beispiele

  • Ursprünglichen Empfänger ausschließen (Umleitung): Wenn ein Nutzer Ihre Organisation verlässt und Sie seine zukünftigen Nachrichten an den Nachfolger oder an ein zu diesem Zweck eingerichtetes Konto umleiten möchten. Nachrichten werden nicht an den ursprünglichen Empfänger gesendet.
  • Ursprünglichen Empfänger einschließen (Weiterleitung) : Jemand ist vorübergehend abwesend. Sie möchten, dass der Empfänger während des Urlaubs seine Nachrichten weiterhin erhält, damit er seine E-Mails hat, wenn er wieder da ist. Sie sollten seine Nachrichten aber auch an die Person weiterleiten , die in seiner Abwesenheit für seine Aufgaben zuständig ist.
  • Adressen im Bulk zuordnen: Nach einer Übernahme müssen Sie beispielsweise die alten Adressen Ihrer Organisation neuen Adressen zuordnen.

Tipp: Weitere Informationen zum Unterschied zwischen Weiterleitung und Umleitung.

Umleitung oder Weiterleitung für jede E-Mail-Adresse einzeln einrichten

Nachrichten, die Sie umleiten oder weiterleiten, scheinen direkt vom ursprünglichen Absender zu stammen. Die Adresse An in umgeleiteten Nachrichten enthält nur die ursprüngliche Empfängeradresse.

  1. In der Admin-Konsole von Google:
  2. Rufen Sie das Menü und dann „Apps“ > „Google Workspace“ > „Gmail“ > „Routing“ (nicht „Standard-Routing“) auf.
  3. Wählen Sie links die höchste Organisationsebene aus.
  4. Scrollen Sie nach unten zu E-Mail-Weiterleitung mit Adressenzuordnung für Empfänger und klicken Sie Konfigurieren oder Weitere Regel hinzufügen.
  5. Geben Sie oben im Feld Einstellung hinzufügen einen beschreibenden Namen für die Adresszuordnung ein.
  6. Klicken Sie in Schritt 1 im Feld Einstellung hinzufügen auf Hinzufügen.
  7. Geben Sie in das Feld Adresse die ursprüngliche Empfänger-E-Mail-Adresse ein. Geben Sie in das Feld Zuordnen zu Adresse die E-Mail-Adresse ein, an die Sie Nachrichten weiterleiten möchten.
  8. Wiederholen Sie diesen Schritt, um weitere Zuordnungen hinzuzufügen. Alternativ können Sie Adressen im Bulk zuordnen. Eine Anleitung dazu finden Sie unten.
  9. Wählen Sie unter Betroffene Nachrichten eine Option aus:
    • Alle eingehenden Nachrichten:Die Weiterleitungseinstellung wird auf alle Nachrichten angewendet, die von Ihrer Domain empfangen werden, auch von Nachrichten, die innerhalb Ihrer Domain gesendet werden.
    • Nur von außerhalb eingehende Nachrichten:Die Weiterleitungseinstellung wird nur auf Nachrichten angewendet, die von Absendern außerhalb Ihrer Domain empfangen wurden.
  10. Auch an ursprüngliches Ziel weiterleiten:Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Nachricht zusätzlich zu den neuen Empfängern auch an den ursprünglichen Empfänger zu senden.
  11. X-Gm-Original-To-Header hinzufügen:Klicken Sie dieses Kästchen an, damit die Informationen zum ursprünglichen Empfänger im Nachrichtenheader angezeigt werden. Das ist sinnvoll, wenn Sie E-Mails verwalten, die auf Nachrichtenheadern basieren. Die Informationen in den Nachrichtenheadern sind möglicherweise auch für die Fehlerbehebung bei der E-Mail-Zustellung nützlich.
  12. Klicken Sie unten im Feld Einstellung hinzufügen auf Speichern.

    Ihre neue Adressenzuordnung wird auf der Seite Routing als Zeile angezeigt. Jede Zeile entspricht einer Adressenzuordnung.

Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis Änderungen wirksam werden, meistens geht es jedoch schneller. Weitere Informationen

Umleitung oder Weiterleitung für mehrere E-Mail-Adressen gleichzeitig einrichten

Sie können eine große Anzahl von Adressen einfacher zuordnen, indem Sie sie als durch Kommas getrennte Einträge eingeben, z. B. aus einer Tabelle. Die maximale Anzahl von Empfängeradressen für alle Adresszuordnungen beträgt 5.000. Sie können beispielsweise eine Adresszuordnung mit 5.000 Empfängeradressen, 50 Adresszuordnungen mit jeweils 100 Empfängern oder 1.000 Adresszuordnungen mit jeweils 5 Empfängern hinzufügen.

Folgen Sie der Anleitung oben, um eine Adressenzuordnung zu erstellen. Gehen Sie dann in Schritt 6 so vor:

  1. Klicken Sie auf Mehrere gleichzeitig hinzufügen.
  2. Geben Sie die ursprüngliche E-Mail-Adresse gefolgt von einem Komma und dann die neue Empfängeradresse ein.
  3. Fügen Sie mit der Eingabetaste eine neue Zeile ein.
  4. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3, bis Sie alle Adressen hinzugefügt haben.
  5. Klicken Sie unten im Feld „Im Bulk hinzufügen“ auf Aliasse hinzufügen.
  6. Fahren Sie mit Schritt 9 oben fort.

Je nach Ihren Sendeverfahren für E-Mails verringern wir möglicherweise die Beschränkung für Empfängeradressen für Ihre Domain. Das kann sich auf die Empfängerbeschränkungen Ihrer Adresszuordnungen auswirken. Wir empfehlen, unsere Best Practices im Hilfeartikel Vermeiden, dass E-Mails an Gmail-Nutzer blockiert oder an den Spamordner gesendet werden zu beachten.

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Alternativen zu Adressenzuordnungen

Abhängig von Ihren Zielen können diese Optionen effektiver sein als die Verwendung von Adressenzuordnungen. Klicken Sie auf die einzelnen Optionen, um die Schritte zu sehen:

  • Nutzern erlauben, ihre eigenen Gmail E-Mails automatisch weiterzuleiten : Wenn Sie die automatische Weiterleitung aktivieren, kann ein Nutzer Nachrichten von seinem Konto weiterleiten. Er kann seine eigenen Nachrichten vorübergehend an einen Kollegen oder an ein anderes Konto weiterleiten, das ihm gehört.
  • Einen E-Mail-Alias für einen Nutzer hinzufügen : Ein Alias ist eine alternative E-Mail-Adresse, unter der ein Nutzer E-Mails empfangen kann. An den Alias gesendete Nachrichten werden automatisch an das primäre E-Mail-Konto des Nutzers gesendet.
  • Nutzern die Delegierung ihres Gmail Kontos gestatten : Durch die E-Mail-Delegierung können Nutzer anderen Personen Zugriff auf ihr Gmail-Konto gewähren. Beispielsweise kann ein Assistent der Geschäftsleitung mit delegiertem Zugriff Nachrichten für die von ihm unterstützte Führungskraft lesen, senden und empfangen.

Beschränkungen für die Weiterleitung

Die Beschränkungen für die Nachrichtenweiterleitung Ihrer Organisation basieren auf Ihren Verfahren für den E‑Mail-Versand. Die maximale Anzahl von Weiterleitungsvorgängen pro Organisation beträgt:

  • 30 Millionen innerhalb von 24 Stunden.
  • 600.000 innerhalb von 1 Minute.

Eine Weiterleitung umfasst auch Umleitungen. Wenn Sie die Beschränkungen überschreiten, erhalten Ihre Nutzer bei dem Versuch, eine Nachricht zu senden, möglicherweise eine Fehlermeldung.

Je nach Ihren Sendeverfahren für E-Mails beschränken wir möglicherweise die Weiterleitungslimits für Ihr Google Workspace-Konto. Wenn wir Weiterleitungen und Umleitungen einschränken, sind möglicherweise auch die Adressenzuordnungen Ihres Kontos eingeschränkt. Wir empfehlen, beim Senden von E‑Mails an Gmail-Nutzer immer diese Richtlinien für E‑Mail-Absender zu beachten.