Bestimmte Voraussetzungen sind notwendig, um mit Google Meet-Hardware einen Raum für Ihre Videokonferenz einzurichten. Prüfen Sie zuerst, ob die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden zur Raumgestaltung.
Hardwareanforderungen
Display
Lehnen Sie den Bildschirm auf einem Tisch an eine Wand oder befestigen Sie ihn an einer Wand. Wenn Sie den Bildschirm an einer Wand befestigen möchten, müssen Sie unter Umständen Löcher bohren und Kabel verdecken. Wenn Sie bereits ein Videokonferenzsystem im Raum haben, können Sie möglicherweise die bestehende Einrichtung für Ihr Chromebox-System umrüsten.
- Ihr Gerät funktioniert mit LCD-, LED-, Plasma- und Projektorbildschirmen und ‑Fernsehern.
- Der Bildschirm muss mit einem HDMI-, DVI- oder DisplayPort-Eingang ausgestattet sein.
- Die Bildschirmauflösung muss mindestens 1.280 × 720 Pixel betragen. Für eine optimale Videoqualität empfehlen wir 1.920 × 1.080 Pixel.
Kabel und Zubehör
Abhängig von Ihrer Hardware benötigen Sie Folgendes:
- Kabelblenden zur Wandmontage (bei Bedarf, separat zu erwerben)
- CAT‑5-Ethernetkabel für eine kabelgebundene Netzwerkverbindung (im Lieferumfang enthalten)
- Chromebox-Wandhalterung (im Lieferumfang enthalten)
- USB-Verlängerungskabel für die Kamera, bei Abständen von mehr als 1,5 m (ein 1,5 m langes Kabel ist im Lieferumfang enthalten)
- USB-Verlängerungskabel für das Lautsprechermikrofon bei Abständen von mehr als 90 cm (ein 90 cm langes Kabel im Lieferumfang enthalten)
Tipp:Möglicherweise benötigen Sie zusätzliche USB-Verlängerungskabel. Sollte das für die Kamera und das Lautsprechermikrofon der Fall sein, kaufen Sie ein Kabel für jedes Gerät. Weitere Informationen finden Sie unter Qualifizierte Peripheriegeräte für das Google Meet-Hardwarekit.
Netzwerkanforderungen
Allgemeine Netzwerkanforderungen
- Ihr Gerät funktioniert mit kabelgebundenen und ‑losen Netzwerken. Für eine optimale Klang- und Videoqualität empfehlen wir eine kabelgebundene Verbindung.
- Prüfen Sie, ob die Bandbreite für die Videoqualität und die Zahl der Nutzer ausreicht, die Ihre Organisation teilnehmen lassen möchte.
- Wenn die Netzwerkhardware eingerichtet ist, lesen Sie den Artikel Netzwerk auf Meet-Videoanrufe vorbereiten, um Ihre Netzwerksoftware zu optimieren.
- Ein DHCP-Server wird zwar empfohlen, ist aber nicht zwingend erforderlich. Wenn Sie eine statische IP einrichten möchten, wechseln Sie zuerst in den ChromeOS-Modus. Richten Sie dann das Netzwerk für die Verwendung einer statischen IP ein und starten Sie das Gerät im CFM-Modus neu.
- Deaktivieren Sie Ihre Firewalls.
- Bei der Netzwerkeinrichtung ist eine Chromebox ein „Nutzer“.
Weitere Informationen finden Sie unter Unternehmensnetzwerke für Chrome-Geräte.
Erforderliche Mindestbandbreite
Wenn die Chromebox bei Bandbreitengeschwindigkeiten von gerade einmal 300 kBit/s betrieben wird, kann die Video- und Audioqualität schlecht sein. Um HD- (High Definition) oder SD-Qualität (Standard Definition) für Videos zu gewährleisten, raten wir davon ab, Chromeboxes bei Bandbreiten zu verwenden, die niedriger als die unten aufgeführten sind.
Bandbreitenanforderungen für HD-Videoqualität
- Beim Anpingen des öffentlichen DNS-Servers von Google unter der Adresse 8.8.8.8 sollte die Latenz geringer als 50 ms sein.
- Für ausgehende Signale eines Teilnehmers muss immer eine Bandbreite von 3,2 Mbit/s verfügbar sein.
- Bei eingehenden Signalen hängt die Bandbreite von der Anzahl der Teilnehmer ab:
- 2,6 Mbit/s bei zwei Teilnehmern
- 3,2 Mbit/s bei fünf Teilnehmern
- 4,0 Mbit/s bei zehn Teilnehmern
Bandbreitenanforderungen für SD-Videoqualität
- Beim Anpingen des öffentlichen DNS-Servers von Google unter der Adresse 8.8.8.8 sollte die Latenz geringer als 100 ms sein.
