„Webhook senden“ zulassen oder blockieren

Unterstützte Versionen für diese Funktion: Business Starter, Business Standard und Business Plus; Enterprise Standard und Enterprise Plus; Education Fundamentals, Education Standard, Teaching and Learning Add-on und Education Plus. Unterstützte Add-ons für diese Funktion: Google AI Pro for Education.

Diese Funktion befindet sich in der eingeschränkten Vorschau.

Mit Webhooks können Flows Daten über einen externen Link oder eine externe API senden oder empfangen. Mit dem Webhook-Schritt können Nutzer eine Verbindung zu internen und externen Ressourcen herstellen, die von Google Workspace Studio nicht direkt unterstützt werden. Nutzer müssen jedoch vorsichtig sein, wenn sie Daten Ihrer Organisation extern freigeben.

Zum Schutz der Daten Ihrer Organisation bietet Workspace Studio mehrere Sicherheitsvorkehrungen:

  • Standardmäßig deaktiviert:Webhooks sind deaktiviert, bis ein Administrator sie explizit für eine Organisationseinheit aktiviert.
  • Zulassungsliste für URLs:In unterstützten Versionen senden Webhooks nur Daten an Domains und Endpunkte, die in der Zulassungsliste für URLs Ihrer Organisation angegeben sind.
  • Nutzergenehmigung:Standardmäßig muss ein Nutzer jeden Webhook-Schritt überprüfen und bestätigen, bevor er ausgeführt wird.
  • Audit-Logging:Anfragen zur Webhook-Ausführung und HTTP-Antwortstatuscodes werden in den Audit-Logs für Administratoren aufgezeichnet.

Schritt 1: Webhooks aktivieren oder deaktivieren

  1. Öffnen Sie in der Admin-Konsole das Dreistrich-Menü und dann Apps und dann Google Workspace und dann Workspace Studio.

    Hierfür ist die Administratorberechtigung „Diensteinstellungen“ erforderlich.

  2. Klicken Sie auf Webhook-Einstellungen.
  3. Optional: Wenn Sie die Einstellung auf eine Abteilung oder ein Team anwenden möchten, wählen Sie an der Seite eine Organisationseinheit aus.
  4. Wählen Sie EIN aus, damit Nutzer in der ausgewählten Organisationseinheit Webhook-Schritte in Flows verwenden können, oder wählen Sie AUS aus, um Webhook-Schritte zu blockieren.
  5. Klicken Sie auf Speichern. Alternativ können Sie für eine Organisationseinheit auf Überschreiben klicken.

    Wenn Sie den übernommenen Wert später wiederherstellen möchten, klicken Sie auf Übernehmen.

Schritt 2 (optional): Webhooks auf eine Zulassungsliste von URLs beschränken

Unterstützte Versionen für diese Funktion: Business Plus; Enterprise Standard und Enterprise Plus; Education Standard und Education Plus. Versionen vergleichen.

Sie können Webhook-Schritte so einschränken, dass Daten nur von bestimmten Domains und URLs gesendet oder empfangen werden können, die auf der Zulassungsliste stehen. Dabei wird die gemeinsame Zulassungsliste für URLs für Google Drive, Google Docs, Google Sheets und Apps Script verwendet.

Hinweis: In Versionen, die keine Zulassungslisten für URLs unterstützen, können Webhooks eine Verbindung zu allen gültigen URLs herstellen, wenn die Funktion aktiviert ist.

Zulassungsliste für URLs verwalten

  1. Öffnen Sie in der Admin-Konsole das Dreistrich-Menü und dann Apps und dann Google Workspace und dann Drive und Docs und dann Funktionen und Anwendungen.

    Hierfür ist die Administratorberechtigung „Diensteinstellungen“ erforderlich.

  2. Klicken Sie auf Importieren und Abrufen von URLs.
  3. Wählen Sie Importieren und Abrufen nur von den folgenden URLs zulassen aus.
  4. Geben Sie die autorisierten URLs oder Domains ein, z. B. https://api.beispiel.de.
  5. Klicken Sie auf Speichern.

Nutzergenehmigung für Webhook-Schritte

Da Webhook-Schritte mit externen Endpunkten kommunizieren, werden sie als sensible Aktionen behandelt. Wenn ein Flow einen Webhook-Schritt verwendet, muss der Nutzer, der den Flow ausführt oder startet, die Aktion in Workspace Studio überprüfen und bestätigen, bevor sie ausgeführt wird.

Sie können die Einstellungen für die Nutzergenehmigung in der Admin-Konsole verwalten. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Genehmigung für Flows mit externen Nutzern erforderlich machen.

Webhook-Aktivitäten in Audit-Logs im Blick behalten

In der Admin-Konsole können Sie die Workspace Studio-Protokollereignisse verwenden, um die Webhook-Nutzung zu überprüfen und Fehler bei Flows zu beheben.

  1. Öffnen Sie in der Admin-Konsole das Dreistrich-Menü und dann Berichterstellung und dann Audit und Prüfung und dann Workspace Studio-Protokollereignisse.

    Hierfür ist die Administratorberechtigung „Audit- und Prüftool“ erforderlich.

  2. Filtern Sie nach Ereignisname:

    • workflow_execution_success
    • workflow_execution_failure
  3. Prüfen Sie die Ereignisparameter:

    • Webhook-Anfrage-URL:Die Ziel-URL, die vom Webhook-Schritt aufgerufen wird.
    • Webhook-Antwortcode:Der HTTP-Statuscode, der vom Zielendpunkt zurückgegeben wird. Beispiele: 200, 404, 500.