Als Administrator können Sie Nutzern erlauben, ein Transkript ihrer Google Meet-Videokonferenzen als Google Docs-Datei zu speichern. Mit Transkripten können Sie nachvollziehen, wer was gesagt hat, ohne sich während der Videokonferenz Notizen machen zu müssen. Sie sind auch hilfreich für Anwesenheitsnachweise, da das Transkript eine Teilnehmerliste enthält. Diese Funktion ist standardmäßig aktiviert, wird aber nicht für jede Videokonferenz automatisch ausgeführt. Ein Teilnehmer der Videokonferenz muss die Transkription starten. Transkripte werden nach der Videokonferenz im Drive-Konto des Organisators der Videokonferenz gespeichert und belegen weniger Drive-Speicherplatz als Aufzeichnungen von Videokonferenzen.
Schritt 1: Prüfen, ob Transkripte verfügbar sind
Sie benötigen eine Google Workspace-Version, die Transkripte unterstützt. Versionen vergleichen
Wenn Sie Business Standard haben, können Sie die Funktion in der Admin-Konsole nicht deaktivieren. Zu einer anderen Google Workspace-Version wechseln
Schritt 2: Prüfen, ob Drive und Docs aktiviert sind
Wenn Sie Nutzern das Transkribieren von Videokonferenzen erlauben, werden die Transkripte in Google Drive im Ordner „Meet-Aufzeichnungen“ abgelegt. Damit Nutzer auf Transkriptionen zugreifen können, müssen die folgenden Einstellungen aktiviert sein:
- Google Drive ist aktiviert. Eine Anleitung finden Sie unter Ansehen, welche Apps für einen Nutzer, eine Gruppe oder eine Organisationseinheit aktiviert sind. Aktivieren oder deaktivieren Sie Drive für Nutzer, falls erforderlich. Drive ist für die meisten Organisationen standardmäßig aktiviert.
- Sie können neue Dateien in Drive erstellen. Ausführliche Informationen finden Sie im Hilfeartikel Option „Dokumente erstellen“ aktivieren oder deaktivieren.
Um Videokonferenzen transkribieren und die Transkriptionen in Google Drive speichern zu können, müssen sowohl der Nutzer als auch Ihre Organisation genügend Speicherplatz haben. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Speichernutzung im gesamten Unternehmen prüfen.
Schritt 3: Transkripte aktivieren oder deaktivieren
Hinweis:Bei Bedarf können Sie die Einstellung auf eine Abteilung oder Gruppe anwenden.
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Öffnen Sie in der Google Admin-Konsole das Dreistrich-Menü
Apps
Google Workspace
Google Meet.
Erfordert die Administratorberechtigung „Diensteinstellungen“
- Klicken Sie auf Videoeinstellungen für Meet.
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Optional: Wenn Sie die Einstellung nur auf bestimmte Nutzer anwenden möchten, wählen Sie an der Seite eine Organisationseinheit (häufig für Abteilungen verwendet) oder eine Konfigurationsgruppe (erweitert) aus.
Gruppeneinstellungen überschreiben die Einstellungen von Organisationseinheiten. Weitere Informationen
- Klicken Sie auf Transkripte von Videokonferenzen und wählen Sie eine Option aus.
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Klicken Sie auf Speichern. Alternativ können Sie für eine Organisationseinheit auf Überschreiben klicken.
Wenn Sie den übernommenen Wert später wiederherstellen möchten, klicken Sie auf Übernehmen (oder bei einer Gruppe auf Nicht festgelegt).
Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis Änderungen wirksam werden, meistens geht es jedoch schneller. Weitere Informationen
Wo finde ich Transkripte?
Nachdem das Transkript gespeichert wurde, erhalten die Organisatoren der Videokonferenz, die Moderatoren der Videokonferenz und die Person, die das Transkript gestartet hat, eine E‑Mail mit einem Link zur Datei. Organisatoren von Videokonferenzen können das Transkript auch in Google Drive im Ordner „Meet-Aufzeichnungen“ aufrufen. Der Zugriff auf Transkripte ist in der Regel innerhalb weniger Stunden nach der Videokonferenz möglich, es kann jedoch auch bis zu 24 Stunden dauern. Wenn Sie ein Transkript aufrufen möchten, suchen Sie in Google Drive nach „Transkript“ im Dateinamen, wie z. B. Teamsynchronisierung (13.09.2022 um 10:00 Uhr) – Transkript.
Wenn die Videokonferenz mit einem Google Kalender-Termin verknüpft ist und während der geplanten Zeit stattfindet, wird das Transkript auch im Google Kalender-Termin verlinkt.
Wer kann Transkripte bearbeiten?
Nachdem das Transkript gespeichert wurde, erhalten die Organisatoren der Videokonferenz und die Person, die das Transkript gestartet hat, automatisch Bearbeitungszugriff auf die Transkriptionsdatei. Hat die Videokonferenz weniger als 200 Eingeladene, erhalten alle Eingeladenen ebenfalls Bearbeitungszugriff auf das Transkript. Jeder Nutzer mit Bearbeitungszugriff kann die Datei wie jede andere Google Docs-Datei verschieben, freigeben oder umbenennen.
Weitere Informationen
- Videokonferenzen aufzeichnen
- Google Meet-Videokonferenzen starten oder planen
- Aufbewahrungsregeln für Google Meet festlegen
- Organisatoren das Abrufen von Anwesenheitsberichten und Livestream-Ansichten zu Videokonferenzen ermöglichen
- Einstellungen für automatische Erstellung von Besprechungsartefakten für Ihre Organisation