- Für ausgehende Signale eines Teilnehmers muss immer eine Bandbreite von 1 Mbit/s verfügbar sein.
- Bei eingehenden Signalen hängt die Bandbreite von der Anzahl der Teilnehmer ab:
- 1 Mbit/s bei zwei Teilnehmern
- 1,5 Mbit/s bei fünf Teilnehmern
- 2 Mbit/s bei zehn Teilnehmern
Unterstützte Konfiguration von Ports, Proxys und Netzwerken
Mithilfe der Google Admin-Konsole können Sie Netzwerkoptionen wie z. B. Proxy-Einstellungen für die Geräte verwalten, die in Ihrer Domain registriert sind.
-
Gehen Sie in der Admin-Konsole zum Dreistrich-Menü
Geräte
Netzwerke.
Hierfür benötigen Sie die Administratorberechtigung Einstellungen für gemeinsam verwendete Geräte.
- Fügen Sie eine WLAN- oder Ethernet-Konfiguration hinzu und legen Sie eine direkte, manuelle oder automatische Proxy-Einstellung fest.
Weitere Informationen zu Chrome-Gerätenetzwerken finden Sie im Hilfeartikel Netzwerke für verwaltete Geräte einrichten (WLAN, Ethernet, VPN) .
Die folgenden Elemente werden nicht unterstützt:
- 802.1x-Zertifikate
- Paketprüfung für Man-in-the-Middle-Angriffe (MITM) auf SSL
Die unterstützten Ports entsprechen denen, die erforderlich sind, wenn Sie das Netzwerk auf Meet-Videoanrufe vorbereiten.
Anforderungen an Dienstleistungen
Voraussetzungen für Google Workspace
Wenn Sie Google Meet-Hardware verwenden möchten, benötigen Sie eine Version von Google Workspace. Außerdem benötigen Sie für jede Google Workspace-Version, die Google Meet enthält, mindestens einen Nutzer.
Organisationen, die zuvor Meet-Hardware ohne Google Workspace erworben haben, können ihre Geräte weiterhin verwenden. Wir empfehlen Ihnen jedoch dringend, ein Google Workspace-Abo zu erwerben, um Google Meet-Hardware optimal nutzen zu können.
Domain registrieren oder kaufen
Bei der Registrierung müssen Sie die Netzwerkdomain Ihrer Organisation registrieren oder eine neue erstellen.
- Wenn Sie Google Workspace noch nicht verwenden, können Sie sich für einen kostenlosen Testzeitraum registrieren, bevor Sie Google Meet-Hardware kaufen.
- Wenn Sie Google Workspace verwenden möchten, aber noch keinen Domainnamen haben, können Sie bei der Registrierung einen Domainnamen kaufen.
Spezifische Dienstanforderungen für Google Meet-Anrufe
Damit Ihr Google Meet-Hardwaregerät für Meet-Anrufe verwendet werden kann, müssen in Ihrer Organisation folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Eine unterstützte Google Workspace-Version ist vorhanden.
- Der Meet-Dienst ist aktiviert.
Google Kalender ist der einzige Kalenderdienst, der vollständig mit Google Meet-Hardware kompatibel ist. Wenn Sie Videokonferenzen über Google Kalender planen und über Ihr Google Meet-Hardwaregerät daran teilnehmen möchten, müssen außerdem folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Google Kalender ist aktiviert
- Auf Ihrem Gerät in der Workspace-Admin-Konsole ist ein Kalender zugewiesen
So planen Sie einen Anruf und nehmen über ein Google Meet-Hardwaregerät daran teil:
- Planen Sie eine Videokonferenz in Google Kalender.
- Fügen Sie dem Termin eine Videokonferenz hinzu.
- Fügen Sie dem Termin einen Raum hinzu (falls zutreffend). Bei Geräten mit privaten Kalendern kann dieser Schritt übersprungen werden.
Wenn das Gerät wie vorgesehen konfiguriert wurde und der Raumkalender in der Workspace-Admin-Konsole zugewiesen wurde, wird er in der Terminübersicht angezeigt und Sie können per Tippen daran teilnehmen.
Standardmäßig wird jedem neuen Kalendertermin ein Meet-Anruf hinzugefügt. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Einstellungen für Videokonferenzen anpassen.
Sie können einen Kalendertermin in einem Raumkalender planen, der einem Google Meet-Hardwaregerät zugewiesen ist. Ist kein Meet-Anruf verknüpft, wird der Termin trotzdem in der Terminübersicht auf dem Gerät angezeigt. Es besteht jedoch keine Möglichkeit, an einem Meet-Anruf für diesen Termin teilzunehmen.
Weitere Informationen
- Frühere, kostenlose Version der G Suite
- Netzwerk auf Meet-Videokonferenzen vorbereiten
- Google Workspace-Versionen
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